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Anthroposophie - Waldorfpädagogik

Colin Goldner / 19.06.2011 / Quelle: Die Psychoszene


Ihren größten gesellschaftlichen Einfluß nehmen die Anthroposophen über ihr weltweites Netz von etwa 600 Waldorfschulen und -kindergärten. Allein in Deutschland gehen mehr als 70.000 Kinder und Jugendliche auf eine von 172 Anthroposophenschulen.



Ihren größten gesellschaftlichen Einfluß nehmen die Anthroposophen über ihr weltweites Netz von etwa 600 Waldorfschulen und -kindergärten. Allein in Deutschland gehen mehr als 70.000 Kinder und Jugendliche auf eine von 172 Anthroposophenschulen. Zur Prominenz unter den Waldorf-Eltern zählt die langjährige bayerische Kultusstaatssekretärin und spätere Kultusministerin Monika (Strauß-)Hohlmeier (CSU), die ihre beiden Kinder bei den Anthroposophen eingeschult hat. Auch Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) gehört zum Freundeskreis der Waldorfschulen (331), der einflußreichste Gönner aus Politik, Wirtschaft und Kultur umfaßt. Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang der frühere Waldorfzögling Michael Ende, dessen Erfolgsroman Die unendliche Geschichte wesentlich zur Verbreitung theosophisch-/anthroposophischen Gedankengutes beitrug. Die Münchner Neue Constantin, die den Bestseller Endes zu einem 60-Millionen-Spielfilm aufbereitete, warb für diesen völlig ungeniert mit dem Theosophensymbol des „Uroboros", einer sich in den Schwanz beißenden Schlange.(332)

Die Waldorfpädagogik (benannt nach der ersten anthroposophischen Schule, die 1919 von den Stuttgarter Waldorf-Astoria-Tabakwerken eingerichtet wurde) orientiert sich streng an der Steinerschen „Entwicklungslehre": Die ersten sieben Lebensjahre stehen unter dem Motto „Die Welt ist gut" und der erzieherischen Formel „Vorbild und Nachahmung". Zunächst wird dem Kind nichts erklärt, Fragen werden ausweichend beantwortet. Hingegen wird großer Wert auf die Einrichtung und Farbgestaltung der Kinderzimmer sowie die Auswahl geeigneten (Holz-)Spielzeugs gelegt. Mit dem Zahnwechsel erfolge die Geburt des „Ätherleibes", die folgenden sieben Jahre stehen unter dem Motto „Die Welt ist schön". Der Unterricht in den ersten Klassen ist ausgefüllt mit Geschichten, Fabeln, Legenden und Bildern, vor allem die Märchen der Gebrüder Grimm finden vielfältigen Einsatz. Wie ein roter Faden durchziehen die Geschichten von Hänsel und Gretel, von Dornröschen, Aschenputtel, Rotkäppchen oder den Sieben Raben den Waldorf-Unterricht. Die Märchen werden erzählt, nacherzählt, gespielt, getanzt, gemalt, selbst für die Rechenstunde werden sie herangezogen (-> Märchentherapie). Erzählstoff wird vielfach auch dem Alten Testament entnommen (auf Steiners Anweisung hin aus einer Bibelübersetzung von 1884 - laut Elternberichten teilweise bis heute). Alles ist irgendwie „übersinnlich". Auch die Grundschulvorlesebücher bieten in erster Linie Märchengeschichten. In dem vielbenutzten Buch Der Sonne Licht ist etwa von Tannenbäumen die Rede: Einst habe der „Heiland" in einem Wald Schutz vor Regen gesucht, von allen Laubbäumen aber habe es getropft. „Nur die Tanne breitete schützend und liebend die Arme aus, und er fand Sicherheit unter ihren Zweigen. Dankend verließ er den Zufluchtsort und sprach über die Tanne den Segen aus, daß sie Sommer und Winter grün sein sollte."(333) Normaler Unterricht, der (altersentsprechend) die tatsächlichen Vorgänge in der Natur erklärt, kommt praktisch nicht vor; vielmehr soll „fühlendes Verstehen" geweckt werden. Steiner: „Was nützt es im höchsten Sinne, wenn jungen Menschen alle möglichen Mineralien, Pflanzen, Tiere, physikalischen Versuche gezeigt werden, wenn das nicht damit verbunden wird, die sinnlichen Gleichnisse zum Ahnenlassen der geistigen Ge­heimnisse zu verwenden."(334) Es könne einem Menschen nichts Schlimmeres zugefügt werden, als wenn man ihn zu früh an das Denken heranführe: „Man muß die geistige Führung des Kindes so leiten, daß sie in den Organismus in der richtigen Weise hineinwirkt, daß man zum Beispiel nicht so durch das Überladen mit Gedächtnisstoff bei dem Kinde wirkt, daß in späterem Alter Stoffwechselkrankheiten hervorkommen."(335) Erst der im Zuge der Pubertät sich gebärende „Astralleib" befähige zu eigenständigem Urteil. Das Motto heißt nun „Die Welt ist wahr". Ab der 6. Klasse werden Waldorfschüler folglich auch in Physik und Chemie unterrichtet, was allerdings nicht Abstandnahme vom verquasten Weltbild Steiners bedeutet. In einem Seminarpapier zum Physikunterricht der Oberstufe heißt es, der Schüler lerne „die Unterschiede der Lichtquellen und ihre physikalischen Funktionen kennen. Gleichzeitig lernt er (...), daß die Qualität des Lichts einer Kerze, einer Glühfadenbirne und einer Neonröhre sehr unterschiedlich ist, nämlich darin, daß in der Kerze gute Wesenheiten zu Hause sind, und in der Neonröhre der menschlichen Seele sehr schadende dämonische Geister sich wohlfühlen und daß man darauf achten soll, in wessen Lichtreichweite man sich befindet."(336) Im Fach „Himmelskunde" werden unhaltbare lunatistische Vorstellungen verbreitet, selbstredend wird auch breitausgewalzt auf den astrologischen Tierkreis bezug genommen.(337) Tatsächlich, wie der Bremer Erziehungswissenschaftler Freerk Huisken anmerkt, finde in der Waldorfschule, ob nun „Mathematik, Physik oder handwerkliche Betätigung dran ist, irgendwie immer Religionsunterricht statt. Den letzteren gibt es natürlich auch noch als selbständiges Fach."(338)(Konsequenterweise gelten die Evolutionslehre Darwins, der Marxismus oder Freuds Idee einer menschlich-psychischen Evolution als Werke ahrimanischer bzw. luziferischer Kräfte.(339))

