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Kreationismus in Deutschland - Vom Streitfall Evolution und dem ‘Bildungsmarkt’
Christoph Lammers / Nicole Thies /MIZ
Für viele Menschen in Europa ist das Thema Kreationismus respektive Intelligent Design (ID) ein Problem der US-amerikanischen Gesellschaft bzw. des US-amerikanischen Schulsystems. Ein amerikanisches Dilemma? Weit gefehlt. Der in vielerlei Hinsicht unhaltbare Ansatz des Intelligent Design gewinnt zunehmend auch in Europa an Zuspruch
Für viele Menschen in Europa ist das Thema Kreationismus respektive Intelligent Design (ID) ein Problem der US-amerikanischen Gesellschaft bzw. des US-amerikanischen Schulsystems.(1) Auf vielfältige Weise versuchen dort die Vertreter christlich-fundamentalistischen Glaubens sich den Weg in die staatlichen Schulen durch den pseudowissenschaftlichen Ansatz des Intelligent Design – des intelligenten Schöpfers – zu bahnen. Unterstützt durch Vertreter der Bundespolitik (vor allem durch die Bush-Administration) und durch erfolgreiche Lobbyarbeit,(2) konnten Kreationisten in den letzten zwanzig Jahren immer wieder Teilerfolge auf schulischer Ebene erreichen. Wenn auch die Bundesgerichte nahezu alle Versuche der christlichen Fundamentalisten auf das Schulsystem Einfluss zu nehmen zurückwiesen, bleibt ein bitterer Beigeschmack, was die Akzeptanz der wissenschaftlichen Evolutionstheorie betrifft: Gut die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung zweifelt an der Evolutionstheorie.(3)
Ein amerikanisches Dilemma? Weit gefehlt. Der in vielerlei Hinsicht unhaltbare Ansatz des Intelligent Design gewinnt zunehmend auch in Europa an Zuspruch.(4) Die im Auftrag von der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) Ende 2005 durchgeführte repräsentative Umfrage zur Entstehung des Lebens auf der Erde ergab, dass etwa 13% der Befragten der christlich-biblischen Lehre von der Entstehung der Welt zustimmen. 25% waren der Auffassung, dass ein höheres Wesen das Leben erschaffen habe und dieses sich unter dessen Kontrolle entwickle. 61% der Befragten stimmten der wissenschaftlichen Theorie der Evolution zu.(5) Dass diese Zahlen nur bedingt die derzeitige Situation widerspiegeln, zeigen die zunehmenden Fälle von Schulverweigerern.
Anders als in den USA, wo es keine Schulpflicht für Kinder gibt und Eltern ihre Kinder durch Heimunterricht von öffentlichen Schulen fernhalten können, liegen die Kompetenzen in Bildungsfragen in Deutschland beim Staat. Allerdings, und dies kommt der Heimschulbewegung (Homeschooling) und damit den fundamentalistischen Bewegungen entgegen, gerät das staatliche Bildungswesen seit geraumer Zeit unter Druck. Es lassen sich hier zwei Tendenzen aufzeigen bezüglich der Ursache und der Wirkungen von weltanschaulicher Schöpfungslehre im Schulunterricht: die Deregulierung des Bildungsmarktes, was den Rückzug der öffentlichen Hand aus der Verantwortung für Bildung, jedoch nicht aus der finanziellen Trägerschaft von Bildungseinrichtungen meint, und die zunehmende Diskrepanz zwischen armen (bildungsfernen) und reichen (bildungsnahen) Schichten.
Der Staat galt über Jahrzehnte als Garant für die Vermittlung des öffentlichen Gutes Bildung. Dieser Status soll, folgt man beispielsweise den jüngsten Vorschlägen des Aktionsrats Bildung, zukünftig ein Ende finden.(6) Der Bertelsmannstiftung nahe stehenden Forscher formulierten Anfang März 2007 Vorschläge für ein Schulsystem, welches die Schulen in die Hände der freien Träger entlassen will (bei gleichzeitiger weitestgehender Finanzierung durch die öffentliche Hand). Mit Verweis auf die PISA-Studie fordert der Aktionsrat, den Bereich der allgemeinbildenden Schulen grundsätzlich zu „reformieren“. Zur Unterstützung werden Argumente angeführt, die das Ziel „Qualitätssicherung“ betonen. Fragwürdig ist dabei, ob ein öffentliches Gut wie Bildung unter Marktbedingungen gehandelt werden kann beziehungsweise an wirtschaftlichen Kriterien gemessen werden darf. Zu befürchten wäre, dass die Einführung der Qualitätskontrolle und der Versuch, die privaten Träger stärker in den Mittelpunkt zu rücken, unweigerlich zu Veränderungen der Lehrinhalte (Schwerpunktverlagerung von input zu output) nach dem Geschmack der Geldgeber des Bildungsmarktes und stets unter der Maßgabe des späteren Nutzens der betreffenden Auszubildenden (Schüler etc.) führt.
