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Alphabetische Übersicht
A alternative Medizin |Analgesie | Analogiegesetz | Analytische Psychologie | Anästhesie | Animismus |Anthroposophie|Anthroposophische Gesellschaft |Archetypen| Aristoteles | Aromatherapie |Arupa-Devachan |Astralebene | Ätherleben |Aura |Aurafotografie |Aurareading |Aura-Soma |Außersinnliche Wahrnemung |
B Baubiologe |Bhagwan Ranjeesh |Bioenergetik | Bioenergetische Analyse | Bioresonanz-Therapie |Blavatsky | Budo |C Carpentereffekt |Chakra |Channeling |Charisma | Core-Energetics |
E Ekstase |Elektromyographie |Esoterik |esoterische Psychologie | Erleuchtung (Osho)
F Familienstellen/Hellinger |Farbtherapie | Feng Shui |Fernheilung |Festhaltetherapie | Feuerlauf |Fünf Tibeter |
G Geistheilung |Geomantie |Gitternetze |Glaube |Guru |Guruismus und westlicher Kulturkreis |
H Halluzination |Hinduismus |Hinduismus-Gurukonzept | Hinduismus-Kastensystem | Hinduismus - religionsgeschichtliche Stellung |
Hinduismus - religiöse Erwartung | Hinduismus-Weltzeitalter |Holismus |Hyperventilation | Hypnose | Hypnoseparadigma | Hypnotische Phänomene | Hypnotische Trance |K Karma | Katalepsie | Kinesiologie | Kirlianfotografie | Kraftorte | Krafttier |
M Mahamudra (sanskrit) | Mahamudra (Hauke Messerschmidt)| Manipulation |Mantra | Meditation |Medium |Mohan |
N Neo-Reichianische-Therapien | New-Age-Bewegung | New-Age-Physik | Neurolinguistisches Programmieren (NLP) |
P Parästhesie | Positives Denken | Psychosekte | Psychoszene |
R Radiästhesie |Radix-Training | Rebirthing|Reiki |Reinkarnation | Reinkarnationstherapie |
S Sannyas | Sannyasin |Schamanismus | Steiner, R.|Suggestion |
T Tantra | Tarot |Therapeutic Touch |Trance | Theosophie |
WWissenschaft |Worker (Oshokommune) |
Begriffe
vikas
A Analogiegesetz | Analytische Psychologie |Animismus | Antroposophie |Anthroposophische Gesellschaft |Archetypen |Aristoteles |Astralebene | Ätherleben | Aura |Aurafotografie |Aurareading Aura-Soma |Außersinnliche Wahrnemung |
Alternative Medizin / Unkonventionelle Medizin
Vorstellungen und Methoden im Bereich der Medizin, die noch nicht erprobt sind, deren Anwendung wegen ungünstiger Nutzen/Risiko-Verhältnisse oder wegen unsinniger Konzepte nicht zu verantworten ist. Andere Bezeichnungen: Komplementärmedizin, ganzheitliche Medizin, Erfahrungsmedizin.
Es wird unterstellt, dass die wissenschaftlich begründete Medizin nicht den ganzen Menschen einbezieht.
Analogiegesetz
Dahinter steht die Annahme, daß überall in diesem Universum ,oben und unten', ,im Himmel und auf Erden', ,im makroskopischen wie im mikroskopischen Bereich', ,auf allen Ebenen der Erscheinungsformen' die gleichen Gesetze herrschen. Danach wäre es möglich, Erkenntnisse aus uns zugänglichen Bereichen der Erkenntnis auf all anderen, auch uns nicht zugängliche Ebenen im Analogieschluß zu übertragen.
Dieses Analogiegesetz. widerspricht aller heutigen Naturerkenntnis: Mikro- und Makrokosmos werden von den Gesetzen der -> Quanten- und -> Relativitätstheorie beherrscht, die hinsichtlich Raum, Zeit, Materie und Kausalität fundamental von den Gesetzen der Alltagserfahrung abweichen. Daher ist es nicht möglich, die Gesetze des „uns zugänglichen Bereichs" auf das gesamte Universum im Analogieschluß zu übertragen. Damit wird eine wesentliche Begründung esoterischer Aussagen z.B in der -> Alternativmedizin hinfällig.Von -> C. G. Jung kreirte psychotherapeutische Methode, die dem persönlichen Unterbewussten, das Vergessenes und verdrängtes enthält, ein "kollektives Unterbewusstes" zur Seite stellt, welches reguliert durch die allgemeine menschliche Determinante des Verhaltens sogenannte -> Archetypen enthält. Jung war fasziniert von okkulten Phänomenen und überzeugt von schicksalhafter Bindung zu den Sternen (-> Astrologie). Für die analytische Psychologie fehlt der Nachweis der Wirksamkeit (Federspiel 1996).
Einige Psychotherapie-Schulen des -> New Age beziehen sich auf die Theorie von C. G. Jung.
lat. anima=Seele, Atem;
ursprüngliche Annahme, dass die Seele ein besonderer Körper im Sinne einer allgemeinen Lebenskraft sei und allen uns umgebenden Dingen, Pflanzen und Tieren eine übernatürliche Seele innewohne; kein Bezug zum Metaphysischen; tritt meist im Zusammenhang mit Schamanismus auf.
s.a. | Wikipedia |Begründet von Rudolf Steiner (1861-1925) als "Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen" möchte. Steiner, der bis 1913 Mitglied der von Helena Blavatsky gegründeten Theosophischen Gesellschaft war, vereinigt in seiner Lehre ältere Vorstellungen des Okkultismus mit christlichen, indischen, gnostischen sowie kabbalistischen Elementen.
Noch im Jahre 1913, nach dem Bruch mit der Theosophischen Gesellschaft, gründete Steiner die Anhtroposophische Gesellschaft, "..deren von wirren Rassismen und Okkultismen durchzogene Doktrin sich von der Lehre der Theosophen allerdings nur sehr unwesentlich unterschied"(Colin Goldner, Die Psychoszene).Nach Steiner besteht die Besonderheit anthroposophischer Erkenntnis darin, dass sie über die bisherigen Erkenntnisgrenzen hinausführt in eine geistig-göttliche Welt, die dem normal ausgebildeten Bewußtsein verschlossen bleibt. Der Weg der Erkenntnis der höheren Welten kann nach Steiner von jedem beschritten werden. Der Weg führt nach Steiner über sieben Stufen:
Information Aufnahme der Erkenntnis von Eingeweihten als erste Stufe der eigenen Erkenntnis;
der Schüler hat sich jeder Kritik zu entledigen und statt dessen Verehrung zu üben;
die spirituelle Vorstellung soll dabei zunächst denkerisch erfasst werden um danach, je nach -> Karma, früher oder später selbst hinauf zu steigen in die geistigen Welten;Initiation der Geistesschüler unterstellt sich der Führerschaft geistiger Wesen;
Konzentration durch bestimmte Übungen sollen die geistigen Kräfte trainiert werden; Meditation der Geistesschüler muß die astralen Organe zur Ausbildung bringen - Leben der Seele in Gedanken;
der beste Weg dazu sei die seelische Vorstellung eines vom Physischen herkommenden Symboles, z.B. des Rosenkreuzes;
nach Ausschaltung aller Gefühle ist diese Meditationsstufe erreicht (nur noch die empfindung des Symboles in der Seele);
auf dieser Stufe aufbauend gibt es drei Stufen der Erkenntnis höherer Welten;Imagination eine Verbindung von -> Meditation und sinnlichkeitsfreiem Denken;
der Geistesschüler sieht astrale Bilder und erlebt sich selbst außerhalb seines physischen und -> ÄtherlebensInspiration entsteht durch eine Meditation, in der keinerlei physische Bilder Ausgangspunkt sein dürfen;
dem Geistesschüler wird die Orientierung in der höheren Welt ermöglicht, zum Sehen kommt das geistige Hören dazu;
die Akasha-Chronik, die verborgene Schrift, kann entschlüsselt werden, die Zusammenhänge zwischen Tod und Geburt und die Kosmologie werden erkannt;Intuition diese Stufe verlangt das "leere Bewußtsein", das weder physische noch astrale Bilder enthält und sich mit Hilfe der Willenskräfte mit dem Wesen der Geister von Arupa-Devachan vereinigt;
auf dieser Stufe erhält der Geistesschüler interne Kenntnis seines Karmas und seiner ReinkarnationenQuelle der Anthroposophie ist nach Steiner eine "geistiges Weltgedächtnis" (Akasha-Chronik; Akasha (sanskrit) = Äther), das alle Taten, Worte und auch Gedanken der Menschheit aufzeichnet. Nach Steiner ist diese Chronik zuverlässiger als alle äußeren Quellen und steht nur dem Eingeweihten zur Verfügung. Im Kontext der Anthroposophie hat allein Steiner "Erkenntnisse" aus dieser "Chronik" geschöpft. Diese eigene Erfahrung wird auch dem Schüler auf dem anthroposophischen Erkenntnisweg versprochen. Solange dieser Weg jedoch nicht weit genug beschritten ist, hat der Schüler jedoch die Ergebnisse des "Geistesforschers" anzunehmen.
vikas
Anthroposophische GesellschaftNach Colin Goldner handelt es sich bei der Anthroposophischen Gesellschaft um die mit Abstand bedeutendste und bestetablierte Esoterikgruppierung - sieht man von den Großkirchen ab - des deutschsprachigen Raumes (Colin Goldner "Psychoszene" S. 103).
Sie verfügt über weitverzweigte Wirtschaftsbetriebe , über eigene Banken, Verlage, Film- und Fernsehproduktionsstätten, Krankenhäuser, Studienzentren und eine eigene Hochschule (Witten/Herdecke).
Finanzielle Unterstützung erhält die Gesellschaft auch aus der freien Wirtschaft, durch Spenden und Schenkungen und durch staatliche Subventionen.
