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Die OSHO-BEWEGUNG in Sachsen/Thüringen

 

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Osho-Manjusha-Meditationszentrum Schmiedeberg - SZ-Berichterstattung ab 2000

 


Jahrgang 2000 Die Planung unterschätzt (Thomas Morgenroth) Jahrgang 2006 Neue Situation bei Osho Manjusha (Franz Herz)
      Diskussion über die Osho-Bewegung (Franz Herz)
Jahrgang 2001 Grünes Licht für Meditationszentrum   Das Mosaik zu Osho bleibt bruchstückhaft (Franz Herz)
      Die Osho-Manjusha-Kommune in Schmiedeberg
Jahrgang 2002 Der Staat darf warnen   Führungen bei Osho am Sonntag (Franz Herz)
   Eine Meditation am Tag ist das Mindeste (Franz Herz)   Eine andere Art zu leben (Franz Herz)
  Prüfung legitim (Franz Herz)    
    Jahrgang 2007 In zwei Tagen wird aus einem rohen Holzstück...... (Franz Herz)
Jahrgang 2003 Osho Manjusha Zentrum öffnet seine Türen   Osho-Zentrum in Schmiedeberg öffnet die Türen  (Franz Herz)
  Weihnachtsfest    
    Jahrgang 2008 Bauchtanz, Band und Meditationen geplant (Franz Herz)
Jahrgang 2004 Bei Osho leuchtet das Erzgebirge   Wochenende mit Bogenschießen im Manjusha (Franz Herz)
  Meditationshalle und Wohnungen   (Franz Herz)   Osho Manjusha bereitet dreitägiges Sommerfest vor (Franz Herz)
  Weihnachtsfeier    
    Jahrgang 2009 Manjusha-Fest in Schmiedeberg
Jahrgang 2005 Osho-Kommune rechnet mit Zuwachs   (Franz Herz)   Offene Türen im Manjusha
  Raum für hundert Menschen (Franz Herz)      
       





2000

3

Sächsische Zeitung
Freitag, 11. August 2000
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=24826

 

 



Die Planung unterschätzt

Erst nächstes Jahr Baubeginn für das neue Meditationszentrum in Schmiedenberg
Von Thomas Morgenroth

In diesem Sommer sollten die ersten neuen Häuser des Osho Manjusha Meditationszentrums im Pöbeltal bezugsfertig sein. Daraus ist nichts geworden - das Projekt "Komm in die Sonne" steckt noch in der Planungsphase.
Der Grund für die Verzögerung liege in dem "riesigen" Genehmigungsverfahren, sagt Amalaa Graf, die den Kontakt zu den Behörden hält: "Das haben wir gründlich unterschätzt." Weil die bebaute Fläche um rund 800 Quadratmeter erweitert werden soll, war die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes notwendig. Und dazu müssen 40 so genannte Träger öffentlicher Belange gehört werden.
Sechs Behörden und Vereine meldeten zumeist aus Naturschutz-Gründen Bedenken an. Die Einigung dauerte über ein halbes Jahr. "Wir haben Details geändert und uns auf Ausgleichsmaßnahmen verständigt", sagt Amalaa. Einige Dächer werden begrünt, neue Hecken gepflanzt und ein Feuchtbiotop besonders geschützt.
Eines der vier Baufenster liegt zudem im Landschaftsschutzgebiet. Der Ausgliederung muss der Kreistag noch zustimmen. Der allerdings wird erst aktiv, wenn der Bebauungsplan als Satzung vom Gemeinderat beschlossen ist.
Der Baubeginn ist also auf nächstes Frühjahr verschoben. Das Meditationszentrum existiert trotzdem schon: Zwei Häuser des einstigen Ferienlagers wurden im vergangenen Jahr für rund 100 000 Mark nutzbar gemacht. Die Kommune hat jetzt über 30 Bewohner, 50 sollen es werden.
Auch Mahamudra, die das Osho Manjusha 1992 in Höckendorf gegründet hat, ist bereits ins Pöbeltal umgezogen. Sie will später in einem kleinen Haus unmittelbar neben der Meditationshalle wohnen.
Die Wohnungen für die Kommune, die zum Teil als Eigentum verkauft werden, befinden sich der Planung nach in drei Häusern mit quadratischem Grundriss und pyramidenförmigen Dächern. Außerdem werden Appartements für 50 Gäste gebaut sowie Büros, Werkstätten für Volkskünstler, Läden, Küche, Restaurant, Sauna. Die zwei alten Häuser werden abgerissen.
Bauträger, später auch Eigentümer und Verwalter der Immobilie, ist eine neugegründete Wohnungsgenossenschaft, in der jeder aus der Kommune Mitglied werden kann. Den Wert des Projektes "Komm in die Sonne" beziffert Mahamudra auf rund sechs Millionen Mark.www.oshomanjusha.de