Die Folgen einer derartigen Definition beziehungsweise der Bestimmung von Lehrinhalten zeigt das Beispiel der privaten christlichen August-Hermann-Francke-Schule und der staatlichen Liebigschule in Gießen.(7) Die Vermittlung von religiösen Inhalten im Biologieunterricht, wie in diesem Fall geschehen, hat hier zudem die Handlungsunfähigkeit des Staates und den fortschreitenden Einfluss religiöser Gruppen deutlich gemacht und kann in Konsequenz nur als die Speerspitze betrachtet werden, denn Angriffspunkt und Schwachstelle der (Bildungs-)Politik sind erkannt. Der pseudowissenschaftliche Ansatz des Intelligent Design stößt zwar in der Wissenschaft im Allgemeinen auf Ablehnung. Umfragen zeigen jedoch, nehmen wir den USA-Deutschland-Vergleich an,(8) dass bezogen auf die Aussage „Der Mensch hat sich über Millionen von Jahren hinweg aus anderen Lebensformen entwickelt. Gott hat diesen Prozess gesteuert“ die Amerikaner mit 31 % und die Deutschen mit 33 % Zustimmung quasi übereinstimmen. Auch hinsichtlich der Akzeptanz der Gegenthese schneidet die deutsche Bevölkerung nicht überzeugend ab.(9) Denn die Aussage „Gott hatte keinen Einfluss auf diesen Prozess“, bejahten zwar nur schlappe 12% der befragten Amerikaner, doch lediglich 46 % Zustimmung zeichnen auch die Deutschen nicht gerade als säkular-aufgeklärt aus; beinahe jeder zweite unterstellt einen göttlichen Einfluss.
Diese Tendenz unterstützen vereinzelt, aber nicht ohne Wirkung, Politiker wie der Thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus.(10) Seine Äußerungen stehen nicht allein, sondern zeugen ebenso wie Reden der Bundeskanzlerin und des Bundespräsidenten, um die prominentesten Ämter anzuführen, von einer Verflechtung politischer Argumente und religiöser Inhalte, individuellem Weltbild und politischer Agitation in Deutschland. Ebenso werden Bildungsfragen sowie wissenschaftliche Diskurse mit religiösen Motiven aufgeladen. Demnach ist der Streit ‘Evolution oder Schöpfung’ nicht allein eine Frage der Politik. Dadurch dass Politiker wie Dieter Althaus suggerieren, hier läge ein Disput zwischen Wissenschaft und Religion vor, obwohl die wissenschaftliche Theorie der Entstehung des Lebens seit Jahrzehnte keineswegs angezweifelt und selbst von der katholischen Kirche im Grunde anerkannt wird,(11) erhält das Thema große öffentliche Aufmerksamkeit. So dürfte die aktuelle Bildungsdebatte den Kreationisten jedoch sowohl willkommener Anlass als auch zweckdienlich sein.
Schulverweigerung und Homeschooling
Prinzipiell ist gegen eine stärkere Verantwortung der Gesellschaft in Bildungsfragen, wie von Bildungsreformern als demokratisches Prinzip eingefordert, nichts einzuwenden; schließlich sichert das Grundgesetz den Eltern das Erziehungsrecht und damit die Wahl der Bildungseinrichtung zu. Höchst bedenklich ist es jedoch, wenn diese Argumentation dazu genutzt wird, die Schulpflicht zu untergraben. Aufsehen erregt seit Jahren der christliche Heimschulverein Philadelphia-Schule. Dieser bibeltreue Verein betreut weit über 30 Familien in Deutschland, die ihre Kinder aus religiösen Gründen nicht in die staatliche Schule schicken wollen. Die Politik steht dem Anliegen der fundamentalistischen Strömung zum Teil hilflos gegenüber. Obwohl sowohl das Bundesverfassungsgericht als auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Frage des ‘eigenverantwortlichen’ Unterrichtens ablehnend entschieden,(12) sieht sich die Bewegung im Aufwind. Schätzungen zufolge liegt die Zahl der Kinder, die mittlerweile in Deutschland aus religiösen Gründen der Schulpflicht nicht nachkommen, bei über 500 – mit steigender Tendenz. Hamburg, Paderborn, Schloß-Holte Stukenbrok, Gemünden-Ehringshausen und andere Beispiele geben Anlass zu der Frage, wie der Staat mit solchen Fällen zukünftig umgehen wird. Eine Lockerung der Schulpflicht scheint nicht in Sicht, dennoch weigern sich religiöse Eltern, ihre Kinder in öffentliche Schulen zu geben und schaffen quasi durch die Hintertür Realitäten. Das Beispiel der „12 Stämme“ aus Bayern erscheint dabei als Präzedenzfall.(13)
Religiös motivierte Eltern lehnen den Biologieunterricht mit der Begründung ab, dass dieser zur sexuellen Verrohung der Kinder beitrüge und die Schöpfungslehre nicht repräsentiert sei. Ihre Vorstellung von der Welt baut auf die Bibel auf. Unterstützung finden sie nicht nur bei Politikern, die eine ‘ehrliche’ Diskussion zur Frage der Entstehung des Lebens auf der Erde fordern, sondern vor allem in den Netzwerken der christlich fundamentalistischen Bewegung. Eines dieser Netzwerke ist der Verein Wort und Wissen. In ihm veröffentlichten die beiden Evolutionskritiker Reinhard Junker und Siegfried Scherer das Buch Evolution – Ein kritisches Lehrbuch, welches auch bei Biologielehrern immer beliebter zu werden scheint. 2002 gewann das Buch den Schulbuchpreis des Kuratoriums Deutscher Schulbuchpreis.