Steinersche „Naturlehre" bedeutet beispielsweise die Erkenntnis, daß die Maus „zu oberflächlich inkarniert" sei und sich daher zeitlebens nach dem Tode sehne: „Wohlgefühle begleiten ihre Lösung von der unzulänglichen Körperlichkeit, an die sie sich gekettet fühlte (...). Daß die Katze noch einige Zeit mit der halbtoten Maus spielt, verlängert dem Opfer geradezu den Genuß des Sterbens."(340) Derlei verblüffende Einsicht in die Psyche von Kleinnagern geht einher mit der Erkenntnis Steiners zur Haarfarbe des Menschen: „Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit, geradeso, wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit ihren Nahrungssäften, geben ihrem Gehirn die Gescheitheit. Die Braunhaarigen und Braunäugigen und die Schwarzhaarigen und Schwarzäugigen treiben das, was die Blonden ins Gehirn treiben, in die Augen und Haare hinein. Daher werden sie materialistisch, sehen nur auf dasjenige, was man sehen kann, und es muß durch geistige Wissenschaft ausgeglichen werden. Man muß also eine Geisteswissenschaft haben in dem Maße, als die Menschheit mit der Blondheit die Gescheitheit verliert."(341) (Es gewinnen, wie die Wiener Zeitung schreibt, diese „auf den ersten Blick nur absurden Sätze von Rudolf Steiner eine erschreckende Dimension, wenn man weiß, daß zur selben Zeit ein gewisser Lanz von Liebenfels, ein geistiger Wegbereiter Adolf Hitlers, ganze Bücher [gemeint ist die ab 1905 erscheinende Bücherei der Blonden und Mannesrechtler, C.G.] mit seinen Fantasien von der Herrschaft der Blondhaarigen und Blauäugigen füllte"(342) ->  Braune Aura]).