In Deutschland gibt es etwa 20.000 Mitglieder, die Zahl der Sympathisanten übersteigt diese Zahl um eine Vielfaches. Der Einfluß anthroposophischen Denkens darf - trotz der geringen Mitgliederzahl - keinesfalls unterschätzt werden. Den größten gesellschaftlichen Einfluß erlangen die Anthroposophen über Waldorfschulen und - kindergärten. Die Waldorfpädagogik orientiert sich streng an der "Entwicklungslehre" Steiners.Zentrum der anthroposophischen Bewegung ist die "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" in Dornach. Ihr sind die einzelnen Landesgesellschaften unterstellt. In Deutschland haben sich Stuttgart und Freiburg als anthroposophische Zentren herausgebildet.
Gestalten und Bilder, die alle Menschen durch ihr "kollektives Unterbewusstes" (-> Analytische Psychologie) kennen. Ihre Bedeutung ist überall gleich, die Ausprägung je nach Kultur und Person verschieden. Archetypen können als mythologische Gestalten, Götter, Naturerscheinungen, Tiere, Fabelwesen und Gerätschaften oder als Gegensatzpaare auftreten. In symbolischer Form in Träumen, religiösen Vorstellungen, Märchen, in Wahnvorstellungen, in der Kunst.
siehe | wikipedia |
Vorstellung, dass die "grobstoffliche", materielle Welt eingebettet sei in eine "feinstoffliche" Astral- oder Ätherwelt, die mit den normalen Sinnesorganen nicht erfasst werden kann. In der -> Theosophie (Blavatsky) als auch in anderen esoterischen Systemen (-> Esoterik) wichtiger Bestandteil der Vorstellung von einer in Schichten aufgebauten Welt, die der Mensch und auch Tiere im Schlaf oder nach dem Tode mit ihrem (-> Astralleib) betreten können. Ausgegangen wird dabei von einem fliessenden Übergang, einem verweben, der physischen Welt mit der Astralwelt hervorgerufen durch verscheidene Strahlenfrequenzen (des "Feinstoffes" ähnlich magnetischen Kräften).
Sie Astralwelt wirkt angeblich in die körperliche und formt diese.
Wird auch aufgefasst als die Welt der Naturgeister und Bindeglied zur dritten Ebene (rein mentale Ebene).Aura (griech./lat. = Luft, Hauch, Brise, Schimmer)
1) Ein naturwissenschaftlich nicht meßbares Feld "magnetischer Energie" (-> Astralleib oder Ätherleib, -> Bioenergetik, -> Astralebene), das angeblich jedes Ding und Lebenwesen in Form einer ovalen Hülle umgibt und durch Veränderung von Form und Farbe Aussagen über den Zustand (Vitalität, Gesundheit) zulassen soll. Medien sollen die verscheidenfarbige Aura sehen und damit Krankheiten, "Energieblockaden", Charaktereigenschaften oder das Schicksal einer Person erkennen können (-> Aura-Reading).
In der Aura sollen sich auch Seelen Versorbener aufhalten, die dort auf ihre Wiedergeburt oder den Eintritt in das Jenseits warten.
Für die Existenz derartiger Aurafelder gibt es keinerlei Belege. Die Wahrnehmung muss als Halluzination oder bewusste Täuschung gwertet werden (Goldner 1997)
2) Als Aura werden auch abnorme Wahrnehmungen (des Geruches oder des Lichtes) bezeichnet, die einen epileptischen oder einen Migräneanfall ankündigen
Die Aufnahme erfolgt mit speziellen photographischen Kameras und einem einfachen Trick, nämlich einer Doppelbelichtung. Nach der normalen Aufnahme der Person -aus photographischen Gründen vor schwarzem Hintergrund - wird das Bild der angeblichen "Aura" durch das Licht farbiger Leuchtdioden produziert....deren Helligkeit beispielsweise durch elektrische Spannungen gesteuert werden, die man mit Elektroden von den Fingern der Versuchsperson abgreift. Eine Art abgewandelter Lügendetektor, sonst nichts! Was man daraus über mögliche Krankheiten und psychische Zustände ablesen kann, bleibt der Phantasie des selbsternannten "Aura-Spezialisten" überlassen (entnommen: "Die esoterische Verführung", S. 59/60)
Die -> Aura eines Menschen ist angeblich nur einem geschulten Aura-Leser (Aura-Reader) sichtbar. Dieser könne z. B. Krankheiten schon lange vor ihrem Ausbruch als "Löcher" in der Aura erkennen und vorbeugend heilend wirken, in dem er durch Handauflegen angeblich kosmische Energie in die Aura einströmen lässt.
s.a. | detaillierte Beschreibung | Anbieter |
siehe -> Farbtherapie
vikas
Außersinnliche WahrnemungASW, volkstümlich "sechster Sinn", bedeutet Wahrnehmung ohne Sinnesorgane (-> Hellsehen, -> Telepathie, -> Präkognition). Diese sogenannten mentalen Phänomene sind Vorstellungen der -> Parapsychologie. Die Existenz der ASW konnte trotz zahlreicher Versuche nicht bestätigt werden.
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vikas
B Bhagwan Rajneesh | Bioenergetik |Bioenergetische Analyse | Budo |
siehe -> Osho
Die Bioenergetik umfasst Methoden, die auf der Vorstellung beruhen, dass der menschliche Körper von vitaler Lebensenergie durchströmt wird, die durch körperliche oder seelische Belastung blockiert werden könne. Ziel der verschiedenen propagierten Behandlungsmethoden ist es, diese angeblichen Blockaden zu lösen. Ein Nachweis der angeblichen "körpereigenen Schwingungen" konnte bisher nicht erbracht werden.
Therapiekonzepte: -> Bioenergetische Analyse (nach Lowen), Elektroakkupunktur nach Voll (EAV), -> Bioresonanz-Therapie, Edelsteintherapie, Orgontherapie.
s.a. | detaillierte Beschreibung | Anbieter |
Auch als "Psychoanalyse des Leibes" bezeichnet. Sie wird als eine Therapie zur Behandlung von Steß, psychischen Störungen, Beziehungsproblemen und psychosomatischen Krankheiten angepriesen. Bestimmten Körperhaltungen werden bestimmte Charakterstrukturen zugeordnet. Die "Körperarbeit" wird so gestaltet, dass es zu dramatischen Gefühlsentladungen kommt, was zur Auslösung tiefer Krisen führen kann. Als Therapieform nicht geeignet.
s.a. | detaillierte Beschreibung | Anbieter |
Diese Therapie geht von der Vorstellung aus, dass alle Menschen Schwingungen aussenden, die bei gesunden Menschen gleichmässig und harmonisch, bei erkrankten Menschen dagegen unregelmässig und disharmonisch sein sollen.
Die pathologischen Schwingungen sollen in einem dafür geeigneten Gerät in eine umgekehrte Reziproke Form umgewandelt werden können und dadurch krankmachende Schwingungen "löschen". Eine Diagnose sei nicht erforderlich, da die Geräte angeblich über einen Separator verfügen, der gesunde und pathologische Schwingungen zu trennen in der Lage ist (-> Scientology).
Der propagierte Anspruch konnte nicht bestätigt werden, bei der Anwendung der Methode ist es zu Todesfällen gekommen.Die Methode ist unsinnig und wegen fehlenden Wirkungsnachweises ungeeignet (Federspiel und Herbst 1996).
s.a. | detaillierte Beschreibung | Anbieter |
Budo bedeutet, aus dem Japanischen übertragen, »Weg des Kriegers«. Damit sind die verschiedenen Disziplinen fernöstlicher Kampfkünste gemeint, die seit Ende der 60er Jahre auch im deutschsprachigen Raum Fuß fassen konnten: Taekwondo, Karate, T'ai-Chi-Chuan, Judo, Jiu Jitsu, Aikido und andere.
Ihre Entwicklung diente ursprünglich ausschließlich militärischen Zwecken, und sie sind — anders, als vielfach behauptet wird — nicht uralt. So wurde Taekwondo etwa erst in den 50er Jahren im Zuge des Koreakrieges entwickelt. Heute ist Karate- oder Taekwondo-Training weltweit fester Bestandteil der Ausbildung von Militär- und Sicherheitskräften. Zunehmend verbreiten sich diese Kampfformen auch als Sportdisziplinen. 1988 kam Taekwondo sogar zu olympischen Ehren. In den letzten Jahren mehren sich aber die Probleme mit Budo-Interessenten, in manchen Budo-Zentren haben sich rechtsradikale Gruppen ausgebildet.
(Federspiel 1996)
s.a. | detaillierte Beschreibung |
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vikas
C Carpentereffekt |Chakra | Channeling | Charisma | Core-Energetics |
Von dem englischen Physiologen -> W. B. Carpenter beschriebener Effekt, dass wahrgenommene oder vorgestellte (-> Wünschelrute) Bewegungen unwillkürliche Muskelbewegungen auslösen können, die die Bewegung in Ansätzen oder vollständig nachvollziehen. Auch Ängste können bestimmte Muskelreaktionen auslösen (-> Erdstrahlen).
Chakra (sanskrit=Rad) bezeichnet nach der indischen -> Tantralehre meist im Körper befindlichen Energiezentren, die angeblich durch -> Meditation gestärkt werden können.
Die Chakrentheorie ist wesentlicher Bestandteil der -> Theosophie (Blavatsky), der -> Antroposophie (R. Steiner), des Kundalin-Yoga und vieler moderner esoterischer Praktiken, wobei sie dort aus dem ursprünglichen Zusammenhang gerissen und mit anderen Versatzstücken verbunden wird (z.B. Zuordnung verschiedener Organe, die angeblich über Chakren "energetisch" behandelt werden können).Die Anzahl der Energiezentren wird mit über 80.000 angegeben, die wichtigsten 7 davon sind: Wurzel-Chakra, Milz-Chakra, Nabel-Chakra, Herz-Chakra, Hals-Chakra, Stirn-Chakra, Scheitel-Chakra.