Darüber hinaus kann die Schere zwischen armen (bildungsfernen) und reichen (bildungsnahen) Schichten weiter geöffnet werden, da private Träger nicht allein das Recht haben, zukünftige Schülerinnen und Schüler auszusuchen, sondern auch den Inhalt (input) der Schulpraxis zu bestimmen. Diese Autonomie bezüglich der Zulassung oder Ablehnung von Schülern ist im Grundgesetz festgelegt und wird durch länderspezifische Gesetze zudem unterstützt. Während die staatlichen Schulen in ihren Schulbezirken alle Schichten unterrichten müssen, können private Träger auf ‘Problemkinder’ nahezu verzichten. Entgegen der verfassungsrechtlichen Maßgabe, dass die Förderung der Schüler nicht von den Besitzverhältnissen der Eltern abhängig sein darf, zeigt sich, dass das finanzielle Potential des Elternhauses sehr wohl im Zusammenhang steht mit der Aufnahme in eine Privatschule.
Wenn der ‘Bildungsmarkt’ immer weiter für freie Schulen geöffnet wird und die Zahl der staatlichen Schulen zurückgeht, würden die Eltern zwar in die Eigenverantwortlichkeit entlassen, für die Vergleichbarkeit der Schüler (siehe PISA-Studie) hieße dies aber Kontrollverlust. Wird den Eltern und privaten Bildungseinrichtungen Selbstbestimmung der Bildungsinhalte eingeräumt, führt dies konsequenterweise dazu, dass schulische Leistungen nicht mehr vergleichbar sein werden. Ob aus einer solchen Liberalisierung tatsächlich eine Leistungsförderung resultiert oder ob die Bildungsdifferenz, wie sie die PISA-Studie für die Bundesländer aufgezeigt hat, nur verstärkt wird, muss momentan wegen des Mangels an empirischen Untersuchungen dahingestellt bleiben. Jedenfalls wird es Eltern zukünftig schwerer fallen, die Lerninhalte kritisch zu prüfen.
Religiös motivierte, private Träger (Waldorfschulen etc.) nehmen zur Kenntnis, dass institutionelle Veränderungen bevorstehen. Auf diesen Zug springen nur allzu gern die Vertreter christlich-fundamentalistischer Gemeinschaften mit auf. Sie verfügen mittlerweile über ein Netzwerk, das finanziell und ideell den nötigen Einfluss geltend machen kann. Vielleicht ist es übertrieben, von einer ewigen Wiederkehr des Religiösen zu sprechen, aber gerade die an Komplexität zunehmende Gesellschaft, der immer stärker werdende Druck, bietet religiösen Heilsbringern einen immensen Zulauf, da ihre in der Regel einfachen Welterklärungsmuster dem Einzelnen oftmals als Zuflucht dienen und entlastend wirken können.(14) Den Diskurs um die Entstehung der Arten haben sich die Kreationisten angeeignet und meinen, ihn diktieren zu können. Unter dem Deckmantel von scheinbar sachlichen Argumenten suchen sie nach Schwachpunkten der Politik wie der Bildungsvermittlung. Die politische Bühne eignet sich einerseits hervorragend für die Proklamation eines vermeintlichen Paradigmenwechsel. Andererseits sind die Schulen als Vermittlungsinstanzen von Bildung und in zunehmendem Maße auch die wissenschaftlichen Einrichtungen zum Angriffspunkt geworden. Der Einfluss der christlichen Netzwerke wächst und im Rahmen dieser Entwicklung finden religiöse Welterklärungsmodelle wie Intelligent Design und Kritik an der „Unfehlbarkeit“ einer rationalen und humanistischen Wissenschafts- und Bildungsauffassung zunehmend Gehör. Die Schule stellt lediglich ein Aktionsfeld dar, das aber wegen seiner politischen Brisanz nicht den Kreationisten oder anderen religiösen Gruppen überlassen werden darf.