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2001

4

Sächsische Zeitung
Mittwoch, 24. Januar 2001
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=53567

 

 


NOTIERT

Grünes Licht für Meditationszentrum

Schmiedeberg. In Niederpöbel soll ein Osho-Meditationszentrum mit den Schwerpunkten Heilung, Erholung und Kreativität errichtet werden. Bauherr ist die Wohnungsgenossenschaft e.G. "Komm in die Sonne". Um das Projekt zu realisieren, wurde ein vorhabenbezogener Bebauungsplan beschlossen. Eine Teilfläche befindet sich jedoch im Landschaftsschutzgebiet "Osterzgebirge" und muss ausgegliedert werden. Dem stimmte der Kreistag zu. Es war die 48. Verordnung zur Änderung des Landschaftsschutzgebietes Osterzgebirge. (SZ/jk)

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2002

7

Sächsische Zeitung
Freitag, 2. August 2002
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=142113

 

 


Der Staat darf warnen
Osho scheitert teilweise vor Bundesverfassungsgericht

Karlsruhe/Schmiedeberg. Die Bundesregierung durfte die Osho-Bewegung, die auch in Schmiedeberg vertreten ist und sich am Wochenende an einem Tag der offenen Tür vorstellt, als „Jugendsekte“ bezeichnen. Zu dem Schluss kam das Bundesverfassungsgericht. Es stärkte diese Woche in zwei Grundsatzurteilen das Recht der Bundesregierung, die Bürger umfassend aufzuklären. Der Staat darf die Bürger öffentlich vor gefährlichen Produkten und anderen Risiken warnen. Allerdings müssen die Informationen sachgerecht sein.

Darunter fallen auch Warnungen vor religiösen Vereinigungen. Mitglieder der Bundesregierung hatten in den 80er Jahren Meditationsvereine der Osho-Bewegung als „Jugendsekte“, „destruktive religiöse Gruppe“ und „pseudoreligiöse Psycho-Gruppe“ bezeichnet. Die Organisation hatte die Bundesrepublik vor Verwaltungsgerichten vergeblich auf Unterlassung verklagt. Dagegen legte die Bewegung Verfassungsbeschwerde ein, die nur in einem Teilbereich Erfolg hatte. So seien diffamierende oder verfälschende Darstellungen untersagt. Demnach durfte die Regierung zwar von einer „Jugendsekte“ sprechen, die Bewegung aber nicht als „pseudoreligiös“ bezeichnen.

