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Ein „Göttergeschenk": Ryke Geerd Hamers Germanische Neue Medizin
Michael Spöttel in: "Vergebliche Hoffnung - Der Mythos von sanften und natürlichen Krebstherapien"
Alibri Verlag 2006
Krebs als biologisch sinnvolles Sonderprogramm
Im Zentrum Hamerscher Theorie steht die These, dass es 'Krankheit' gar nicht gibt. Die herkömmlich als 'Krankheiten' bezeichneten Vorgänge bzw. Zustände seien Heilversuche des Körpers und als solche biologisch sinnvolle Sonderprogramme. Denn bei allen Erkrankungen lasse sich ein biologischer und lebensgeschichtlicher Sinn ermitteln. Ursache einer jeden 'Krankheit' - unabhängig davon, ob sie sich auf der Haut, im Inneren oder als psychiatrische abspielt - sei ein seelischer Konflikterlebnis-Schock. Konfliktive Ursachen will Hamer sogar am Down-Syndrom (Trisomie 21) nachgewiesen haben. Dagegen würden so genannte Krankheitserreger wie Viren, Bakterien, Pilze, Verschleiß oder Kanzerogene keine Rolle spielen.
Im Moment des Konfliktschockes entstehe im Gehirn, als dem Integral aller Funktionen der Verhaltens- und Konfliktbereiche, ein so genannter Hamerscher Herd, der - je nach auslösendem Konflikt - in einer spezifischen Gehirnregion auftrete und durch eine Computertomografie sichtbar gemacht werden könne. Die verschiedenen Stadien im Verlauf eines Hamerschen Herdes würden von Jüngern konventioneller Medizin oft als Hirntumoren bzw. -metastasen missverstanden - verkable Hirntumoren, so lehrt die Neue Medizin, sind eine schulmedizinische Fiktion! Hamer hat in mühevoller Kleinarbeit die Topografie sämtlicher biologischer Konflikte erschlossen. Diese Orte im Hirn würden die Relais darstellen für die davon abhängigen Organbereiche oder -einheiten, in denen nun mit erfolgtem Konflikt das bisher als 'Krankheit' deklarierte biologische Programm ausgelöst werde. Beispielsweise provoziere ein Trennungskonflikt Neurodermitis, heftiger unverdaulicher Ärger dagegen Darmkrebs, ein Konflikt des „Nicht-zubeißen-Könnens" bei gehänselten Kindern resultiere in Karies. Ein Sexualkonflikt führe - jedenfalls bei linkshändigen Frauen - zu Diabetes, Aids wiederum sei eine allergische und seelische Reaktion auf Smegma (eine Substanz, die sich unter der männlichen Vorhaut bildet).
Alle ca. 2000 bekannten Krankheiten würden eine kalte und eine heiße Phase durchmachen; Hamer will systematische Paarbildungen erkannt haben und hat diese tabellarisch geordnet. Im Fall von Neurodermitis kennzeichne schuppige, raue Haut die kalte (konfliktaktive) Phase. Nach der Lösung eines Trennungskonflikts folge die heiße Phase mit entzündlicher - geröteter, juckender, brennender - Haut. Weil konventionelle Medizin die Zweiphasigkeit der Krankheit übersehe, interpretiere sie als Verschlechterung, was Neuer Medizin zufolge bereits der Weg zur Heilung ist.
Hamer entwarf in diesem Zusammenhang eine „Eiserne Regel des Krebses": Krebserkrankungen werden durch unvermutet hereinbrechende psychische Konflikte ausgelöst. Exempel Lungenkrebs: Nicht das Rauchen löst hier, so lehrt es ein Skript der Neuen Medizin, die Geschwulstbildung aus, sondern ein „Todesangstkonflikt" bzw. ein „Revierangstkonflikt".
Die Steuerung von Tumoren erfolgt nach Hamer durch den ontogenetisch mit dem jeweiligen Organ verbundenen Teil des Gehirns (Hamer spricht vom „ontogenetischen System der Tumoren"). Werde der seelische Konflikt gelöst, so besorge das „ontogenetische System der Mikroben"11 - Viren, Bakterien und/oder Pilze -den Abbau der Tumoren: z.B. „schickt die Mutter Natur Tuberkelbazillen, die das Geschwür verkäsen und abräumen".12 Mikroben in diesem Sinne seien Mithelfer und Symbionten - und keine üblen Erreger, wie es von konventioneller Seite postuliert werde. Die Krebsgeschwulst ist laut Hamer eine Chance, ist sie doch „nur ein relativ harmloser Gradmesser für die eigentliche 'Krankheit' in der Psyche und im Gehirn".