Kein Wunder, daß die stolz vorgetragene Erfolgsquote von 85% beim Ablegen des staatlichen Abiturs sich als reine Augenwischerei herausstellt: Die Hälfte aller Schüler, so das Kultusministerium Nordrhein-Westfalen, werde gar nicht erst zur Prüfung zugelassen. (343) Aus diesem Nicht-Erreichen der staatlichen Norm läßt sich allerdings nicht schließen, Waldorfschüler unterlägen keinem Leistungsdruck. Vor allem in den Klassen der Oberstufe ist ein Unterschied zu staatlichen Schulen kaum mehr auszumachen.(344)

Sport (in üblichem Sinne) gibt es an Waldorfschulen praktisch nicht. Stattdessen steht Eurythmie auf dem Lehrplan, bei der in Gewändern aus pastellfarbener Seide elfenhafte Tänze aufgeführt werden. Auffällige Kinder werden einer speziellen Heileurythmie unterzogen. Nach Aussagen ehemaliger Waldorflehrer werde mithin auch zu anderen Methoden der Disziplinierung gegriffen: Unbotmäßige Schüler würden vor der gesamten Klasse an den Pranger gestellt, in schwerwiegenderen Fällen für die ganze Schule sichtbar als Störer gekennzeichnet; hypermotorischen Kindern würden die Hände schon mal mit Pflaster an die Schulbank geklebt,(345) auch körperliche Züchtigung, eine „schallende Ohrfeige" etwa, sei durchaus probates Mittel „kindgemäßer Erziehung".(346) Auch wenn es sich hierbei vielleicht um Einzelfälle handelt - die Waldorfschulen sind in ihrem Vorgehen nicht weisungsgebunden -: Steiner-Pädagogik läßt Gewalt als Erziehungsmittel ausdrücklich zu. So schreibt Waldorfpädagoge Erich Grabert in seinem 1989 in zehnter unveränderter Auflage erschienenen Standardwerk Die Strafe in der Selbsterziehung und in der Erziehung des Kindes. „Wenn man also sagen wollte, es [das Schlagen, C.G.] sei unter allen Umständen falsch, (...) so wäre das abstrakt, wäre lebensfremd. Es gibt eben Fälle, wo keine Zeit zu verlieren ist, und es gibt Kinder, denen man vor allem anderen erst einmal imponieren muß, bei denen man sich erst in Respekt setzen muß, ehe man überhaupt mit irgendwelchen erzieherischen Maßnahmen beginnen kann. (...) Es kann durchaus Notwendigkeiten geben für körperliche Strafen und auch gute Resultate, die daraus entspringen."(347) Auch Steiner hält Prügel [e.c. „Ohrfeigen"(348)] für durchaus legitim, denn: „eine körperliche Strafe, von einer respektierten erwachsenen Person erteilt, kann mitunter einen günstigen, aufschreckenden Effekt haben". (349) Um derartige Übergriffe und Mißhandlungen öffentlich zu machen, hat sich in Herne unter dem Namen Distel-Bund eine Interessengemeinschaft Waldorf-Geschädigter gegründet.

Üblicherweise sind die Waldorfschüler während der ersten acht Jahre in fast allen Fächern ein und derselben Lehrkraft ausgesetzt. Durch diese Fixation auf eine mit Allmacht (zumindest aus der Sicht der Kinder) ausgestattete und sich als allwissend präsentierende Lehrerfigur - über regelmäßige „Hausbesuche" wird auch auf das Elternhaus Einfluß genommen - werden die Waldorfschüler zu extremer Autoritätshörigkeit hinerzogen. Die im Grundschulunterricht vielfach eingesetzten „Volksmärchen", deren „Moral" fast durchwegs auf Anpassung und gewaltsam erzwungenen Gehorsam hinausläuft, tun hierzu das ihre. Im übrigen hält Steiner die Autorität des Lehrers - in der Regel wird strenger Frontalunterricht veranstaltet - für unabdingbar: „Um reif zum Denken zu sein, muß man sich die Achtung vor dem angeeignet haben, was andere gedacht haben. Es gibt kein gesundes Denken, dem nicht ein auf selbstverständlichen Autoritätsglauben gestütztes gesundes Empfinden für die Wahrheit vorausgegangen wäre."(350) Das Kind solle „etwas als wahr empfinden, wenn der selbstverständlich innig verehrte Lehrer es als wahr empfindet".(351)