Das Bundesverfassungsgericht betonte: „Zur Aufgabe der Staatsleitung der Regierung gehört es, durch rechtzeitige Informationen die Bewältigung von Konflikten in Staat und Gesellschaft zu erleichtern, auf Krisen schnell und sachgerecht zu reagieren sowie den Bürgern zu Orientierungen zu verhelfen.“

1998 hat aber eine Enquete-Kommission des Bundestages empfohlen, auf den Begriff Sekte zu verzichten, da er unscharf und missverständlich ist. (SZ/AP)

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8

Sächsische Zeitung
Montag, 5. August 2002
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=142528

 

 


Eine Meditation am Tag ist das Mindeste
Osho Manjusha Zentrum in Schmiedeberg stellt sich vor
Von Franz Herz

   

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Draußen donnerte es, drin sprach Mahamudra, die Leiterin der „Osho Manjusha Commune“ in Schmiedeberg über die Meditation, den Kern des Zentrums im Pöbeltal, das sich gestern in einem Tag der offenen Tür präsentierte. Interessenten aus dem Weißeritzkreis und von weit her waren ins Pöbeltal gekommen. Mitglieder des Schmiedeberger Zentrums führten die Gäste über das Gelände und erläuterten ihre Baupläne. Der Tag der offenen Tür ist Teil eines Urlaubsprogramms für die Schmiedeberger Gemeinschaft und Gäste aus ganz Deutschland, das noch bis Sonntag, den 18. August, dauert. Ein Teil der Besucher kannte das Osho-Zentrum bereits, andere waren neugierig. „Wir machen diesen Tag, um zu zeigen, dass wir ganz normale Menschen sind wie andere auch“, sagte Rupamo, mit bürgerlichem Namen Peter Nießen.

Mahamudra ist 1944 in Hamburg als Hauke Heyken geboren worden. Seit 21 Jahren ist sie Anhängerin der Lehren von Osho, einem indischen Guru, der auch als Baghwan bekannt ist. 1993 begann sie mit drei anderen Osho-Anhängern in Höckendorf ein Zentrum im Erzgebirge aufzubauen. „Stille Meditation war dort der Schwerpunkt“, sagte sie. Dieses Zentrum wuchs und das Haus wurde zu klein. Deswegen kaufte die Gruppe 1999 das ehemalige Ferienheim im Pöbeltal in Schmiedeberg und zog um.

Mahamudra nahm auch Stellung zu dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von vergangener Woche. Demnach ist es zulässig, Osho-Meditationsvereine als Sekte zu bezeichnen, aber nicht in unsachlicher Art (SZ vom 2. August). Mahamudra sagte, für sie sei das Urteil ein Teilerfolg. Einige der strittigen Behauptungen wurden vom Gericht ja abgelehnt. Über das Thema Sekten zu diskutieren, sei schwierig, da solche Gespräche meist schnell in irrationale Bahnen abglitten. Sie gehe davon aus, dass die Diskussion schon wesentlich sachlicher geworden sei als noch vor einigen Jahren. In zehn oder zwanzig Jahren werde sich das weiter ändern. Sie verglich die Osho-Meditationstechniken mit einer jungen Religion im Gegensatz zu den etablierten, und sagte: „Jede große Religion ist am Anfang verfolgt worden.“ Was neu sei, wirke auf viele Menschen eben beängstigend.

Andere Gäste fragten, welche Position Mahamudra zum Thema Autorität beziehe, ob nicht Meditation als Seelenhygiene stärker schon Kindern vermittelt werden müsse oder nach welchen Regeln die Osho-Commune lebt?

Der Begriff Commune ist englisch und bedeutet Gemeinschaft. Dort gelten einfache Regeln, um den Alltag zu bewältigen. Das zentrale spirituelle Element ist die Meditation. Vier Meditationszeiten am Tag werden angeboten, an mindestens einer muss jedes Mitglied mitmachen. Weiter gilt, dass die Gemeinschaftsangehörigen finanziell unabhängig sein sollten, durch ihren Beruf oder Rücklagen. Einige sind zwar bei der Commune angestellt, „weil wir sie brauchen und sie das Einkommen brauchen. Aber ich bin davon nicht begeistert. Jeder muss in der Lage sein, auch ohne Zentrum zu überleben“, sagte Mahamudra.