Rezidive (Rückfälle) entstehen Hamer zufolge, wenn die genesene Person der Situation, in der ein seelischer Konflikt entstand, latent verhaftet bleibt. Beispielsweise würden Gerüche, Orte etc. die Erinnerung an die missliebige Situation wachrufen und den Konflikt reaktivieren. Metastasen sind dem Hamerschen Ansatz zufolge keine Abkömmlinge eines Primärtumors, sondern das Resultat ärztlicher Diagnosen und Prognosen, welche neuerliche seelische Konflikte auslösen - und so die Mehrzahl aller tödlichen Krebsfälle verursachen.
Hamers System zugrundeliegender seelischer Konflikte ist komplex und eigenwillig; sie können sich etwa in Art und Schweregrad unterscheiden, auch die Rechts- oder Linkshändigkeit des Patienten spiele eine Rolle. Es gebe aber, lobt sich Hamer, „kein logischeres und grandioseres System in der ganzen Medizin und Biologie als das Phänomen Krebs".
Doch wie heilen? Jedenfalls nicht durch Chemo- oder Bestrahlungstherapien. Und eine Operation des Tumors sei in der Konfliktphase nur dann ratsam, „wenn dieser auf einen lebenswichtigen Nerv, eine Arterie oder einen Versorgungs- oder Ausscheidungskanal drückt".13 Auf Medikamente soll, lehrt die Neue Medizin, weitgehend verzichtet werden, da sie die Heilungsphase verlängern und die natürliche Heilung unterbrechen würden. Gerade Schmerzen sollten nicht behandelt werden: Opiate oder Opiatabkömmlinge würden die Heilungschancen quasi auf Null reduzieren, denn sie greifen aufgrund des fehlenden Verständnisses der Schulmedizin für die Phasen der Erkrankung angeblich gerade dann ein, wenn sich die Heilung bereits vollziehe.
Die Therapeuten der Neuen Medizin heilen mittels Konfliktolyse (die nichts mit einer Psychotherapie zu tun hat): in Behandlungssitzungen wird versucht, den angeblich zugrunde liegenden Konflikt zu finden. Dies kann mal zehn Minuten, mal mehrere Stunden dauern. Bei den meisten Patientinnen und Patienten soll nach Auffassung Hamers eine einzige Sitzung reichen. Gelinge es, den Konflikt zu lösen, überlebten die Erkrankten, die Heilung verlaufe dabei in Phasen ab. Andernfalls schreite die Erkrankung fort oder die Erkrankten würden sterben. Freilich: war der Patient, so Hamer, zu lange oder zu stark dem Konflikt ausgesetzt, führt mitunter selbst dessen Lösung zum Tod. Es träten dann Zustände ein, die herkömmlicherweise 'Herzinfarkt', 'Lungenembolie' etc. genannt werden. Die 'natürliche' biologische Auslese fordere ihren Tribut.14
Die Germanischen Neuen Mediziner argumentieren explizit sozialdarwinistisch. So äußerte Detlef Nolde, ein ehemaliger Aktivist der rechten Szene, der sich nach eigenen Angaben von seinen früheren nationalsozialistischen Positionen abgewendet hat und stattdessen zu einem eingefleischten Anhänger Hamers mutiert ist, in einem Internet-Forum: „Wer stark ist (...), der überlebt, sucht und findet gleich lebensstarke und erfolgreiche Partner und pflanzt sich (seine Gene) fort. So wird das Überleben der Art gesichert, und nur darum geht es in der Natur. Wer schwächelt, bleibt auf der Strecke. (...) Wer seinen Konflikt löst, kommt in die leukämische Heilungsphase, wer nicht, bleibt auf der (Weg-) Strecke, im wahrsten Sinne des Wortes. Insofern ist die Tatsache, dass 'jeder Mensch anders reagiert' ja keine Antithese zur GNM, im Gegenteil."15
Hamer verquickt seine Konzeption mit einer entschiedenen Kritik an der Schulmedizin. Seine Position lässt sich in einem 2003 angefertigten Gefälligkeitsgutachten von Hans-Ulrich Niemitz, Professor für Geschichte und Ethik von Technik und Naturwissenschaften in Leipzig, nachlesen. Die Schulmedizin, so Niemitz, sei „naturwissenschaftlich gesehen" ein weder falsifizier- noch verifizierbares, folglich unwissenschaftliches und deshalb schlicht falsches Hypothesensammelsurium, mit dessen Hilfe bestenfalls statistische Aussagen möglich sind.