Zwischen den Chakren soll die "Lebensenergie" (-> Bioenergetik) fliessen.
Kontaktaufnahme mit "höheren Wesen", Seelen Verstorbener (klassischer spiritistischer Zirkel) , Geistern und sonstigen jenseitigen Wesen durch ein in -> Trance befindliches -> Medium, welches als "Sendekanal" für das "höhere Wesen" dient. "Gechannelt" werden Götter, verstorbene Gelehrte, Intelligenzen ander Planeten und Galaxien - der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.
Die Aussagen "live" auftretender Medien beziehen sich auch auf sehr persönliche Fragen des einzelnen Ratsuchenden. Für labile Menschen kann Channeling gefährlich werden. Die vermeintliche Kontaktaufnahme mit Geistern und jenseitigen Mächten kann zu völliger Desorientierung bis hin zu Psychosen führen (Goldner 1997).
s.a. | detaillierte Beschreibung | Anbieter |
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vikas
Charisma
Charisma leitet sich aus dem altgriechischen charizesthai ab und bedeutet so viel wie gern geben, schenken. Eine charismatische Person handelt (scheinbar) uneigennützig und erfährt aus diesem Grunde Bewunderung.
Moderne Führungstheorien gehen davon aus, dass Charisma durch Zuschreibung der Gefolgschaft entsteht. Ein charismatischer Führer kann mit unmittelbarem Gehorsam seiner Gefolgsleute rechnen.siehe -> Neo-Reichianische Therapien
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vikas
E Elektromyographie |Erleuchtung (Osho) | Esoterik |esoterische Psychologie |
vikasvikas
Elektromyographie
Messung der elektrischen MuskelaktivitätOshos (Bhagwan Rajneesh) Weltbild ist durchgängig von dem Gedanken geprägt, dass das wirkliche Wesen des Menschen eins ist mit dem gesamten Universum, diese ursprüngliche Einheit aber dem heutigen Menschen nicht mehr bewußt ist. Sein Wissen, seine Einbindung in Glaubenssysteme, seine gesamte Erziehung und Entwicklung im Rahmen unserer Gesellschaft hindert den Menschen daran, sein wirkliches Wesen zu erkennen. Dieses Ego, alles einem Menschen eigene, zu zerstören wird als Voraussetzung angesehen, die ursprüngliche Einheit zu erfahren. Es wird die Loslösung von allem "Begrenzten", d.h. weltlichen Dingen und Erkenntnissen, von der eigenen Vergangenheit, einer eigenen Zukunftsvorstellung, der Vorstellung von sich selbst zugunsten der "unmittelbaren Erfahrung" gefordert. Nicht tätig werden im Sinne von verändern, nur beobachten, sich von allen Gedanken befreien und nicht mehr über sich und andere nachdenken, ein unbekümmertes, gleichmütig heiteres und unbekümmertes Dasein führen - Willentliche Gleichgültigkeit, Beziehungslosigkeit und Absage an die eigene Identität bilden die Voraussetzung dazu, die "ursprüngliche Einheit" mit sich und dem Universum herzustellen, zur "Erleuchtung" zu gelangen.
Esoterik bezeichnet seit der Antike ein religiöses Geheimwissen, welches nur einem inneren Kreis von Eingeweihten zugänglich ist. Der Name leitet sich aus dem griechischen Adjektiv esoterikos ab, das mit zum inneren Kreis gehörig übersetzt werden kann.
Heute wird der Begriff Esoterik im Sinne einer Weltsicht oder Geisteshaltung verstanden, die sehr viele Lehren und Schulen umfasst, auch okkulte und magische Praktiken und Vorstellungen. Esoteriker übersetzen den Begriff auch mit nach innen gerichtet und meinen damit alles was die Seele des Menschen betrifft. Die Esoterik ist heutzutage ein Sammelbegriff für weltanschauliche Strömungen, die Elemente der Spiritualität, der Astrologie, des Okkultismus etc. mit einbeziehen und ist als Ausdruck individueller Spiritualität gesellschaftlich teilweise akzeptiert.
Ausdrückliches Ziel esoterischer Psychologie ist "Rückbindung". Über die Behebung seelischer "Alltagsprobleme" hinaus geht es ihr wesentlich um "spirituelle Selbst- und Seinserfahrung". Sie versteht sich insofern als notwendige Erweiterung der Angebote der modernen Geisteswissenschaften, insbesondere der akademischen Psychologie und Psychotherapie, die sie als ebenso unfähig beschreibt, den "wirklichen" Bedürfnissen der Menschen zu entsprechen, wie die etablierten Kirchen und Religionen.
Auch die Psychosekten sind der esoterischen Psychologie des New Age zuzuordnen. Zu den bekanntesten zählen Hare-Krishna, Transzendentale Meditation, Neo-Sannyas-Bewegung um -> Bhagwan-Osho Rajneesh, Scientology Church, Vereinigungskirche Sang Myung Muns sowie Bewegungen um Sri Chinmoy und Sant Thakar Singh.
(Colin Goldner 2000)
F Familienstellen/Hellinger | Farbtherapie |Feng Shui |Festhaltetherapie | Fünf Tibeter |
vikas
Familienstellen/Hellinger-> religio über Familienaufstellung nach Bert Hellinger
Die Farbtherapie geht zurück auf den schweizer Psychologen Max Lüscher. Vorlieben oder Abneigungen gegen bestimmte Farben werden als Grundlage einer Persönlichkeitsbeurteilung herangezogen. Nach diesem Prinzip arbeitet auch -> Aura-Soma, nur werden dort statt Farbkärtchen Fläschchen mit farbigem Öl verwendet.
In der Behandlung psychischer und körperlicher Erkrankungen sollen "Farbdefizite" ausgeglichen werden, die nach Lüschers Deutungskatalog auf Defizite in der inneren Struktur der Antriebe, der Impulse, der Hemmungen und der Ambivalenzen sowie der Gestimmtheit und der Balnce der Testperson hinweisen. Dazu werden Farbbestrahlungen durchgeführt, aber auch Lebensmittel und Badewasser werden mit farbigem Licht bestrahlt.Die Verbindung von Farbvorlieben mit bestimmten Charkatereigenschaften ist ebenso unhaltbar wie die Behauptung über die Heilkraft von Farblicht (Goldner 1997, Federspie und Herbst 1996).
-> wikipedia: Die Aura-Soma-Therapie basiert laut Herstellerangeben zu Großteilen auf der -> Kabbala, der jüdischen Mystik, und teilweise außerdem auf Konzepten der traditionellen indischen Medizin (-> Chakren-Lehre). Worin die Zusammenhänge konkret bestehen sollen, wird allerdings nicht ausgeführt. In seiner Broschüre Von Sekten und Sektierereien zählt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern diese esoterische Therapie zu den Lebenshilfeangeboten mit ganzheitlichem Ansatz, deren Anspruch jedoch fast immer uneinlösbar ist.
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siehe -> Geomantie
Nach der tschechischen Psychologin Jirina Prekop benanntes Verfahren zur "Behandlung" schwieriger Kinder. Das "psychisch gestörte" Kind (aufmüpfig, trotzig, rebellisch..) soll solange in engster Umarmung festgehalten werden, auch und gerade auch gegen seinen Willen, bis der Widerstand des Kindes gebrochen ist. Dies möglichst oft, mindestens aber einmal täglich bis vier Stunden oder mehr. Reichen die Kräfte des "Therapeuten" nicht aus, können auch Zwangsjacke oder Festhaltegurt zum Einsatz kommen. Prekop preist ihr Verfahren als Allheilmittel gegen jedwede psychische Störung. Theoretische Grundlagen: Fehlanzeige.
Dieses "Verfahren" wird in der Esoterikszene/"Komplementärmedizin" vielfach auch in der therapeutischen Arbeit mit Erwachsenen eingesetzt, oft verknüpft mit -> Rebirthing und der manipulativen -> Familenaufstellung nach Hellinger. (Goldner 2000)
Nachweislich kann diese Methode zu Neurotisierungen und sogar zum Ausbruch schizophrener Störungen führen. Die Festhaltetherapie ist zur Behandlung psychischer Störungen ungeeignet und insgesamt abzulehnen. (Federspiel 1996)
s. a. | Detaillierte Beschreibung | Anbieter |
Kombination von gymnastischen und yogaähnlichen Übungen, die (nicht belegt) aus dem tibetischen Hochland stammen sollen.
Bei den Fünf Tibetern handelt es sich um ein ganzheitlich-spirituelles, körperorientiertes Verfahren, das im Wesentlichen aus der Anwendung von fünf Körper- bzw. Energieübungen besteht. Rituell ausgeführt, sollen sie ein langes und gesundes Leben garantieren. Ein Wirksamkeitsnachweis wurde bisher nicht erbracht.s.a. | Informationsbüro für Psychotherapie & Alternativen | Anbieter |
vikas
G Geistheilung | Geomantie |Gitternetze | Guru | Guruismus und westlicher Kulturkreis
Geistheiler berufen sich stets auf Mächte außerhalb ihrer selbst und verstehen sich als Kanal (-> Medium), durch den kosmische Heilenergien fließen (Bioenergetik). Geistheilung umfasst verschiedene religiöse, magische und esoterische Methoden zur Behandlung von Krankheiten oder Körperschäden. Beispiele für solche Methoden sind Handauflegen, -> Therapeutic Touch, Besprechen, Exorzismus, Magnetopathie, Fernheilung, Heilenergetik, -> Schamanismus, -> Reiki, Prana-Heilung.. Eine Wirksamkeit von Geistheilungen jedweder Form ist nicht nachgewiesen.