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9

Sächsische Zeitung
Montag, 5. August 2002
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=142530

 

Ausgabe Dippoldiswalde


Prüfung legitim
Von Franz Herz

Auch wenn der Donner rollte und dicke Tropfen fielen, war der Meditationsraum im Osho-Zentrum in Schmiedeberg gut gefüllt, teils mit neugierigen Gästen, teils mit Anhängern der Bewegung.Dabei ist den Mitgliedern der Commune immer noch bewusst, dass sie von manchem skeptisch beäugt, eben als Sekte eingestuft werden. Dazu gibt es ein aktuelles Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus der vergangenen Woche. Darin sieht jede Seite, die Osho-Anhänger und ihre Gegner, ihren Teilerfolg. Wobei es sicher vermessen ist, wenn sich die Osho-Bewegung mit verfolgten Religionen vergleicht. Sie genießt den Rechtsschutz, wie ihn die Bundesrepublik allen Bürgern bietet und sie kann ihre Ideen leben und propagieren. Dass darüber diskutiert wird, das gehört zu den Freiheiten, die auch andere haben.

Festzustellen bleibt, dass sich auch im Bereich der Religion ein regelrechter, weltweiter Markt entwickelt hat. Indische Gurus, indianische Schamanen und viele andere Heilslehren sind dort im Angebot neben den klassischen christlichen Kirchen, die in Europa ihre uralte Tradition haben. Und das Interesse gestern zeigt, dass sie bei vielen Menschen einen Nerv treffen.

Dass diese Angebote herkömmliche Grenzen sprengen, daran müssen wir uns gewöhnen. Eine Gesellschaft, die Computerprogramme in Indien programmieren lässt, muss sich auch mit anderem Gedankengut auseinander setzen, das nicht in ihrer Tradition steht. Allerdings bleibt es dabei: Es sind für uns fremde Traditionen. Manches spricht für sie. Sie finden langsam einen Platz auch in Europa. Der Integrationsprozess läuft. Und zur Integration gehören auch die kritische Prüfung und Skepsis gegenüber den neuen Ideen.

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2003

11

Sächsische Zeitung
Samstag, 28. Juni 2003
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=497012

 

 


Osho Manjusha Zentrum öffnet seine Türen
Disco-Show, Meditation und Führungen

Schmiedeberg. Am Sonntag, dem 29. Juni, 10 bis 18 Uhr lädt auch in diesem Jahr wieder das Osho Manjusha Zentrum in Schmiedeberg zum Tag der offenen Tür ein. Ein abwechslungsreiches Programm ist vorgesehen. Besucher können den Platz mit seiner Vielfalt an Möglichkeiten für Kreativität, Meditation, Heilung und Erholung kennen lernen. Der Eintritt ist frei und die Bewohner des Meditations-Zentrums stehen für Fragen und Austausch zur Verfügung.

Das Programm des Tages beginnt um 10 Uhr mit einer Führung um den Platz in Schmiedeberg. 11 Uhr werden Kostproben zur Entspannung und Meditation geboten. Um 11.30 Uhr erzählt Mahamudra, die Leiterin des Zentrums, über die Einrichtung in Schmiedeberg und sie beantwortet Fragen. Um 12.30 Uhr wird ein Mittagssnack geboten und wieder eine Führung um den Platz.

Um 14 Uhr startet die „Säxy Saxen Discoshow“, eine Wiederholung des humorvollen Showprogrammes vom 23. Mai in der Berliner Disco “Farout”. Um 15 Uhr beginnt eine Herzchakra-Meditation zum Zugucken und Teilnehmen, 16 Uhr gibt es wieder Kostproben zur Entspannung und Meditation. 18 Uhr endet der Tag der offenen Tür. (SZ)

Adresse: 01762 Schmiedeberg, Niederpöbel 27. 035052/2 24 56.