Dagegen die Neue Medizinl Diese verfüge über ein hypothesenfreies und damit überprüfbares psychobiologisches Modell des Krebsgeschehens bzw. allgemein von 'Krankheit'. Sie könne für jeden Einzelfall das Geschehen wissenschaftlich erklären und nicht bloß auf Statistik beruhende Vermutungen angeben. Deshalb könnten individuelle Therapievorschläge unterbreitet werden. Die Neue Medizin sei die sicherste Methode, um 'krebskranke' Menschen zu heilen. Bisher jedenfalls habe keine Aussage der Neuen Medizin widerlegt werden können.16
Ist es dann ein Wunder, das 98% aller Erkrankten - so behauptet Hamer - nach einer herkömmlichen Krebstherapie versterben, wohingegen die Mortalität einer Krebserkrankung lediglich bei 2-5% liege, wenn diese „von klugen Ärzten und Schwestern nach den Kriterien der Neuen Medizin behandelt würde"?17
Der Heilpraktiker Moor lobt: Weil die Neue Medizin dem, was traditionell als 'Krankheit' galt, eine individuelle und objektivierbare, dabei jederzeit reproduzierbare Transparenz verleiht - ein Patient vermag selbst die Beziehung zwischen seelischem Konflikt und körperlichem Geschehen zu erkennen -, wirkt sie emanzipatorisch. Sie gibt den Patienten die Verantwortung über ihr eigenes Schicksal zurück, da sie ihnen das Wissen über und das Verständnis für die naturwissenschaftlich begründeten Gesetzmäßigkeiten der Neuen Medizin abverlangt.18
Hasspredigt
Hamer nennt seine Ansichten seit einiger Zeit Germanische Neue Medizin. Primitiver Nationalismus liege ihm selbstverständlich fern, denn seine Medizin sei für alle Patienten dieser Welt. Aber da seine Gegner nun schon 200 Sorten Neuer Medizin kreiert hätten und seine Methode abkupfern würden, gelte es der Gefahr vorzubeugen, dass dieses „wunderbare Göttergeschenk" am Ende „vielleichtjüdische Neue Medizin heißen" würde.19
Die Gegner sind hier klar benannt: die Juden - die Neue Medizin, nach Hamer eine medicina sagrada, ist eine antisemitische Verschwörungstheorie.20 Am 6. Dezember 2000 schrieb Hamer an den Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul Spiegel. Er wende sich in einer „vermutlich schrecklichen Angelegenheit, die das gesamte Weltjudentum betreffen könnte", an Spiegel: die Erkenntnisse der Neuen Medizin würden „für NichtJuden" unterdrückt. Er, Hamer, schicke voraus, dass er weder Antisemit noch Rassist sei. Und er warne davor, dass „mich ihre Freunde von der israelischen Oberloge aller Logen, der B'nai B'rith", umbringen - die Tat würde sofort auffallen, weil er sein Schreiben veröffentlichen würde.
Er, Hamer, habe in den 1980er Jahren zahlreiche Seminare gehalten; 80% der Teilnehmer seien Rabbiner gewesen und erlernten dort die Neue Medizin. Freilich hätten sich die Rabbiner darauf verständigt, lediglich Juden nach den Richtlinien der Neuen Medizin zu behandeln. Die Medien, die fest in der Hand von Juden seien, würden für „Nicht-Israelis" dagegen weiter Chemotherapie, Bestrahlung und Morphium propagieren. Während nun von den israelischen Krebskranken 98% gerettet würden, würden wiederum 98% der „Nicht-Israelis" die konventionelle Therapie nicht überleben. Die Juden seien demzufolge verantwortlich dafür, dass zwei Milliarden Menschen grausam zu Tode „geschachtet" wurden: das „schlimmste Verbrechen der Menschheitsgeschichte"; kurz: „Holo-Schächt!". Wenn die Israelis weiter die Neue Medizin „für Nichtjuden" verhindern würden, hätten sie sich „auf Jahrhunderte (...) aus der Gemeinschaft aller Menschen disqualifiziert".21
Ihren unheilvollen Einfluss entfalten Juden nicht nur auf Krebs-, sondern auch auf Aids-Therapien, heißt es in einem anderen Brief. Denn HIV sei in „Wahrheit" ein quasi-Allergietest gegen männliches Smegma (unter der Vorhaut), eine im Sinne der Neuen Medizin „mitlaufende 'Schiene', meist beim Revierkonflikt beim 'Ertappen in flagranti'". Selbst - da beschnitten - „quasi" immun gegen Aids, würden Juden alle HIV-Labore in Europa kontrollieren. „Dadurch können die Juden das Aids-Stigma an ihre Gegner beliebig und vernichtend verteilen".22 In den Augen der Anhänger Neuer Medizin sind deshalb die Juden die eigentlichen Nazis: die Chemotherapie sei eine tödliche Form der Bevölkerungskontrolle, kann man bei Pilhar nachlesen.23