Konditioniert seit frühester Kindheit, wie Nicolai Berdjajew es formuliert, seien die Anthroposophen „autoritätsgebundener und dogmatischer als die orthodoxesten Katholiken".(352) Anders ließe sich wohl auch nicht erklären, daß die offenkundig paranoide Symptomatik, die sich quer durch Steiners Äußerungen zieht, von dessen Anhängern derart widerspruchslos hingenommen und noch das Unsinnigste zur Offenbarung schlechthin verklärt wird. Zur Verdeutlichung ein Steiner-Exkurs zu den „spirituellen, kulturgeschichtlichen und sozialen Hintergründen der Waldorf-Pädagogik": „Wenn der Mensch vor Ihnen steht, so ist dieser Mensch eben durchaus dasjenige Wesen, von dem wir in der anthroposophischen Geisteswissenschaft sprechen. (...) Wir sehen dasjenige, (...) was als physischer Leib vor uns steht, so wie es ist, nur deshalb, weil es durchdrungen ist von Ätherleib, astralischem Leib und Ich. Dasjenige, was als physischer Leib ist, das ist (...) so lange wir leben zwischen der Geburt und dem Tode, Leichnam. Und eigentlich, wenn wir einen menschlichen Leichnam vor uns haben, so haben wir in Wahrheit den physischen Leib des Menschen vor uns. Wenn Sie den Leichnam sehen, dann haben Sie den physischen Menschen, ohne daß er durchdrungen ist von Ätherleib, astralischem Leib und Ich. Er ist von diesen verlassen und zeigt gewissermaßen seine Wesenheit. Sie stellen sich selber daher nicht richtig vor, wenn Sie das, was Sie vermeinen als den physischen Leib des Menschen aufzufassen, glauben mit sich durch den Raum herumzutragen; Sie würden sich viel richtiger sich selber vorstellen, wenn Sie sich dächten und sich so begreifen würden, daß Ihr Ich, Ihr astralischer Leib, Ihr Ätherleib diesen Leichnam durch den Raum trägt."(353) Reichlich grotesk erscheint vor dem Hintergrund solcher Steiner-Auslassung die Behauptung des Waldorfpädagogen Arno Pillwein: „Bei Anthroposophie ist das Einstiegstor wissenschaftliches Denken: Wird es entsprechend geschult, können kristallklare Einsichten in Mensch, Welt und Kosmos entstehen."(354)

In einer kritischen Stellungnahme der Evangelischen Kirche heißt es: „Alles, was an den Waldorfschulen geschieht, ist in Methodik und Inhalt auf die Natur des Menschen abgestellt - so wie R. Steiner sie in seiner übersinnlichen Erkenntnis geschaut haben will. Nichts verdankt sich den Forschungsergebnissen einer nichtanthroposophischen Wissenschaft (etwa Psychologie oder Pädagogik). Steiner hat gültig festgestellt, was für den Menschen in der Entwicklungszeit gut ist - und daran halten die Waldorfschulen bis zum heutigen Tag fest."(355) Die ständig nach außen getragene Behauptung der Antroposophen, an den Waldorfschulen werde weltanschauungsneutraler Unterricht betrieben, ist insofern absurd: Waldorfpädagogik ist ohne die verworrenen Ideen und Wahngespinste Rudolf Steiners nicht denkbar. In den Unterlagen des Lehrerseminars für Waldorfpädagogik (Kassel) heißt es denn auch ganz ausdrücklich, es würden in der Aus- und Fortbildung zum Waldorflehrer „drei Bildungsrichtungen verfolgt: I. Anthroposophie, weitgehend anhand Grundschriften R. Steiners (...). II. durch Anthroposophie erweiterte Fachwissenschaften: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie (...). III. Künstlerische Übungen als persönlicher Schulungsweg in Eurythmie, Malen, Schwarz-Weiß-Zeichnen (...)". Eigens hingewiesen wird auf „Anthroposophische Menschenkunde".(356)