Geistheilung/Wunderheilung beruht nicht auf der besonderen Fähigkeit der Wundertätigen, sondern auf dem Vertrauen der Kranken in die vermeintlichen Fähigkeiten der Heiler.
s.a. | detaillierte Beschreibung | Anbieter |
Die Geomantie (griech.=Geheimwissen der Erde) betrachtet die Erde als einen lebenden Organismus (Gaia-Hypothese) überzogen von zahllosen Kraftlinien (-> Gitternetze). Die Schnittpunkte dieser Energiemeridiane sollen angeblich besondere "Kraftorte" darstellen, die mit Wünschelruten geortet ("gemutet") werden können.
Menschen früherer Kulturen konnten diese Orte angeblich erspüren und ihre Bauwerke (Pyramiden, Kathedralen usw.) auf diesen Orten errichten und sich somit vor negativen Einflüssen sogenannter "Erdstrahlen" schützen.Geomantie und die chinesische Variante Feng Shui (chin.=Wind und Wasser) haben sich inzwischen wieder zu beliebten Betätigungsfeldern von gewerblich tätigen esoterischen Beratern (Baubiologen, Lebensberater, ganzheitliches Coaching usw.) entwickelt.
s.a. | Radiästehsie | Anbieter | GWUP |
Angeblich weltweit den Globus gleichmässig umspannende energiereich Streifen, deren Abstand vom Breitengrad abhägig sein soll. Gitternetze sollen Gesundheitsstörungen verursachen und ebenso wie "-> Erdstrahlen" mit Wünschelruten gemutet werden können.
Am häufigsten erwähnt: -> Hartmann-Netz, -> Curry-Netz.
vikas
Guru
In der religiösen Tradition Indiens gilt der Guru als spiritueller Meister. Er geht seinen Weg für sich und wirbt nicht dafür. Aufgrund seiner eigenen spirituellen Entwicklung kann er jedoch auch Schüler auf seinen Weg führen. Vor allem seit den 70er Jahren traten im Westen dagegen missionierende Gurus auf. Diese westlich orientierten Meister werden auch in Indien vielfach kritisiert, da sie in vielem nicht dem klassischen Guru-Ideal entsprechen.Ende der Sechziger Jahren traten im Westen verstärkt Gemeinschaften der neue religiösen Bewegung in Erscheinung, dazu gehörten auch aus Indien stammende Gemeinschaften.
Fast alle diese Gruppen mit hinduistischen Hintergrund weisen als charakteristisches Merkmal eine zentrale Gestalt auf, um die sich Leben und Glauben der Anhänger dreht: den Guru. Im Gegensatz zu den meist ihrer Exklusivität und Einmaligkeit betonenden Propheten anderer Kulte berufen sich diese spirituellen Führer eine besondere religiöse Tradition: sie behaupten, dass die von ihnen beanspruchte Authentizität durch das Jahrtausend alte Hindukonzept des Guru verbürgt sei.
Die sechziger Jahre brachten im Westen einen regelrechten Ansturm hinduistischer Ideen und Praktiken, die sich allerdings nicht mehr bei den Gebildeten, sondern in der Subkultur von Hippies und Flower-Power etablierten. Als indische Yogis und Gurus in der von Drogenerfahrung geprägte Szene von Bewusstseinsänderung und Erleuchtung sprachen, stießen sie weitgehend auf offene Ohren.
Wenn sich Hindus in Indien einen Guru als spirituellen Lehrer wählen, unter dessen Anleitung sie -> Meditation und Yoga praktizieren und damit den Weg zur Erlösung beschreiten wollen, dann bleiben sie im Kontext ihrer heimatlichen Kultur, Religion und religiösen Sozialisation.
Schließen sich jedoch Menschen aus dem westlichen Kulturkreis einem missionierenden Guru an können Probleme unterschiedlichster Art die Folge sein.
Problematisch wird die Situation besonders dann, wenn junge Menschen nicht, wie viele Gurus behaupten, durch sie zu kritischer Mündigkeit und Reife gebracht werden, sondern (im Gegenteil) in absolute psychische und mentale Abhängigkeit zu ihrem Meister geraten. Unter dem Einfluss der neuen Guruautorität werden Lebensplanung und Lebensführung zum Beispiel im Hinblick auf Studium, Ausbildung und Beruf oft radikal und nicht im positiven Sinne verändert. Häufig verlieren Guruanhänger in diesem Zusammenhang den Sinn für die Realität, das heißt das Gefühl dafür, was unter gegebenen Umständen möglich oder nicht möglich ist.
vikas
HHinduismus | Hinduismus-Gurukonzept | Hinduismus-Kastensystem | Hinduismus - religionsgeschichtliche Stellung |
Hinduismus - religiöse Erwartung | Hinduismus-Weltzeitalter |Hyperventilation | Hypnose | Hypnoseparadigma | Hypnotische Phänomene|Hypnotische Trance
Als Ursprung des Hinduismus gilt die vedische Religion.
Die wichtigsten Schriftzeugnisse aus jener Zeit liegen in den vier Veden (Veda -geheiligtes Wissen) vor, die auch als die vier Sammlungen (samhitas) bezeichnet werden. In der Zeit zwischen 800 und 600 vor Christi entstanden Kommentartexte zu den Veden, die für die Priester (Brahmanen) detaillierte Erklärungen zum Vollzug des Opferkultes und anderer Zeremonien enthalten („Brahmanas“).
Eine dritte Kategorie von Schriften bilden die ebenfalls in diesem Zeitabschnitt verfassten „Waldbücher“ („Aranyakas“) und „Geheimlehren“ („Upanishaden“), esoterisch philosophische Abhandlungen, die äußeren priesterlichen Handlungen einen symbolischen Sinn beigelegten.
Diese drei Gruppen von Schriften enthalten die „shruti“, das Gehörte oder Offenbarte. Der Inhalt war absolut heilig und wurden drei oberen Kasten zugänglich. Den Angehörigen der untersten Kaste war das Studium dieser Schriften verboten. In der Spätphase der vedischen Religion, in der Zeit von 500 vor Christi bis 500 nach Christi, in der sich unter der Herrschaft der Brahmanen die Opferwissenschaft zu einer Wissenschaft von den im Opfergeschehen wirksamen Kräften und Gesetzen des Kosmos wandelte (vergleiche Stietencron ), entsteht auch die Lehre von Karma und Reinkarnation. Außerdem gilt das Interesse jetzt mehr der Frage nach der Erkenntnis und nach dem Wissen um die Zusammenhänge von „brahman“, der Weltenseele, und „ atman“, dem individuellen ewigen selbst des Menschen.
Zu den Gemeinsamkeiten der verschiedenen hinduistischen Religionen gehören unter anderem das Deutungsmodell von Karma und Reinkarnation, rituelle Götterverehrung, das Kastensystem und die Lehre von den Weltzeitaltern..
vikas
Hinduismus - GurukonzeptNach traditionellem Verständnis wird man Hindu durch die Geburt, genauer durch das hineingeboren werden in eine der vier Kasten. Zumindest seit Ende des 19. Jahrhunderts lässt sich diese Behauptung nicht aufrechterhalten. Gerade die heutige Guru-Szene ist als eindeutiges Ergebnis einer seit Jahrzehnten zu beobachtenden hinduistischen Expansion zu betrachten.
Die Herkunft des Begriffes Guru ist nicht geklärt. Heute wird das Wort (in Indien und im Westen) allgemein als Bezeichnung für eine spirituellen Lehrer gebraucht.
Bei der Guru-Schüler-Beziehung geht es immer um die Vermittlung des Verhältnisses des Menschen zum göttlichen, das heißt des atman zum brahman. Durch Meditationskonzentration, so wurde gelehrt, kann der Mensch zu der Erkenntnis kommen, dass atman und brahman in ihrem Wesen identisch sind; dieses Wissen (jnana) führt zu individuellen Erlösung (moksha), zur Beendigung des ewigen Kreislaufes des der Reinkarnation.
Da das größte Hindernis auf dem Weg zur Erlösung Unwissenheit ist, braucht der suchende einen Lehrer beziehungsweise Führer, der den Weg des Wissens zeigt. Dieser Weg führt durch die Unterscheidung von Realität und Illusion hindurch bis zum höchsten Bewusstseinsstand, indem die letzte Wahrheit erkann wirdt. Nur jemand, der dieses Ziel schon erreicht hat, ist auch in der Lage, anderen den Weg zu zeigen. Das ist der Guru.
Gurus bilden normalerweise klösterlichen Wohngemeinschaften, so genannte Arshrams, in denen sie mit ihren Anhängern zusammenleben. Hat sich ein Suchender entschlossen, bei einem bestimmten Guru zu bleiben, und ist die gegenseitige Prüfung positiv verlaufen, so wird der Interessent als Schüler (chela) angenommen. Nach einigen Wochen oder sogar Monaten der Eingewöhnung erhält der Schüler seine Initiation (diksha): der Guru übergibt ihm im Rahmen einer kleinen Zeremonie, an der kein anderer teilnimmt, ein zu seiner Überlieferungslinie gehörendes Mantra (geheim zuhaltende Klangsilben).
Jedes Mantra ist ein Codewort für einen Hindu-Gottheit. Durch das ständige wiederholen (japa) der Klangsilbe bei der Meditation, so die hinduistischen Lehre, kann der Schüler mit dieser Gottheit in Kontakt kommen und sich deren spirituelle Energien, die als im Mantra gebündelt vorgestellt werden, zu Nutze machen.
Im Laufe der Zeit soll die Mantrameditation eine besondere Triebkraft entwickeln, die den Schüler den Guru und die Gottheit schließlich eins werden lässt.
Wenn der Guru für den Schüler die Verkörperung des höchsten Seins in der Welt ist, ihm Leben schenkt, die Sünden vergibt, Karma abbaut und Erlösung garantiert, kann er natürlich von seinen Schüler auch alles verlangen. In den einschlägigen Schriften wird deshalb immer wieder hervorgehoben, dass es die Aufgabe des Schülers sei, all seine Gedanken, Worte und Aktivitäten ständig auf den Guru auszurichten und in dessen Dienst zu stellen.