Freilich belässt es Hamer dabei nicht. Mag. theol. Hamer schließt seinen Beitrag zum Fall Uschi (eine junge Frau, die von Hamer betreut wurde und an Knochenkrebs verstarb): „Ich glaube, seit wir unsere Seele wiederentdeckt haben, sind wir Gott ein Stückchen näher gekommen."24 Mit anderen Worten: Das Projekt der Neuen Medizin ist es, ewig geltende, von den Juden misshandelte göttliche Naturgesetze wieder in Stand zu setzen. Die Vokabel 'Seele' - diese hat erst die Neue Medizin attraktiv für ein großes Publikum gemacht, das der banalen ('ganzheitlichen') Vermutung anhängt, dass seelische bzw. psychische Probleme Krankheiten bedingen - kaschiert lediglich die Tatsache, dass Hamers Konzeption radikal biologistisch ist. Denn nach Hamer, der seine Hypothesen als empirisch fundierte Naturwissenschaft anpreist, sind menschliche Eingriffe in den Lauf der Natur (in Form von Therapien) kontraproduktiv und werden dem „Biologischen Sinn" „sog. Krankheiten" nicht gerecht.25
Hamer droht in seinem Brief an Spiegel „den Juden" Vergeltung an: „Ihre Israelis" könnten sich wegen Verhinderung der Neuen Medizin aus der Gemeinschaft aller Menschen disqualifiziert haben und müssten die Angehörigen der Ermordeten sowie das „Heer der Toten" fürchten. Dies sind Vernichtungsphantasien! Offensichtlich sieht sich Hamer in der Rolle eines Werkzeugs des Schicksals bzw. der „Götter". Hier sind Parallelen zu Artikulationen führender Nationalsozialisten zu erkennen. Adolf Hitler hatte beispielsweise in der jüdischen Ethik den Gegenpol seines Sozialdarwinismus gesehen und in Mein Kampf geschrieben: „Die ewige Natur rächt unerbittlich die Übertretung ihrer Gebote. So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich der Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn."26
Antisemitische Verschwörungstheorie, Germanentümelei, Sozialdarwinismus und der Versuch, die nationalsozialistische Vernichtung des europäischen Judentums zu relativieren (durch den Gegenvorwurf an die Adresse der Juden, sie hätten einen „Holo-Schächt" an zwei Milliarden Menschen vollzogen) - diese Komponenten der Neuen Medizin haben dafür gesorgt, dass in den letzten Jahren die Affinität zwischen rechtsextremen Zirkeln sowie Medien und Germanischer Neuer Medizin gewachsen ist. Artikel von und über Hamer werden des Öfteren in der esoterischen Gazette Zeiten-Schrift publiziert, in der virulent antisemitische und nicht selten Nazi-Apologetik betreibende Artikel Konjunktur haben. Zeitweise (2004) betrieb die NPD im Internet Werbung für die Hamer-Truppe. Auf der von Helmut Pilhar redigierten Website www.pilhar.com erschien 2004 ein revisionistischer Beitrag mit der Überschrift: 21 Punkte zur Situation in Deutschland. Der nicht genannte Autor betont u.a., es gelte bis heute die Verfassung vom 30.1.1933 und die Reichsgrenzen vom 31.12.1937 (da kein souveräner deutscher Staat existiere, habe der Approbationsentzug Hamers keine Gültigkeit, ergänzte Pilhar). Beim Öffnen dieser Website läuft eine Banderole ab mit dem Inhalt: „Redliche Bürger, Gesunde und Patientenangehörige aller Länder! Helft mit, das grausigste Verbrechen der Menschheitsgeschichte zu beenden!"27 Auch Pilhar ist, wie diese Sentenz zeigt, vom Anliegen getrieben, die deutsche (und österreichische) Geschichte durch den Verweis auf ein vermeintlich schlimmeres Verbrechen zu entsorgen.
Die angebliche Verifizierung der Neuen Medizin durch die Universität Trnava (Slowakei) wurde entscheidend von einem Angehörigen dieser Hochschule namens Jozef Miklosko betrieben, der als Unterstützer des rechtsextremen Gründers der Europäischen Arbeiter Partei, Lyndon LaRouche, gilt.
Heilung durch Konfliktolyse?
Bisher sei kein Fall der Heilung eines Krebspatienten durch Konfliktolyse in der medizinischen Fachliteratur bekannt, schreibt die Schweizerische Studiengruppe für komplementäre und alternative Methoden in einem InternetArtikel.28 Ein entscheidender Baustein des methodischen Gebäude Hamers sind die Nachweise der so genannten 'Hamerschen Herde' auf mittels Computertomografie erstellten Bildern. Radiologische Experten haben diese Bilder als typische Artefakte des Röntgengeräts identifiziert, die bei einer qualitativ minderwertigen CT-Aufnahme auftreten können.