Aufschlußreich in Hinblick auf die Vorgaben anthroposophischer Pädagogik sind auch die Recherchen des ARD-Politmagazins Report In der bereits erwähnten Sendung vom 10.7.2000 wurde aufgedeckt, daß ein 1936 von Steiner-Schüler Ernst Uehli verfaßtes (und 1980 neuaufgelegtes) Werk mit dem Titel Atlantis und das Rätsel der Eiszeitkunst sich noch 1998 auf einer offiziellen Literaturliste für Waldorflehrer zur Vorbereitung für den Geschichtsunterricht der 5./6. Klasse fand. Das von abstrusen Rassismen und verquaster Arierverherrlichung durchzogene Buch Uehlis („Der heutige Neger ist kindlich, ist ein nachahmendes Wesen geblieben"... „Der Keim zum Genie ist der arischen Rasse bereits in ihre atlantische Wiege gelegt worden" etc.) wurde dem Bundesfamilienministerium vorgelegt, das, ähnlich wie das Präsidium des Deutschen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes, zu einem vernichtenden Urteil kam: „In diesem Buch gibt es Aussagen über eine Rassensystematisierung. Es wird von Negern gesprochen, die einfach nicht weiterentwicklungsfähig seien, und es werden andere Rassen dargestellt, die im Grunde Zerfallserscheinungen haben (...). Insoweit erfüllen die Aussagen dieses Buches aus unserer Sicht zweifelsfrei einen Sachverhalt, der unter den Begriff der Rassendiskriminierung fällt." Das Ministerium stellte umgehend einen Verbotsantrag.(357)

Der Bund der Freien Waldorfschulen, wie die Berliner Tageszeitung, mittlerweile von ihrer indifferenten Haltung der Anthroposophie gegenüber deutlich abgerückt, kommentierte, sei „nur noch einen Fußbreit vom pädagogischen Desaster entfernt". (358) Denn, wie sie ein paar Tage darauf nachschob, rassistische Positionen wie die Uehlis seien „nicht nur eine zufällige Entgleisung, sondern zentraler Bestandteil der Anthroposophie Rudolf Steiners".(359)

 

 