Wegbeschreibung: In Schmiedeberg Ortsmitte von der B 170 Richtung Rehefeld abbiegen, nach 1 500 m ist das Zentrum auf der linken Seite. (SZ)

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22

Sächsische Zeitung
Dienstag, 23. Dezember 2003
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=558589

 

 


Meditation

Unter dem Motto „Kommt alle“ veranstaltet das Osho-Manjusha-Meditationszentrum in Schmiedeberg ab 14 Uhr ein Weihnachtsfest. „Es lädt dazu ein, bei einem aktiven und entspannenden Nachmittag, Wichteln, Festbuffet, Sannyasfeier und Stille unterm Weihnachtsbaum seine Seele streichen zu lassen“, sagt Rebha Weinhold. Es gebe auch einen Manjusha-Bazar, verschiedene Meditationen und ein Kinderprogramm mit Waffeln backen, Schneemann bauen u.a.m. Außerdem könne man einen Astro-Ausblick wagen, an einer Versteigerung oder einem Lichterzug teilnehmen. „Auch über die Feiertage und den Jahreswechsel kann man unser Zentrum besuchen.“

Kurzfristige Anmeldung und Infos: Tel. 035052-224-56.

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2004

33

Sächsische Zeitung
Freitag, 13. August 2004
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=653786

 

 


Bei Osho leuchtet das Erzgebirge
Festival beginnt heute

Schmiedeberg. Das Meditationszentrum Osho Manjusha im Schmiedeberger Pöbeltal feiert am Wochenende ein Sommerfestival unter dem Motto „Erzgebirgsleuchten“. Zwei Höhepunkte feiert die Gemeinschaft in Schmiedeberg dabei. Zum ersten weiht sie den neuen „Osho“ am Freitagabend ein, die neu errichtete Meditationshalle. Zum zweiten feiert Mahamudra, der geistige Kopf der Gemeinschaft in Schmiedeberg, ihren 60. Geburtstag.

Die Einweihung wird am Freitagabend sein, ein Kuchen- und Getränkebasar haben geöffnet, und die Ausstellung „Ein Rebell unterwegs“ ist zu sehen. Am Sonnabend sind verschiedene Workshops vorgesehen und ein Flohmarkt mit einer CD-Tauschbörse. Am Abend steigt die Geburtstagsfeier. Die Versteigerung von Kostbarkeiten, Spaß bei Ball- und Wasserspielen, eine Tombola und Minisessions stehen am Sonntag auf dem Programm.(SZ/fh)

Eintritt für das ganze Sommerfestival 80 Euro, Freitagabend 20 Euro, Sonnabend 40 Euro, Sonntag 40 Euro inkl. Verpflegung

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44

Sächsische Zeitung
Dienstag, 12. Oktober 2004
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=695808

 

 


Meditationshalle und Wohnungen
Osho-Kommune in Schmiedeberg gestaltet ihr Gelände Schritt für Schritt
Von Franz Herz

   

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Musik erklang zur Einweihung der neuen Meditationshalle der Osho-Kommune im Schmiedeberger Pöbeltal. Rund 250 000 Euro kostete der Bau der neuen Halle, an dem sich die Kommune-Mitglieder mit vielen Eigenleistungen beteiligten. Foto: SZ/Egbert Kamprath

 

Die Osho-Kommune in Schmiedeberg-Niederpöbel wächst weiter. Dafür wird auch gebaut. Die neue Meditationshalle ist so gut wie fertig, ein Wohnhaus für 13 Menschen ist derzeit im Entstehen.

Fast wie eine Waldlichtung mutet die neue Meditationshalle der Osho-Kommune in Schmiedeberg an. Die ovale Grundform ist ungewohnt. Helles Holz an den Wänden schafft eine leichte Atmosphäre. Licht flutet durch die Fenster und die Dachöffnungen. Der Fußboden ist mit hellgrauem Marmor ausgelegt.

Im Bau stecken viele Eigenleistungen.

An den Wochenenden finden hier Workshops statt, gibt es kreative Angebote sowie auch Feste mit Musik und Tanz. „Wir nutzen den Raum täglich für unsere Meditationen. Die sind teils still, teils auch aktiv oder mit Musik hinterlegt“, sagt Bijan Schabbaz, in der Kommune „Sorreru“ genannt. Er ist für die Finanzen und die Bauprojekte von Osho-Manjusha verantwortlich. Rund 250 000 Euro kostet der Bau, in dem auch viele Eigenleistungen stecken.