Die Fallberichte, auf die sich Hamer in seinen Büchern und Stellungnahmen bezieht, sind aus wissenschaftlicher Sicht nicht überzeugend, da wesentliche Details fehlen. Hamer bezieht sich des öfteren auf eine Untersuchung von Marc Frechet, ein Anhänger der Neuen Medizin und klinischer Psychologe, der nach eigenen Angaben an der Klinik Paul Brousse in Villejuif eine Untersuchung unter Krebspatienten durchgeführt hat. Insbesondere habe er die psychische Seite von Krebserkrankungen studiert und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass Hamer voll und ganz Recht habe mit seinen Ansichten über den Zusammenhang zwischen seelischen Traumata und organischen Symptomen. Frechet hat nach eigenen Angaben drei verschiedene Gruppen von Patienten betreut. Gruppe A: (380 Personen = 41,4%); diese Patienten unterzogen sich einer konventionellen Behandlung. Gruppe B: (215 Personen = 26,7%); diese Patienten lehnten die schulmedizinische Betreuung ab, seien aber von Frechet intensiv psychologisch betreut worden. Gruppe C: (312 Personen = 33,0%); diese Patienten konsultierten Frechet nur ein einziges Mal. Nach sechs Jahren hätten von 604 Personen 265 überlebt (47,2%). Von den Überlebenden gehörten 102 der Gruppe A an und 183 der Gruppe B. Also hätten, so Frechet, 28,2% der schulmedizinisch Therapierten überlebt, dagegen 85,1% der zur Gruppe B Zählenden - wie Frechet auf diese mehrfach nicht stimmigen Zahl kommt, bleibt schleierhaft. Frechet erteilt keine Auskunft, warum ein Teil der Erkrankten angeblich die Therapie verweigerte. Wurden diese von ihm überredet? Oder hatte sich die Diagnose Krebs nicht bestätigt? Nähere Angaben über die Art oder den Schweregrad der Krebsleiden fehlen ohnehin. Der Schluss, den Frechet und Hamer ziehen, dass nämlich 85% der germanischneumedizinisch 'Behandelten' von einer Tumorerkrankungen genasen, ist hanebüchen.29 Frechets 'Untersuchung' gilt innerhalb der Germanischen Neuen Medizin als eine der 'Überprüfungen', auf die Hamer und Pilhar stolz verweisen. Auf der von Pilhar geführten Website sind alle 'Überprüfungen' aufgeführt; lapidare Briefe, die zeigen, dass einige Ärzte das System der Psychologisierung schwerwiegender Erkrankungen, das Hamer erfand, einleuchtend fanden. Von Heilung ist niemals die Rede; „die 4. Gesetzmäßigkeit, das ontogenetische System der Mikroben, konnte nicht ausreichend überprüft werden", stellen etwa die involvierten Gelsenkirchener Mediziner 1992 fest, ein nahezu identischer Wortlaut findet sich in einem Schreiben aus Burgau (1993). Die Mikroben sollen Hamer zufolge durch Abbau der Tumoren die Heilung bringen...30
Im Internet bekunden Anhänger des öfteren ihre Heilung von einer Krebserkrankung - die freilich aus medizinischer Sicht gar keine war. Man lese nur den unter www.pilhar.com veröffentlichten Bericht von Joseph Henkes, der 2001 eine Prostata-Entzündung hatte. Zu diesem Zeitpunkt schon länger Hamer-Anhänger diagnostizierte er diese Entzündung selbst als Krebserkrankung infolge eines hässlichen, halbgenitalen Konfliktes. Eine histologische Bestätigung des Verdachts gab es nicht. Ähnlich liegt der Fall eines scheinbaren Hodenkrebses, den Christoph Buck unter www.buck-info.de schildert. Fazit: nichtexistente Krebserkrankungen wurden mit nichtfunktionierender Therapie' geheilt!
Ihren Protagonisten imponiert die Neue Medizin durch ihre scheinbare Ganzheitlichkeit und Logik. Freilich ist dies das Resultat von Zirkelschlüssen auf der Basis eines naiven Analogiesystems, das Hamer ohne jede empirische Grundlage erfunden hat. Er hat sich dabei den banalen common sense: seelische Schmerzen machen krank! zunutze gemacht. Beispielsweise: Verlustkonflikt/ Hodenkrebs. Ist die Verbindung: ein Tumor im Hoden wird durch einen 'Verlustkonflikt' ausgelöst, einmal eingeführt worden, lässt sich zu jeder Hodenkrebserkrankung flugs ein 'Verlustkonflikt' finden; eine Scheinkausalität ist hergestellt. Denn welcher Mann hat nicht schon einmal einen 'Verlustkonflikt' erlitten, welche Frau hat keinen - Brustkrebs befördernden - 'Trennungskonflikt' durchgemacht? Zu jeder Tumorerkrankung lässt sich also die gewünschte seelische Wurzel entdecken. Hamers groteske Systematik wirkt plausibel und ist gegen Kritik immun.
Die meisten Aussagen Hamers sind purer Unsinn: So ist die Behauptung, Lungenmetastasen entständen, weil die Diagnose Krebs einen Angstschock erzeugt, schon deshalb falsch, weil in nicht seltenen Fällen Metastasen bereits mit der Diagnose des Primärtumors erkannt werden.