Fast jede Gurugruppe kennt verschiedene, im Jahresverlauf zu begehende Feste, die teils allgemein hinduistischer Herkunft sind, teils mit persönlichen Daten des Meisters zusammenhängen. Bei solchen Gelegenheiten mit der Guru normalerweise nach einem festgelegten Zeremoniell verehrt.
vikas
Hinduismus - KastensystemKasten werden heute noch als Ausdruck einer unveränderlichen Weltordnung und des ewigen Weltgesetzes (dharma) verstanden und bejaht. Man wird Mitglied einer Kasse durch Geburt und gehört ja ein Leben lang an: ein Aufstieg in eine höhere Kaste ist nicht möglich. Die Angehörigen der unterschiedlichen Kassen haben bestimmte rituelle Handlungen zu vollziehen sowie Vorschriften im Hinblick auf die Ernährung und den Umgang mit anderen Menschen zu beachten. Die Zugehörigkeit zu Hinduismus setzt üblicherweise die Zugehörigkeit zu einer Kasse voraus.
vikas
Hinduismus - religionsgeschichtliche StellungDer Hinduismus unterscheidet sich in drei zentralen Punkten von anderen Religionen und nimmt deshalb in der Religionsgeschichte eine besondere Stellung ein:
Der Hinduismus lässt sich nicht auf einen historischen Stifter oder religiösen Gesetzgeber zurückführen.
Im Hinduismus gibt es keine Dogmen, keine formulierten Glaubensbekenntnisse
oder verbindlichen theologischen Aussagen über Gott, den Menschen und die Welt.
Der Hinduismus hatte ursprünglich weder größere Massen noch Einzelne aus anderen Kulturkreisen zu sich bekehren wollen. Seit der Jahrhundertwende hat sich dies allerdings geändert (Guruismus), sodass man heute durchaus von einem missionierenden Hinduismus sprechen kann.
Die Gläubigen des Hinduismus erwarten von ihrer Religion Antworten auf Fragen wie in anderen Religionen auch. Wie ist die Welt entstanden und was ist das Ziel der Weltgeschichte? Welche Beziehung besteht zwischen Göttern und Menschen? Warum gibt es das böse in der Welt? Wie kann der Mensch dem Leid entfliehen und das Heil erlangen? Was kommt nach dem Tode? Usw. Die Antworten finden die Hindus in den verschiedenen Kosmologien, die ihre Religion hervorgebracht hat, in den Mythen, Götterlegenden und besonders im Deutungsmodell von Karma und Reinkarnation.
Die für einen Hindu wichtigsten Aspekte sind jedoch die praktischen Wege, die der Hinduismus weist, um zur Erleuchtung und schließlich zur Erlösung zukommen: u. a. Meditation, Askese und Yoga sowie rituelle Guru- und Götterverehrung. Jeder Hindu hat die Möglichkeit, einen für ihn gangbaren Weg auszuwählen, um dann das Ziel durch eigene Anstrengung zu erreichen.
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Hinduismus - WeltzeitalterDie Hindus stellen sich die Geschichte als einen endlosen Kreislauf sich einander ablösender und ständig wiederholender Weltzeitalter vor, wobei jeweils vier Perioden (yugas) ein großes Weltzeitalter (maha-yuga) bilden. Die einzelnen Perioden sind das krita-yuga, das treta-uga, das dvapara-yuga und das kali-yuga. Die Zeitperioden unterscheiden sie auch qualitativ. Im krita-yuga herrschen paradiesische Zustände. Mit jedem folgenden Yuga verschlechtert sich die Situation erkennbar. Im kali-yuga erreichen die moralischen, ethischen und sozialen Verhältnisse schließlich ein Tiefpunkt das dauert an bis zum Beginn eines neuen krita-yuga. Nach hinduistischer Auffassung leben wir seit dem 17. Februar 3102 vor Christi (Todestag Krishnas) im bösen kali-yuga.
Atemtechnik, mit deren Hilfe durch übergroße Sauerstoffzufuhr das Gehirn in einen rauschähnlichen Zustand versetzt wird. Dieser Zustand tritt oft bei -> Reinkarnationstherapien auf. Verschiedene esoterisch bestimmte Therapien wie z.B. das -> Rebirthing benutzen die Hyperventilation, um Heilerfolge oder außergewöhnliche Erfahrungen zu erzielen.
Der Begriff bezeichnet einerseits den Zustand der -> hypnotischen Trance und andererseit die Tätigkeit des Hypnotisierens. Bis heute ist der Versuch, Hypnose zu verstehen und wissenschaftlich zu erklären ohne nennenswerten Erfolg geblieben. Trotz des Fehlens ausreichender theoretischer Grundlagen wird die Hypnose in Medizin und Psychotherapie eingesetzt.
Therapeutisch interessant sind insbesondere die verschiedenen Techniken der Tranceinduktion und -utilisation für den symptom- und klientenspezifischen Einsatz. Wissenschaftlich interessant sind die hypnotische Trance und die -> hypnotischen Phänomene als Untersuchungsgegenstand für kognitive Funktionen und die -> Suggestion und die Suggestibilität als Kommunikationsmuster.vikas
Hypnoseparadigma (Bernheim 1888)Wenn ein Hypnotiseur jemandem suggeriert, er werde in Trance fallen, so wird dieser dies tun, sofern er eine genügend hohe Suggestibilität besitzt, d.h. empfänglich ist für Suggestion. Durch weitere -> Suggestionen wird der Hypnotiseur dann die Trance vertiefen, was wiederum die Suggestibilität des Hypnotisierten erhöht, so dass er mehr oder weniger bereitwillig und widerstandslos allen weiteren Suggestionen zur Demonstration hypnotischer Phänomene für therapeutische, experimentelle oder andere Zwecke Folge leistet.
- eine hypnotisierte Person kann sich an bestimmte Gedächtnisinhalte (z.B. eigenen Namen) nicht mehr erinnern (Amnesie) oder vergessene Inhalte wieder bzw. besser erinnern als im Normalzustand (Hypermnesie)
- diese Erinnerungen können weit zurückliegende Ereignisse z.B. aus der Kindheit betreffen; die hypnotisierte Person empfindet diese Erinnerungen oft dem Alter adäquat und verhält sich entsprechend (Altersregression);- es treten Halluzinationen visueller, akustischer oder kinästhetischer Art auf; diese Interaktionen (z.B. Sprechen mit einer imaginären Person) werden von einer hyptnotisierten Person als real empfunden;
- teilweise oder vollständige Veränderungen der Körperwahrnehmung führen zu Katalepsien, Anästhesien oder Analgesien;- in der Erfahrung der hypnotisierten Personen ist die Unwillkürlichkeit das Gemeinsame an allen diesen hypnotischen Phänomenen;
- die hypnotisierten Personen erleben sich, gemessen an der Alltagserfahrung, völlig passiv, teils willen- und initiativlos und reagieren nur mehr oder weniger gut auf die Anweisungen des Hypnotiseurs;
- auffallend an allen hypnotischen Phänomenen ist, dass die übliche Realitätskontrolle aufgehoben und dem Hypnotiseur überlassen scheint und zum Teil starke Verzerrungen der Realitätswahrnehmung auftreten können, die die hypnotisierte Person widerspruchslos toleriert:
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Hypnotische Trance (Konzept der Dissoziation von Hilgards 1977)Sonderzustand, der von leichter körperlicher Entspannung bis zu tiefem -> Schlafwandeln reichen kann.
Die meisten hypnotischen Phänomene sind dadurch gekennzeichnet, dass die übliche geordnete und mehr oder weniger fest gefügte Hierarchie der -> Kognitionen während der hypnotischen Trance gelockert und z.T. aufgespalten ist. Diese dissoziierten Teile können während der Trance und z.T. auch noch für eine Zeit danach neu assoziiert werden.
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K Karma | Kirlianfotografie |
Aus dem Sanskrit stammender Begriff, der im Hinduismus seinen Ursprung hat. Er bezeichnet das Gesetz von der Vergeltung der Tat. Nach hinduistischer Vorstellung ist die Geschichte der Menschheit eine Geschichte von fortwährendem Sterben und Wiedergeburt. Dieser Prozeß ist ein ständiger Kreislauf. Deshalb spricht man auch vom Samsara, vom “Rad der Wiedergeburt”.
In welcher Weise der einzelne Mensch wiedergeboren wird, hängt von dessen Taten im diesseitigen Leben ab. Lebt er als guter Mensch, wird er als höheres Wesen wiedergeboren werden. Das Ergebnis eines Menschenlebens wird als Karma bezeichnet. Auf diese Weise wurde im Hinduismus die Ungleichheit der Menschen (Hungerleider, reiche Brahmanen) erklärt. Einreicher Brahmane zu sein war demnach das Ergebnis einer Reihe von Wiedergeburten, wobei jedes einzelne Leben mit guten Taten abgeschlossen wurde.
Im 19. Jahrhundert entdeckte das Abendland diese Vorstellung für sich (z.B. die Theosophie der Helene Blavatsky basiert auf dieser Vorstellung).
Der Begriff des Karma ist heute von der Esotherik voll in Anspruch genommen.Vor der Wiener Akademie der Wissenschaften berichtete 1867 der Chemiker Karl Freiherr von Reichenbach (1788-1869), er habe bei Tieren, Pflanzen und Menschen leuchtende »Emanationen« entdeckt, die er »odische Lohe« nannte. 1907 fotografierte der Pariser Physiker Hippolyte Baraduc die Leichen seines Sohnes und seiner Frau sowie eine Gebetssäule mit weißem Schein. Okkultistinnen priesen diese Fotos, die doch nur Belichtungs- und Entwicklungsfehler zeigten, als Bilder von der menschlichen Aura.