Anmerkungen

331 vgl. KJR Ebersberg (Hrsg.): Rudolf Steiners Anthroposophie und die Realität der Waldorf-Pädagogik: Eine notwendige Korrektur, in: Frischling, Winter 1995/96, S. 36
332 vgl. Gohr, R.: Die Psycho-Okkult-Mafia: Vom Aufmarsch der rechten Heilslehrer, in: Konkret, 6/1984, S. 60
333 Heydebrand, C.: Der Sonne Licht, zit. in: Kayser, M./Wagemann, P.-A.: Wie frei ist die Waldorfschule. Berlin, 1991, S. 140
334 Steiner, R.: Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft: Die Methodik des Lehrens und die Lebensbedingungen des Erziehens. Dornach, 1987, S. 44
335 Steiner, R.: Anthroposophische Menschenkunde und Pädagogik. Dornach, 1979, S. 135
336 zit. in: Rudolph, C.: Waldorf-Erziehung: Wege zur Versteinerung. Darmstadt, 1987, S. 49
337 vgl. Wiechoczek, R.: Anthroposophie: menschenfreundliche Fassade einer ungeistigen Verführung, in: Materialien und Informationen zur Zeit, 4/1996, S. 2
338 Huisken, F.: Erziehung im Kapitalismus: Von den Grundlügen der Pädagogik und dem unbestreitbaren Nutzen der bürgerlichen Lehranstalten. Hamburg, 1998, S. 455
339 vgl. Bierl, P.: Wurzelrassen, Erzengel und Volksgeister: Die Anthroposophie Rudolf Steiners und die Waldorfpädagogik. Hamburg, 1999, S. 69f.
340 zit. in: Binder, H.: Was steckt hinter anthroposophisch-homöopathischen Heilmitteln? in: Prekop, 0.: Homöopathie. Berlin, 1995, S. 137
341 Steiner, R.: Über Gesundheit und Krankheit: Grundlagen einer geisteswissenschaftlichen Sinneslehre. Dornach, 1994, S. 102f.
342 Wiener Zeitung vom 7.3.1997
343 Die Aussage stammt von G. Lange-Wische, Referatsleiter für Gymnasien am Kultusministerium NRW. Zit. in: Focus, Nr. 16, vom 15.4.1995, S. 44
344 vgl. Rudolph, C.: Waldorf-Erziehung: Wege zur Versteinerung. Darmstadt, 1987, S. 50
345 zit. in: KJR Ebersberg (Hrsg.): Rudolf Steiners Anthroposophie und die Realität der Waldorf-Pädagogik: Eine notwendige Korrektur, in: Frischling, Winter 1995/96, S. 46 (Ebenso wie an staatlichen Schulen ist auch an Waldorfschulen „körperliche Züchtigung" gesetzlich verboten.)
Reichler, C.: Kindgemäße Vorschulerziehung, zit. in: Rudolph, C.: Waldorf-Erziehung: Wege zur Versteine­rung. Darmstadt, 1987, S. 108 (Waldorfpädagogin Reichler berichtet von den wundersamen Wirkungen einer Ohrfeige, die sie einem Zögling verabfolgt habe.)
347 Grabert, E.: Die Strafe in der Selbsterziehung und in der Erziehung des Kindes. Stuttgart, 1989 (10. Auf­lage), S. 64f.
348 vgl. Kayser, M./Wagemann, P.-A.: Wie frei ist die Waldorfschule. Berlin, 1991, S. 115
349 Steiner, R.: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik. Dornach, 1968, S. 172f.
350 Steiner, R.: Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft: Die Methodik des Lehrens und die Lebensbedingungen des Erziehens. Dornach, 1987, S. 60
351 Steiner, R.: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik. Dornach, 1968, S. 139
352 zit. in: Rheinischer Merkur vom 30.7.1982
353 Steiner, R.: Die Erziehungsfrage als soziale Frage: die spirituellen, kulturgeschichtlichen und sozialen Hintergründe der Waldorfpädagogik. Dornach, 1960, S. 98f.
354 Pillwein, A. (Werbetext) in: Böning, R./Neuwald, B. (Hrsg.): Handbuch für Ganzheitliche Therapie und Lebenshilfe. Gschwend, 1999, S. 342
355 zit. in: König, G.: Anthroposophie und Rudolf Steiner, in: Becker, H.-J./Kohle, H. (Hrsg.): Kulte, Sekten, Religionen: Von Astrologie bis Zeugen Jehovas. Augsburg, 1994, S. 203
356 Pädagogische Forschungsstelle beim Bund der Freien Waldorfschulen/Lehrerseminar für Waldorfpädagogik, Kassel: Waldorflehrer sein? Waldorflehrer werden? Pädagogische Berufseinführung für Lehranfänger an Waldorfschulen (Aus-/Fortbildungsprogramm) Kassel, 1994
357 vgl. akdh.ch/ps/sp_report.htm (5.8.2000). (Der Bund der freien Waldorfschulen beeilte sich, schnellstmög­lich auf Distanz zu Uehlis Werk zu gehen. Die vorgetragene Behauptung, das Buch sei ohnehin nicht ver­wendet worden [zumindest nicht in Berlin/Brandenburg], wurde durch Recherchen der Berliner Tageszei­tung widerlegt. Vgl. Frank, A.: Einschüchterung auf Waldorf-Art, in: Tageszeitung vom 4.8.2000)
358 Füller, C.: Waldorf vor Indizierung, in: Tageszeitung vom 15.7.2000, S. 7
359 Trüper, U.: Goethe und die Hottentotten, in: Tageszeitung vom 19.7.2000, S. 17.

 

 

Bibliographie


Colin Goldner, "Die Psychoszene", Alibri-Verlag 2000, S. 104 ff.

Weitere Informationen:

AGPF Sekten- und Esoteriklehren in Schulen

religio Einschüchterung auf Waldorf-Art

religio Wundersame Waldorf-Pädagogik

religio Anthroposophie

Deutscher Lehrerverband Schule und Lehrerbildung im Zeichen von Atlantis und Saturn