Viele der Anhänger Hamers, die tatsächlich erkrankt waren, haben die Hoffnungen, die sie in die Konfliktolyse gesetzt haben, mit ihrem Leben bezahlt. Gisela Friedrichsen hat in einem Spiegel-Beitrag einige Fälle aufgelistet: „Einem an Knochenkrebs erkrankten Jungen empfahl Hamer 1995 als Therapie eine Reise nach Spanien; vier Monate später war das Kind tot. Einer 59 Jahre alten krebskranken Frau riet er, sich zu entscheiden: 'Trennen Sie sich oder ziehen Sie mit Ihrem Freund zusammen, dann werden Sie gesund'; auch sie starb. Den Angehörigen eines 29jährigen Kölners, der schon im Koma lag, soll er abgeraten haben, den Notarzt zu holen. Der Mann starb noch am selben Tag. In den Monaten zuvor, so die Staatsanwaltschaft, habe er empfohlen, der Mann solle keine Medikamente mehr nehmen: 'Deine Leukämie verschwindet, wenn du die Konflikte mit deiner Freundin löst.'" Zahlreiche weitere Fälle sind belegt.31
Patienten der Neuen Medizin erleiden schreckliche Tumorschmerzen, denn die Hamer-Doktrin lässt keine Opiate zur Schmerztherapie zu. Schreitet die Krankheit voran, entwickeln die Betroffenen Versagens- und Schuldgefühle. Sie glauben, die angeblich ursächlichen persönlichen Konflikte nicht in angemessener Weise bewältigt oder sich durch die Einnahme von Schmerzmitteln selbst geschadet zu haben. Die Neuen Mediziner bringen diese Argumente vor, falls ihre Behandlung nicht den erwünschten Erfolg befördert: man habe sich eben nicht strikt an ihre Vorgaben gehalten. Hamer handelt im Internet den Fall seines Jüngers Fréchet ab, der an Krebs erkrankte. Fréchet soll nach Hamers Interpretation bereits in der Heilphase gewesen sein: „Obwohl in Kenntnis der Neuen Medizin [sic!] ging er unbedachterweise in ein Krankenhaus bei Paris, um sich untersuchen zu lassen. Dort passierte etwas sehr Merkwürdiges. Man gab ihm, evtl. auch unter einem Vorwand, möglicherweise auch ohne sein Wissen - Morphium, danach wachte er nicht mehr auf. Nach 10 Tagen, Mitte Januar, war er tot".32
Tod im Chatroom
Die Anhänger der Germanischen Neuen Medizin treffen sich im 'Forum' ihrer Website www.neue-medizin.de. Todgeweihte prahlen hier mit ihren angeblichen Krebserkrankungen, die sie dank ihres 'Wissens' überwunden haben wollen:
Tom (ein Pseudonym) teilt am 3. November 2004 mit: Im April sei bei ihm Hodenkrebs diagnostiziert worden. „Dank" der Brustkrebserkrankung seiner Mutter wisse er, dass Chemotherapie „nicht hilft und nichts bringt". Bei Recherchen im Internet sei er auf die Website von Christoph Buck gestoßen und ging „gut informiert" zur Untersuchung. Der Arzt riet zu Operation und Chemotherapie, Tom dankte und verzichtete: „Dank Christoph Buck, dem Buch von Lothar Hirneise (Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe), sowie dem Förderkreis Neue Medizin, der vermittelten Therapie sowie meiner mich begleitenden Hausärztin ist es mittlerweile zu einer Ausheilung gekommen. Der zuständige Verlustkonflikt wurde gefunden, per Rezidiv bestätigt und mein Hoden inzwischen zwar fast 9 cm groß, ist seit 2 Monaten nicht mehr gewachsen und nach zwei ähnlich verlaufenden Heilungsphasen (nach dem Erstgespräch mit dem Neumediziner und nach Rezidivsituation) - eingeleitet durch Halsschmerzen mit an die 6 Tagen heftigen Schmerzen - nun schmerzfrei und integriert. Die Heilungszyste ist deutlich zu spüren und das vermehrt produzierte Testosteron zeigt seine Wirkung: mein Körperbau ist maskuliner geworden und mein Bart wächst schneller und auch meine männlichen Gelüste sind gesteigert."
Zwar hätten seine Partnerin und er sich erst einmal an den vergrößerten Hoden gewöhnen müssen. Aber die Chance, den Verlust eines Hodens, Unfruchtbarkeit und einen durch Chemotherapie zerstörten Körper zu vermeiden, hätten ihn bewogen, auf die Neue Medizin zu setzen. Nun lebe er frei von Angst, sein Leben sei lebenswerter denn je.
Im Forum antwortet Tania: „Vielen Dank für Deinen Bericht. Es freut mich immer wieder, so etwas zu hören. Wenn ich das richtig verstanden habe, befindest Du Dich noch in der pcl-Heilungsphase [Hamer unterscheidet konfliktaktive (ca-) Phase und Heilungs (pcl-) phase, M.S.]. Richtig? Nach schulmedizinischer Ansicht gilst Du damit wahrscheinlich nicht als gesund. Wie wäre es, wenn Du Deinen Urologen aufsuchst, sobald Du komplett gesundet bist, ihn einen Blick auf Dich werfen lässt und ihm dann eine kleine Info-Broschüre über die NM dalässt?" [sic!].