Schon um die Jahrhundertwende zeichnete man zum Zeitvertreib elektrische Funken auf Fotoplatten auf, Bouvier-Effekt genannt. Okkulte Bedeutung bekam dieses Phänomen erst durch die russischen Forscher Valentina und Semyon Kirlian. In den 40er und 50er Jahren experimentierten sie mit der Entladung hoher elektrischer Spannung, die an eine auf einer Fotoplatte liegende menschliche Hand geleitet wurde. Bei der Entladung entstand ein eindrucksvoller Funkenkranz. In der Folge versuchten sie mit dieser Technik, bei Mensch und Pflanze Krankheiten zu erkennen. Populär wurde die Kirlianfotografie, als die kalifornische Forscherin Thelma Moss in den 70er Jahren mit ihr psychische Zustände sichtbar zu machen glaubte.
Die Kirliantechnik soll sich zur Feststellung von körperlichen und seelischen Krankheiten eignen. Sie wird aber auch herangezogen zur Personalauswahl, zum Nachweis von Drogenrückständen im Körper, zur Wirksamkeitskontrolle von Behandlungen mit -> Bachblüten und anderem mehr. Kirlianfotografie ist heute unter verschiedenen Namen, wie zum Beispiel »Energetische Terminalpunktdiagnose«, bei HeilpraktikerInnen und Esoterikerlnnen sehr beliebt.
s.a. | detaillierte Beschreibung | Anbieter |
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M Mahamudra (sanskrit)|Mahamudra (Hauke Messerchmidt)|Manipulation | Meditation |Medium |Mohan
Mahamudra (sanskrit) für Großes Siegel, im 11. Jh. aufgekommenes esoterisch-philosophisches Lehr- und Meditationssystem.
Als Personenbezeichnung nur im Kontext von Osho gebräuchlich.
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Mahamudra (Hauke Messerschmidt)Hauke Messerschmidt alias Mahamudra wurde am 09. 08. 1944 in Hamburg geboren. Abitur 1954, Abschluß der Handelsschule 1964. Bis etwa 1980 führt sie ein bürgerliches Leben und ist auch unternehmerisch erfolgreich. Im Jahre 1981 reist sie mit ihrer jüngsten Tochter nach Indien. Dort nimmt sie Sannyas bei Osho (Initiierung als Anhänger Oshos) erhält ihren Sannyasnamen Mahamudra und bricht damit mit ihrem bisherigen Leben. 1986 eröffnet sie in Wales/England ein Meditationszentrum unter dem Namen "Manjusha". 1989 kehrt sie nach Poona (Indien) zurück. Nach Oshos Tod verlässt Mahamudra Indien, begibt sich mit ihrem neuen Lebensgefährten auf Weltreise und lässt sich danach 1993 in Höckendorf/Sachsen nieder und gründet eine neue Commune, das Osho-Manjusha, das dann 1999 deutlich vergrössert in Schmiedeberg/Sachsen weitergeführt wird. Am 18. 05. 2006 verstirbt Hauke Messerschmidt (Mahamudra) in Höckendorf.
Unter Manipulation verstehen wir, dass die Sachinformation einseitig und tendenziös, die Selbstdarstellung (der Gruppe) darauf gerichtet ist, bei dem Betroffenen eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Die Arglosigkeit bzw. Wehrlosigkeit von Zielpersonen (den späteren Opfern der Manipulation) wird dabei bewußt zum Erreichen eigener Ziele ausgenutzt.
Bezeichnung für eine hinduistische oder buddhistische mystische Zauber- oder Geheimformel. Sie wird in der Regel vom Guru dem Schüler nach dessen Einweihung in den Ritus verliehen. Diese Zauberformel muss geheim gehalten werden und soll der Schatz des Gläubigen sein. Mantren sind in vielen Naturreligionen bekannt und stellen aus psychologischer Sicht den Rettungsanker der Seele in den Erschütterungen des alltäglichen Lebens dar.
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Meditation
Unter Meditation (lat. meditare = sich üben) kann man jede absichtslose Konzentration auf eine Tätigkeit oder einen Gegenstand verstehen. Die Konzentration wird dabei nicht durch den Verstand gesteuert, sondern ergibt sich als Folge der Versenkung. Die Tätigkeit kann aktiv manipulierend sein. Wesentlich ist in jedem Fall ein Zustand der entspannten Aufmerksamkeit, förderlich ist eine Umgebung ohne Störreize, bzw. die Fähigkeit, seine Sinne ruhen zu lassen.
Der Begriff Meditation wird als Beschreibung eines Zustands und auch als eine Technik des Meditierens benutzt. Der Zustand, der erreicht werden soll, kann je nach Art der Meditation recht unterschiedlich sein. Insbesondere bei einigen Varianten der aktiven Meditation ist er kaum von den Begriffen -> Trance und Ekstase abzugrenzen. Der Gegenstand der Meditation kann beinahe beliebig sein, so dass auch Musizieren oder sogar einfache, d. h. nicht Aufmerksamkeit fordernde Arbeiten auf meditative Art ausgeführt werden können. Einige der bekanntesten Meditationstechniken beziehen sich auf den Atem, die Beobachtung des Atems (-> Zen Meditationstechniken, -> Yoga). Andere wiederum, wie in der christlichen Tradition verankerte, auf das Gehen (z.B. Sankt-Jakobsweg in Spanien) oder das Arbeiten (ora et labora). Eine Meditationstechnik kann allein oder in einer Gruppe unter Anleitung durchgeführt werden. Meditation ist wesentlicher Bestandteil vieler Religionen, in denen das Sich-Versenken als Übung zur Annäherung an ein höheres Wesen (Gott) oder einen höheren Bewusstseinszustand verstanden wird. Dabei ist es allerdings recht unterschiedlich, ob eine stille, passive Form oder eine aktive gewählt wird.s.a. | detaillierte Beschreibung |
"Vermittler" zwischen jenseitigen Wesen und dem Diesseits mit angeblich besonderen Eigenschaften. Die Wesen aus dem Jenseits sollen den Körper des Mediums benutzen, um hörbar oder sichtbar Botschaften zu übermitteln.
Als Medien agieren oft labile Personen, die leicht in veränderte Bewußtseinszustände gelangen können und während der "Sitzung" Vorstellungen des eigenen Unterbewußtseins wiedergeben. "Professionelle Medien" agieren nicht selten mit Betrugsabsichten.
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N Neo-Reichianische Therapien | Neurolinguistisches Programmieren (NLP) | New-Age-Bewegung |
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Neo-Reichianische TherapienDie meisten Ansätze heutiger -> körperorientierter Psychotherapien beziehen sieh auf die Theorie und Praxis der Reichschen Arbeit. Die Idee des -> Orgons haben zwei von Reichs amerikanischen Mitarbeitern weiter ausgebaut:
Der Psychotherapeut John Pierrakos (*1921) entwickelte »Core-Energetics«. Im deutschen Sprachraum arbeiten mehr als 80 TherapeutInnen nach diesem Konzept, demzufolge es einen lebhaften Energieaustausch zwischen dem Organismus und der kosmischen -> »Aura« geben soll. Bestimmte Gefühle können diesen Austausch angeblich blockieren. Core-Energetics setzt Massagen, Atemtechniken und bioenergetische Körperpositionen ein, um die KlientInnen mit dem »Core«, ihrem »höheren Selbst«, in Verbindung zu bringen.
Die Vorstellung vom Austausch mit der kosmischen Aura-Energie entbehrt jedoch jeder rationalen Grundlage.
Der Meteorologe Chuck Charles Ray Kelley (*1922) stellte 1974 das »Radix-Training« vor, das er aus seinem ursprünglichen Augenentspannungstraining entwickelte. Als Radix wird eine universelle, pulsierende Energie bezeichnet, die angeblich alles Lebendige steuert. Durch Arbeit direkt am Körper soll sie zu freiem Fluß gelangen.
Diese Theorie ist nicht belegt. Die Bezeichnung »Training« verschleiert, daß es sich um eine Therapie handelt, bei der tief eingreifende Techniken angewendet werden.
(Federspiel 1996)
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Neurolinguistisches Programmieren (NLP)Von -> Bandler und -> Grinder Anfang der 70er Jahre entwickelte Psychotechnik mit dem Ziel, über ein sprachlich entwickeltes Programm neurophysiologische Vorgänge zu beeinflussen. Ein gesprächs- und verhaltensorientiertes Verfahren. Mittels konditionierender -> Manipulationen sollen festgefahrene Verhaltensweisen des Klienten "positiv" umprogrammiert werden.
NLP postuliert, dass jedes Verhalten einer Person eine postive Absicht hat und der Person hilfreich ist, jede gesunde Person über alle Fähigkeiten zur Bewältigung ihres Lebens verfügt und Schwierigkeiten nicht als Problem sondern als Herausfordrung gesehen werden sollen. Durch die Übernahme des NLP-Glaubenssystems sollen neue Verhaltensmuster erlernt und damit neue Möglichkeiten zur Lösung von Problemen und zur Überwindung von psychischen Störungen aufgezeigt werden.
Die Wirksamkeit ist nicht klinisch nachgewiesen, die Methode manipulativ und weit verbreitet. Das Ausbildungssystem ist unzureichend.s.a. | detaillierte Beschreibung | Informationsbüro für Psychotherapie & Alternativen | GWUP | Anbieter |
Die -> New-Age-Bewegung ging in den Anfängen davon aus, dass ein neues Zeitalter, das Wassermannzeitalter, begänne. New-Age hat keinen einheitlichen Denkansatz. Die Inhalte sind voneinander stark abweichend. In der Literatur wird von verschiedenen Ansätzen ausgegangen: die Bandbreite reicht vom wissenschaftstheoretischen über esoterisch-astrologischen und schamanistischen bis zum religiösen Ansatz. Alle diese Ansätze versprechen praktische Lebenshilfe oder Heilung von Leiden.
In Workshops oder Wochendseminaren erlernen Interessierte das “neue, ganzheitliche Bewußtsein” und werden z.B. zum “Schamanen” oder “Priester” ausgebildet, auf den “Weg der Erleuchtung“ geführt u.ä..