Anmerkungen:
1 In den deutschsprachigen Printmedien wird die Debatte um die kreationistische Bewegung in erster Linie als politische Auseinandersetzung zwischen der US-amerikanischen Rechten und den Vertretern einer strikten Trennung von Religion und Staat angesehen. Die in den letzten Jahren erschienenen Beiträge können hier nicht aufgeführt werden. Stellvertretend sei das Online-Portal des SPIEGEL genannt, welcher immer wieder darüber berichtet.
2 Vgl. dazu Victor, Barbara: Beten im Oval Office. Christlicher Fundamentalismus in den USA und die internationale Politik. München 2005.
3 Vgl. http://www.fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Evolution_vs_Kreationismus_USA__2005.pdf [Zugriff: 1.3.2007].
4 Hierbei muss eine wichtige Unterscheidung zwischen West- und Osteuropa getroffen werden. Vor allem in Osteuropa (so z.B. Polen, Slowakei und auch Russland) wird der Schöpfungsglaube im Biologieunterricht gelehrt. Der Zuspruch ist unter anderem auf die Unterdrückung religiöser Kultausübung in den sozialistischen Staaten zurückzuführen. Während im Staatssozialismus Darwins Evolutionstheorie selbstverständlich unterrichtet wurde, erfolgte, mit dem Systemwechsel nach 1989, der reaktionäre Rückgriff auf religiöse Ideologien.
5 Vgl. http://www.fowid.de/fileadmin/datenarchiv/ Evolution_Kreationismus_Deutschland__2005.pdf [Zugriff: 1.3.2007]. Zahlen aus anderen Ländern stimmen ebenfalls nachdenklich. So berichtete SPIEGEL-Online, dass etwa 40% der britischen Bevölkerung Kreationismus im Biologie-Unterricht wünschen (vgl. http://www.spiegel.de/ wissenschaft/mensch/0,1518,397456,00.html [Zugriff: 26.1.2007]).
6 Das Gutachten ist im Buchhandel erhältlich oder abrufbar unter: http://www.aktionsrat-bildung.de/.
7 Während des Themenabends auf dem deutsch-französischen Kultursender ARTE zum christlichen Fundamentalismus wurde berichtet, dass es an zwei Gießener Schulen zur Unterrichtung der christlichen Schöpfungslehre im Biologieunterricht gekommen sei (vgl. http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=2269698&template=d_artikel_import&_adtag=localnews&_zeitungstitel=1133842&_dpa= [Zugriff: 1.3.2007]).
8 Spiegel 52/2005, Titelstory Gott gegen Darwin. Gaubenskrieg um die Evolution, S. 136-147.
9 Spiegel 52/2005, S. 143.
10 Vgl. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ thema/461664/ [Zugriff: 1.3.2007].
11 Stefan Schmitt: Päpstlicher als der Papst, in: Zeit-Wissen 1/2006.
12 Vgl. http://www.bundesverfassungsgericht.de/ entscheidungen/rk20060531_2bvr169304.html [Zugriff: 1.3.2007]; http://www.kath.net/detail.php?id=14886 [Zugriff: 1.3.2007].
13 Die Zwölf Stämme sind eine religiöse Glaubensgemeinschaft, die sich als bibeltreu und in der Tradition des Urchristentums sieht. Über einen langen Zeitraum hatten sich die Eltern geweigert, ihre Kinder in die staatliche Schule zu schicken. Die Begründungen waren so einfach wie verheerend: Kein Sexualkundeunterricht und keine Evolutionstheorie für die Kinder. Das Land Bayern hat mittlerweile nachgegeben und in einem Präzedenzfall einer fundamentalistischen Sekte die Erlaubnis erteilt, ihre Kinder zu Hause unterrichten zu dürfen. Vgl. http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,324298,00.html [Zugriff: 1.3.2007].
14 Vgl. Riesebrodt, Martin: Fundamentalismus, Säkularisierung und die Risiken der Moderne, in: Heiner Bielefeldt (Hrsg.): Politisierte Religion. Ursachen und Erscheinungsformen des modernen Fundamentalismus. Frankfurt/M. 1998, S. 67-90.
Quellen-URL: http://www.miz-online.de/node/114
Zusatzinformationen:
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