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Farbtherapie

Die Farbtherapie geht zurück auf den schweizer Psychologen Max Lüscher. Vorlieben oder Abneigungen gegen bestimmte Farben werden als Grundlage einer Persönlichkeitsbeurteilung herangezogen. Nach diesem Prinzip arbeitet auch Aura-Soma, nur werden dort statt Farbkärtchen Fläschchen mit farbigem Öl verwendet.
In der Behandlung psychischer und körperlicher Erkrankungen sollen "Farbdefizite" ausgeglichen werden, die nach Lüschers Deutungskatalog auf Defizite in der inneren Struktur der Antriebe, der Impulse, der Hemmungen und der Ambivalenzen sowie der Gestimmtheit und der Balnce der Testperson hinweisen. Dazu werden Farbbestrahlungen durchgeführt, aber auch Lebensmittel und Badewasser werden mit farbigem Licht bestrahlt.

Die Verbindung von Farbvorlieben mit bestimmten Charkatereigenschaften ist ebenso unhaltbar wie die Behauptung über die Heilkraft von Farblicht (Goldner 1997, Federspie und Herbst 1996).

Die Aura-Soma-Therapie basiert laut Herstellerangeben zu Großteilen auf der -> Kabbala, der jüdischen Mystik, und teilweise außerdem auf Konzepten der traditionellen indischen Medizin (-> Chakren-Lehre). Worin die Zusammenhänge konkret bestehen sollen, wird allerdings nicht ausgeführt. In seiner Broschüre Von Sekten und Sektierereien zählt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern diese esoterische Therapie zu den Lebenshilfeangeboten mit ganzheitlichem Ansatz, deren Anspruch jedoch fast immer uneinlösbar ist.

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Synonyme / Analogien:  Aura-Soma

Weitere Informationen: -> detaillierte Beschreibung , -> Wikipedia

Bibliographie:

 


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Bearbeitungsstand: 28.05.2009