Holdger Platta schreibt dazu: “Die New Age Bewegung ist angetreten mit dem Ziel, den - vor allem technologischen - Allmachtsfantasien des Menschen ein Ende zu setzen. Sie steht jedoch in Gefahr, diesen Allmachtsfantasien der alten Welt magische Allmachtsfantasien der Neuen Welt entgegenzusetzen, um die eigene Ohnmachtserfahrung abzuwehren - nicht zuletzt in Gestalt ihrer Therapien.”
s.a. |New-Age-Selbstverständnis | Esoterisch-spirituelle Therapien |
-> Wilhelm Reich ((1897-1957) bezeichnet damit eine nach seiner Auffassung existierende »kosmische Energie« , die jeden Organismus durchströmt. Diese Vorstellung ist rein spekulativ. Seine auf der Basis dieser Vorstellung aus der Vegetotherapie entwickelte -> Orgontherapie entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.
Die Bhagwan-Sekte geht auf Rajneesh Chandra Mohan zurück. Er wurde 1931 in Indien geboren, studierte Philosophie, schloß, das Studium als Magister ab. 1953 hätte er seine Erleuchtung gehabt. Seit 1969 scharte er Jünger um sich, seit 1971 nannte sich der Guru "Bhagwan", der Erleuchtete und 1974 zog er mit seinen Jüngern nach Poona, ca. 260 km südöstlich von Bombay, wo er einen Ashram gründete. Zwischen 1974 und 1980 strömten ca. 250000 intellektuelle Aussteiger aus westlichen Ländern (vor allem junge Frauen) nach Poona, um sich von ihm erleuchten zu lassen und seinem Rajneeshismus zu folgen. 1981 flüchtete er vor der indischen Steuerfahndung in die USA, wo er in Oregon einen ganzen Landstrich gekauft hatte. 1985 mußte er die USA verlassen, sein Imperium zerbrach. Er erklärte den "Rajneeshismus" für beendet. 1989 starb Bhagwan. Seitdem firmiert die Sekte unter dem Namen "Osho-Bewegung".
Lehre
Die Grundlage der Lehre ist eine Erfahrungstheologie. "Die Wirklichkeit kann man nur erfahren". Diese Wirklichkeit wird als Zustand der Gedankenlosigkeit, der absoluten Leere verstanden. Bhagwan nimmt hier den buddhistischen Nirvana-Gedanken auf. Nur wer es schaffe, ein völlig leeres Gefäß zu werden, dem werde die Glückseligkeit zuteil. Da dieser Zustand der Leere vom normalen Menschen nicht ohne weiteres zu erreichen sei, bot er sich als "Hebamme" an, den Suchenden zu dieser Erfahrung zu verhelfen. Dazu verlangte er völlige Unterordnung unter seinen Willen, strenge Kleidungsvorschriften (rote Kleidung und die Mala, eine Holzkette mit dem Bild des Meisters) und die Aufgabe des gesamten bisherigen Lebens. Totale Abhängigkeit war das Ziel seiner Lehre. "Wer bist Du, daß Du wissen könntest, was richtig oder falsch ist?"
Auswirkungen
Uli Grandtner, Sektenreport, München 1993, S. 71ff. schreibt: "Die Folgen der praktizierten Lehre des Bhagwan sind psychische Veränderungen ungeheuerlichen Ausmaßes bei den Anhängern. Es gibt ehemalige Sanyassins, die von einem
'Experimentierfeld für Menschenversuche' sprechen. Pfarrer Friedrich-Wilhelm Haack nennt solche Persönlichkeitsveränderungen durch Jugendsekten 'Psychomutationen'. Hierbei wird ein Mensch durch völlige Loslösung von seinem bisherigen sozialen Umfeld total verunsichert und bekommt dann von der Sekte eine neue Identität. Dabei entstehen euphorische Gefühle - man gehört ja immerhin zu den vom Guru Erretteten. Oft wird durch Schlafentzug und Ernährungsumstellung die physische Abwehrkraft der Mitglieder soweit gesenkt, daß, unabhängiges Denken gar nicht mehr möglich ist. All diese Vorgänge können nach Berichten ehemaliger Sanyassins auch der Bhagwan-Bewegung zugerechnet werden.s.a. | Osho-Manjusha Schmiedeberg |
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P | Positives Denken |Psychosekte | Psychoszene |
Positives Denken basiert in erster Linie auf den Schriften der amerikanischen Prediger Joseph Murphy und Norman Vincent Peale sowie des Bestsellerautors Dale Carnegie. Hauptvertreter im deutschsprachigen Raum ist Erhard Freitag. Bei dieser Methode werden spezielle Suggestionsformeln (Affirmationen) für jede nur denkbare psychische oder körperliche Störung eingesetzt. Die Formeln - z. B. "ich fühle mich gesund" - mit denen angeblich selbst Krebs und AIDS geheilt werden können, müssen täglich und möglichst oft aufgesagt werden.
Die"positivdenkerische" Ausblendung und Verdrängung von Problemen trägt in der Regel zu deren Verschärfung bei (Goldner 1997).s.a. | detaillierte Beschreibung |
Neben der etablierten Psychotherapie gibt es eine -> alternative Psychoszene. Seit den 80er Jahren werden die Angebote zunehmend mit religiösen, magischen oder esoterischen Vorstellungen vermischt, insofern eine Gesamtschau des Lebens und der Natur vermittelt wird. Die Szene, die auch Freizeitangebote und Managementschulung mit Therapie verbindet, organisiert sich marktorientiert nach Angebot und Nachfrage. Es gibt daneben jedoch auch Gruppen mit einer psychologischen, besser psychologistischen Ideologie, die den Charakter einer Heilslehre annehmen kann.
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R Radiästhesie |Radix-Training | Rebirthing | Reiki |Reinkarnation |Reinkarnationstherapie |
Angeblich können mittels -> Wünschelrute und -> Pendel bestimmte Reizzonen (-> Geomantie) bestimmt werden, in denen -> Wasseradern und -> Erdstrahlen aufgespürt werden können. Auch körperliche und psychische Krankheiten können angeblich mit Hilfe von Wünschelruten und Pendeln diagnostiziert werden.
Der Ausschlag der Rute wird aber nachweislich nicht durch etwaige »Erdstrahlen«, sondern durch unbewußte (idiomotorische) Bewegungen des Rutengängers verursacht.
Rutengänger und Pendler können außer Zufallstreffern keinerlei Erfolge aufweisen.
s.a. | detaillierte Beschreibung | GWUP | Uni Stuttgart |
siehe -> Neo-Reichianische Therapien
Unter Rebirthing wird eine Atemtechnik verstanden, bei der durch intensives Ein- und Ausatmen eine -> Hyperventilation erreicht wird. Diese Hyperventilation kann toxische Ausmaße annehmen, so daß die Teilnehmer einer Rebirthing-Sitzung in rauschartige Zustände fallen. Diese Zustände rufen oft traumatische Ängste hervor, die von den Rebirthing-Experten als Geburtstrauma interpretiert und als reinigend angesehen werden.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist Rebirthing die fehlerhafte Interpretation einer Sauerstoffintoxikation.
Eine der bevorzugten Therapien der Osho- (Bhagwan-Rajneesh)- Bewegung. Auch als -> Vivation oder ->Prana-Energie bekannt.s.a. | detaillierte Beschreibung | Anbieter |
Reiki geht zurück auf Mikao Usui, der Ende des 19. Jahrhunderts in einer christlichen Klosterschule in Koyoto nach jener mystischen Energie suchte, mittels der Jesus geheilt habe. Nach wochenlangem Fasten soll ihm die Methode des Reiki - Übertragung durch Handauflegung - offenbart worden sein.
Reiki (jap. = "göttliche Energie") könne nur von einem Meister weitergegeben werden. Zwei rituelle Einweihungsverfahren sollen den Körper des Schülers für die Aufnahme "göttlicher Energie" öffnen und anschließend wieder versiegeln, damit die aufgenommene Energie ständig verfügbar bleibe. Damit sei es dem Schüler möglich, selbst durch Handauflegen "Heilungen" durchzuführen. Nachgewiesener Nutzen: abgesehen von Placeboeffekten keiner (Goldner 1997).s.a. | detaillierte Beschreibung | Anbieter |
Der Begriff Reinkarnation (lateinisch Wiederfleischwerdung) bezeichnet die Idee, dass die menschliche Seele nach dem Tod (Exkarnation) auf dieser Erde oder anderen Existenzbereichen wieder als empfindendes Wesen geboren (inkarniert) wird. Dieses Konzept wird auch als Wiedergeburt, Seelenwanderung, Transmigration oder Metempsychose bezeichnet. Die außerkörperliche Erfahrung steht in engem Zusammenhang mit dem Begriff Reinkarnation. In einigen, aber keineswegs allen Reinkarnationslehren, steht auch der Begriff des Karma damit in einem engen Zusammenhang.
Die Vorstellung eines neuen Lebens nach dem Tod ist (in Verbindung mit animistischen und/oder gnostischen Vorstellungen) in vielen Kulturen und religiösen Lehren verbreitet: im Griechenland der Antike, im römischen Kaiserkult, im Manichäismus und weiteren gnostischen Strömungen, in der jüdischen Kabbala, in der Mystik des Islam und in der modernen Esoterik. Eine systematische Reflexion erfuhr die Reinkarnationslehre vor allem aber in den östlichen Religionen Hinduismus, Jainismus und Buddhismus sowie in oft verfremdeter Art und Weise in diversen New-Age-Religionen (Quelle: religio.de)
Im westlichen Kulturkreis wurde Reinkarnationslehre vor allem von der -> Antroposophie R. Steiers aufgegriffen.
s.a. | GWUP |
Auch als Rückführungstherapie bezeichnet, esoterische Therapieform, die davon ausgeht, daß die Ursache aller Krankheiten und Leiden in früheren Leben zu suchen sind. Hinter diesem Therapieansatz steht die Vorstellung, daß der Mensch durch mehrfache Wiedergeburt geistig wachsen könne. Die Reinkarnationstherapeuten versuchen nun durch Rückführung Einfluß auf dieses frühere Leben zu gewinnen.