Dieser Beitrag erfolgt in dem Jahr, als der einst an fortgeschrittenem Hodenkrebs erkrankte und schulmedizinisch therapierte Radrennfahrer Lance Armstrong zum sechsten Mal die Tour de France gewonnen hat. Die Heilungschancen von Hodenkrebs nach seriöser Behandlung sind generell äußerst gut.
Am 2. Juli 2004 meldet sich Erik Stolz und berichtet von der Brustkrebserkrankung seiner Freundin Carmen, die an einem intraductalen Karzinom leide, diagnostiziert vor einem Jahr. Auf eine konventionelle Behandlung verzichtete Carmen. Sie und Erik kannten die Neue Medizin und suchten Hilfe bei einem dieser Mentalität nahestehenden „sehr guten Heilpraktiker".
Erik fährt fort: „Da für das ductale Milchgangskarzinom immer ein Trennungskonflikt vorliegt, mussten wir an diesem Problem arbeiten. Nach vielen Versuchen wagten wir auch den Schritt, Dr. Hamer direkt anzusprechen, bzw. nach Spanien zu fahren. Gesagt, getan, wir trafen ihn und waren sichtlich begeistert. Er half uns auch sehr und wir stehen jetzt noch in freundschaftlichem Kontakt. Der Konflikt ist nun endgültig gelöst und meine Freundin kam nun nach zwei unerwarteten Rezidiven in den langersehnten Heilungsprozess."
Leider verlaufe der Heilprozess schmerzhaft und Carmen mache gerade die „epileptoide Krise" durch - einen Zustand, den Schulmediziner als Schlaganfall diagnostizieren würden. Die rechte Körperseite sei auch nach zwei Wochen noch nicht wieder völlig intakt. Carmen leide unter starken Kopfschmerzen und sei zumeist müde, schlafe viel; die Brust sei noch unverändert, „die Schrumpfung müsste aber noch einsetzen".
Erik wendet sich an das Forum, um sich mit Personen auszutauschen, die vergleichbare Erfahrungen durchgemacht haben und erhält eine Reihe von lapidaren Antworten.
Am 10. Juli teilt Erik im Zuge einer Replik mit, dass die letzten zwei Tage und die vorherige Nacht „so ungefähr das Schlimmste, was ich erlebt habe", waren. In der vergangenen Woche sei Carmen auf dem Weg zur Toilette zusammengebrochen und habe eine leichte Gehirnerschütterung und in der Folge Kreislaufstörungen erlitten. Nun jucke die befallene Brust unangenehm, „was auch auf den Heilungsverlauf und das Ende der Krise hindeutet. Die Brust wird jetzt schrumpfen und hoffentlich bald ausgeheilt sein."
Dieser Optimismus verlässt Erik auch in der Folgezeit nicht. Eine Woche später mailt er, dass seine Freundin auf dem Wege der Besserung sei. „Ich hoffe, dann sind wir aus dem Gröbsten raus, dann wird gefeiert."
In den sich anschließenden Monaten meldet sich Erik Stolz nicht. Eine Birgit A. wendet sich am 5. Februar 2005, an das Forum mit der Bitte, ihr mitzuteilen, was mit Carmen geschehen sei. Noch am selben Tag antwortet der selbsternannte Psycho-Onkologe Reinhard Walter, ein Co-Moderator des Forums: „Per Mail erhielt ich gerade die traurige Nachricht, dass die Freundin von Erik nicht mehr lebt." Mehr sei nicht bekannt. Er bitte um schweigendes Mitgefühl. In weiteren Beiträgen verbittet er sich kritische Diskussionen über diesen Fall, könnten diese doch gegen die Neue Medizin verwendet werden.
Birgit, die sich nach dem Befinden von Carmen erkundigt hatte, hatte zuvor gemailt, dass sie wohl wisse, dass zahlreiche schulmedizinisch therapierte Patienten versterben. Freilich bekämen diese wenigstens schmerzlindernde Medikamente. Sie möge gar nicht daran denken, „wie grausam diese arme Frau krepiert" sei.