Dieser Ansatz ist insofern problematisch, als hier nicht zwischen Gefühlswelt und Realität unterschieden wird. Die Reinkarnationstherapie sieht die durch die Rückführungstechniken hervorgerufenen Bilder oder Halluzinationen des Patienten als reale historische Geschehnisse. Dieser Ansatz ist mit einer seriösen Therapie nicht zu vereinbaren. Die moderne Psychotherapie sieht in diesen Bildern nicht historische Ereignisse, sondern sieht sie als Ergebnis unterbewußten Denkens, welches z. B. mit dem Traumgeschehen vergleichbar ist. Die Bilder sind nicht historische Ereignisse, sondern Ausdruck unterbewußten Denkens.
Kritik:
Reinkarnationstherapeuten wie Thorald Dethlefsen oder Rüdiger Dahlke vertreten oft ein fatalistisches Dogma, das hinter jedem Geschehen, sogar einem Kapitalverbrechen, einen höheren Sinn vermutet. Das kann zu menschenverachtenden Extremen führen: so sagte beispielsweise der englische Fussballtrainer Glenn Hoddle in einem Interview, körperlich Behinderte müssten ihre Sünden aus früheren Leben abbüßen. Tom Hockemeyer (auch bekannt unter dem Pseudonym -> Trutz Hardo) erklärte in seinem Buch Jedem das Seine den Holocaust als eine kollektive karmische Reinigung und wurde dafür 1998 vom Schöffengericht Nürnberg wegen -> Volksverhetzung in Tateinheit mit Beleidigung und der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener zu einer Geldstrafe verurteilt. Ein Schweizer Reinkarnations-therapeut erklärte in einem Vortrag 1999, dass Hass in einem früheren Leben die Ursache für Krebs im jetzigen Leben sei.
Anhänger der Reinkarnationstherapie neigen dazu, alle gegenwärtigen Probleme auf Ursachen in früheren Leben zurückzuführen, und unterlassen es von daher oft, Probleme in der Gegenwart konkret anzugehen.
Es gibt kein wissenschaftlich nachgewiesenes früheres Leben und keine wissenschaftlich nachgewiesenen Erinnerungen daran. Es gibt daher keine karmische Belastung und keinen nachgewiesenen Kausalzusammenhang zwischen aktuellen Problemen und karmischer Belastung - das ist eine Glaubenssache. Die von Klienten erfahrenen positiven Wirkungen können psychologisch dadurch erklärt werden, dass es Menschen erfahrungsgemäß erleichtert, wenn sie ihren Problemen eine Ursache zuweisen können, ob diese jetzt zutrifft oder nicht. Viele der als historisch geschilderten Erlebnisse sind trivial und können von jedermann "erfunden" werden. Es fehlt eine Sicherung gegen die Auslösung bzw. Verstärkung von psychischen Krankheiten wie Depressionen.s.a. | detaillierte Beschreibung | Anbieter |
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S Sannyas | Sannyasin | Schamanismus |Steiner, R. Suggestion |
Entsagung oder Freiheit von allem.
Ein religiöser Hindu in der letzten Phase seines Lebens, der sich in entsagungsvoller Askese auf den Tod vorbereitet; verwendet auch zur Bezeichnung eines heiligen Menschen, der der Welt entsagt hat; Osho (Rajneesh) verwendete den Begriff Neo-Sannyasin für seine Jünger. Sie sollten zunächst ihr Ego, ihren Verstand und die Bindungen an Familie, Beruf und Gesellschaft hinter sich lassen, später auch Besitztümer.
In jeder Stammesgesellschaft gibt es einen Medizinmann (=Schamane), der, so der Glaube, mit den Göttern und den Ahnen in Verbindung steht. Mittels ritueller Tänze und Gesänge versetzt sich dieser in eine Art Trance, in der er den "Rat aus einer anderen Wirklichkeit" einholt. Zu den religiösen und metaphysischen Aufgaben des Schamanen in seinem Stammesumfeld gehören Krankenheilung, Rituale um Tod und Sterben, Abwehr "böser Geister", Weissagung, Traumdeutung und allgemein Beratung in verschiedenen Lebensfragen, die das soziale Umfeld eines Stammes direkt betreffen. Dabei bedient sich der Schamane verschiedener Rituale wie
- Trommeln
- Gesang
- Schwitzhütte
- Fasten
- spezielle Atemtechniken
- Tanz
- Tabak und/oder Cannabis
- Rauschzustände bewirkende Planzen und Pilze (z.B. Stechapfel, Trichterwinde, Fliegenpilz u.ä.)
Der Schamane ist zugleich auch der Bewahrer von Wissen und Tradition eines Stammes und deren Vermittler an die nächste Generation.
Bei neo-schamanischen Ritualen der -> Esoterikszene wird unter freiem Himmel getanzt und getrommelt, auch leichte Drogen werden eingenommen. Die Schwitzhütte, die durch ihre Enge, Feuchtigkeit und Hitze Erinnerungen an den Mutterschoß entstehen lassen soll, ist oft zentraler Bestandteil von Schamanen-Workshops. Diese Veranstaltungen, deren Wert nach Colin Goldner bestenfalls in "folkloristisch angehauchter Selbsterfahrung" besteht, sind für labile Menschen nicht ohne Risiko.
s.a. |Schamanische Therapie | Anbieter |
siehe -> wikipedia
Kommunikativer Akt, dessen Botschaft durch ihre verbale und nonverbale Form innerhalb eines bestimmten Kontextes Bedeutung gewinnt und, abhängig von den Fähigkeiten des Empfängers dieser Botschaft, ausgeführt wird.
Seit -> Bernheim (1888) wird die Suggestion als wesentliches Element des hypnotischen Geschehens angesehen. Mit ihrer Hilfe wird die -> hypnotische Trance eingeleitet, vertieft und alle hypnotische Aktivität angeregt.Unter der klassischen Suggestion versteht man die direkte, in der Regel repetitiv vorgetragene Aufforderung, etwas zu tun oder zu lassen. -> M. H. Erickson hat eine Reihe indirekter Suggestionsmöglichkeiten erarbeitet, die semantisch getarnt in Sätze eingestreut sind oder erst aus den Inhalten einer Geschichte konstruktiv erschlossen werden müssen.
Das Wesen der Suggestion ist auch heute noch relativ ungeklärt. Suggestionen sind auch ohne induzierten Trancezustand möglich (Wach-suggestion), wenn eine sozialpsychologisch und aufgabenbezogen stark motivierende Situation vorliegt. Suggestionen scheinen auch im Schlafzustand und in der Narkose signifikante Effekte zu haben.vikas
TTantra |Tarot | Therapeutic Touch | Trance | Theosophie |
s.a. | -> wikipedia | detaillierte Beschreibung | Anbieter |
Ein Satz von 78 Karten mit symbolischen oder allegorischen Darstellungen. Seine Ursprünge liegen angeblich in altägyptischen Mysterianschulen. Ihr heute bekannter Mysterien- und Wahrsagecharakter wurde den Karten aber erst im 18. Jahrhundert hinzugefügt.
In der Reihenfolge ihrer Nummerierung aneinandergelegt, zeigen die Tarotkarten in -> archetypischen Bildern die Stationen eines -> mystischen Einweihungsweges: von Unwissenheit zu wahrer Erkenntnis.Heute ist Tarot als Orakel sehr beliebt. Aus zufällig gezogenen Karten wird der Schicksalsweg des Fragestellers gedeutet. Für ernst zu nehmende Aussagen sind Tarot- oder andere Karten natürlich nicht geeignet. (Goldner 1997)
s.a. | detaillierte Beschreibung | Anbieter |
In den 70er Jahren eingeführte von Dolores Krieger eingeführte Methode des "Therapeutischen Berührens", die auf den von Anton Mesmer im 18. Jahrhundert propagierten "animalischen Magnetismus" zurückgeht.
Der ursprüngliche Name "Handauflegen" (-> Geistheilung) wurde abgelegt, weil er als Hindernis für eine offizielle Akzeptanz angehehen wurde. Eine Berührung des Patienten durch den Heiler wird als nicht notwendig angesehen, da der "Therapeut" das angenommene energetische Feld (-> Bioenergetik) eines Patienten auch ohne Berührung erspüren und beeinflussen könne.Angebliche Anwendungsgebiete: akute Schmerzen, Verletzungen, Migräne, Asthma, kindlicher Autismus, Krebserkrankungen
Eine Studie mit 21 T.T.-Praktikern zeigte, dass diese gar nicht in der Lage waren, das "energetische Feld" eines Patienten überhaupt zu erspüren.
siehe -> hypnotische Trance
siehe -> wikipedia
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W Wissenschaft |Worker |
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Worker im Osho-Manjusha SchmiedebergFür -> Sommerworker sindtäglich 8 Stunden Mitarbeit im Workerprogramm vorgesehen. Keine Entlohnung, dafür freie Teilnahme an den Meditationen und Abendveranstaltungen sowie eine freie Wochenendveranstaltung pro Monat. Übernachtung in Mehrbettzimmern und Verpflegung sind inbegriffen, genauso wie kostenlose Indoktrination ("die Erfahrung des Zusammenlebens in einer spirituellen Gemeinschaft"). Für das Zentrum in Schmiedeberg eine effiziente Form, kostenlose Arbeitskräfte für die Gestaltung des Zentrums zu gewinnen und gleichzeitig neue Mitglieder für die Kommune zu werben.
Eine weitere Variante ist der Aufenthalt als -> Urlaubsworker: 5 Stunden Arbeit und Aufenthalt im Osho-Manjusha zum halben -> Preis.
©Edition VIKAS 2006-2008 ... niemand geht mit dem Kopf in die Sekte ...