Birgit erhält Antwort von Antje: „Welche menschenwürdige Unterstützung meinst du denn, Birgit alias...!? Chemotherapie, wo die Leute sich totkotzen, die Haare ausgehen, Muskeln und Nerven, Schleimhäute auf schwerste geschädigt werden?! Bestrahlung - von der die Speiseröhre und Haut verbrennt, man außerdem unfruchtbar wird?! Morphium, das die Leute ungewollt in den Tod befördert, auch wenn sie gesund werden könnten!? Sicher hat Eriks Freundin keine adäquate Begleitung bei diesen Umständen gehabt, aber die Schuld tragen die, die dieses Verbrechen, die Unterdrückung der GNM, seit 24 Jahren betreiben! Vergiss das nicht!"33
Die Reihe der Beispiele lässt sich fortsetzen: da ist Inge, die ihren an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankten Vater überredet hat, auf eine konventionelle Therapie zu verzichten. Er verstarb - und Inge möchte die Ärzte verklagen, weil diese die Diagnose 'Krebs' gestellt haben. Da ist Ferdinand S., der an einem Ewing-Sarkom erkrankt ist und ein Rezidiv erlitten hat, das im Forum der Neuen Medizin als Heilungsprozess interpretiert wird. Ferdinand S. solle die heftigen Schmerzen ruhig ertragen. Auch die an Brustkrebs und an den damit verbundenen Schmerzen leidende Freundin von Snow-change wird im Board der Germanischen Neuen Medizin in ihrem Widerwillen gegen Schmerzmittel bestärkt.34
Bibliographie / Anmerkungen
11 Hamer zitiert nach Schweizerische Studiengruppe für komplementäre und alternative Methoden: Dokumentation Nr. 01/02 (2001)
. 12 Hamer zitiert nach Friedrichsen, G.: Ein gefährlicher Erlöser
13 Hamer zitiert nach Schweizerische Studiengruppe für komplementäre und alternative Methoden: Dokumentation Nr. 01/02 (2001)
14 vgl. Schweizerische Studiengruppe für komplementäre und alternative Methoden: Dokumentation Nr. 01/02 (2001); vgl. weiter: Moor, S.: Krankheiten gibt es nicht; Friedrichsen, G.: Ein gefährlicher Erlöser. Einen Überblick über seine Theorie liefert Hamer in seiner Broschüre Präsentation der Neuen Medizin (= Germanische Neue Medizin®).
15 so Nolde im Forum der Website Neue Medizin am 3.10.2003, 18:05:33
16 Niemitz, H.-U.: Gutachten zur Neuen Medizin (2003)
17 Hamer laut Schweizerische Studiengruppe für komplementäre und alternative Methoden: Dokumentation Nr. 01/02 (2001)
18 vgl. Moor, S.: Krankheiten gibt es nicht
19 vgl. Brief von Harner, nachzulesen unter: www.neue-medizin.de/Fo-rum/18.9.2003
20 Eine kleine Sammlung von Hamer-Zitaten antisemitischen Inhalts findet sich unter www.kidmed.de/forum/Alternative Methoden/Zur Mördersekte "germanische neue Medizin'VSeite 2/19.9.2005, 15:05. Dort ist auch der Hinweis, dass zahlreiche prekäre Zitate, die Helmut Pilhar von seiner Homepage mittlerweile gelöscht hat, unter http:// web.archive.org/pilhar.com/ einzusehen sind.
21 Dieser Brief war unter www.pilhar.com/Hamer/hamer.htm zu finden, ist aber mitterweile gelöscht worden. Ich habe den Brief am 25.11.2003 eingesehen und heruntergeladen.
22 Hamer, G. R.: Schreiben vom 4.6.2003 an den Anti-Impfaktivisten Lanka; vgl. www.kidmed/forum/Alternative Methoden/Die kriminelle sogenannte Neue Medizin/Seite 16, 29.10.2004, 14:37
23 vgl. www.pilhar.com/News/Presse/2004/20041004_Spiegel_Giftkur_ Chemo.htm, Kommentar zum Spiegel-Artikel von Jörg Blech vom 4.10.2004
24 vgl. www.neue-medizin.de, 21.09.04, 20:56:57
25 Hamer, Präsentation der Neuen Medizin (= Germanische Neue Medizin®)
26 Hitler, A.: Mein Kampf, S. 70
27 Ich habe diese Banderole im Februar 2006 bemerkt.
28 Schweizerische Studiengruppe für komplementäre und alternative Methoden: Dokumentation Nr. 01/02 (2001); vgl. weiter Kuno, M.D.: Heilpraktiker in der Krebstherapie, www.akodh.de/Fachartikel/wun-der3.htm
29 www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Zertif/970820.htm
30 www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Zertif/Uberpruf.htm
31 Friedrichsen, G.: Ein gefährlicher Erlöser; vgl. weiter die Artikel, die am 7.8.1995 im Spiegel zur Affäre Hamer publiziert wurden.
32 www.pilhar.com/Gedenk/Frechet.htm
33 Die Mails erschienen zu folgenden Zeitpunkten im Forum der Website www.neue-medizin.de: Tom, 3.11.2004, 11:15; Erik, 2.7.2004, 13:15; Erik, 10.7.2004, 2:57; Erik, 19.7.2004, 12:44; Birgit, 5.2.2005, 9:33; Birgit, 5.2.2005, 17:16; Antje, 5.2.2005, 17:59
34 Website Germanische Neue Medizin, Board, 24.1.2005, 13:08; Website Neue Medizin, Forum, 4./6./7.2.2004; Website Germanische Neue Medizin, Board, 27.2.2005, 14:48