Die Halle ist in den Hang hinein gebaut. Zum Tal hin öffnen sich die Fenster. Hier ist noch eine Holzterrasse geplant, die den Raum ins Freie hin erweitert. Das Besondere der Halle ist ihre ovale Grundform. „Eine sehr harmonische, eine weiche Form“, sagt Sorreru. Den Bauleuten gab sie etliche Nüsse zu knacken. Jeder Dachbalken musste einzeln berechnet und bearbeitet werden, denn alle liegen unterschiedlich auf der Wand auf. Das Oval ist aber für die Akustik ungünstig. Deswegen wurden hinter der Wand und an der Decke Akustikwände eingebaut, die den Schall schlucken.

Wenn kleinere Gruppen den Saal mit seinen 180 Quadratmetern Fläche benutzen, müssen sie sich nicht verloren vorkommen. Eine Trennwand kann ihn verkleinern.

Wohnungsgenossenschaft gegründet

Zu der Osho-Kommune in Schmiedeberg gehören derzeit rund 30 Mitglieder, die auch dort leben. Jetzt sind sie noch in den Räumen des ehemaligen Ferienheims untergebracht, das die Kommune 1999 übernommen hat. Im Laufe der nächsten Jahren wollen sie aber die gesamten Gebäude neu errichten, vorwiegend in Holzbauweise. Ein Wohnhaus ist derzeit im Bau. Hier entstehen Appartements und kleine Wohnungen für voraussichtlich 13 Bewohner. Um dem Ganzen auch einen juristischen Rahmen zu geben, haben verschiedene Mitglieder der Kommune eine Wohnungsgenossenschaft gegründet, die „Komm in die Sonne eG“.

Diese baut das Haus, vermietet und verkauft die einzelnen Wohnungen. Einen Teil davon übernehmen die Bewohner als Eigentumswohnungen, die anderen werden vermietet. Derzeit werden die Installationen eingebaut und Wände verkleidet, Kabel und Wasserleitungen liegen schon.

Zwei weitere Wohnhäuser sind im Laufe der nächsten Jahre geplant. Sie werden dann das bestehende Gebäude des Ferienlagers ersetzen. „Das wird in zwei Etappen abgerissen. Auf einmal geht nicht, weil wir den Wohnraum ja benötigen“, sagt Sorreru. In der ferneren Zukunft ist ein weiteres Appartementhaus auf dem jetzigen Parkplatz vorgesehen. Insgesamt sieht die Planung der Kommune vor, Raum für 50 bis 60 Bewohner zu bieten und etwa dieselbe Anzahl an Gästen aufnehmen zu können.

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55

Sächsische Zeitung
Donnerstag, 23. Dezember 2004
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=745716

 

 

Weihnachtsfeier bei Osho-Kommune in Schmiedeberg

Schmiedeberg. Gewürztee und hausgemachten Rosinenstollen gibt es morgen um 14 Uhr bei der Osho-Manjusha-Kommune in Schmiedeberg. Ein Bazar, künstlerische Aufführungen und ein Meditationsprobierangebot sind vorgesehen, informiert die Kommune. Für Kinder gibt es ein extra Programm. Am Abend findet eine Tombola statt mit einem Geschenk für jeden, und bei der folgenden gemeinsamen Feier ist Live-Musik zu hören, zu der alle tanzen können. Über die Feiertage findet täglich eine stille Meditation statt. (SZ)

Kurzfristige Anmeldung und Infos: Tel. 035052/224 56; Fax 2 24 57.

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2005

66

Sächsische Zeitung
Dienstag, 30. August 2005
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=938414

 

 


Notiert
Osho-Kommune in Schmiedeberg rechnet mit Zuwachs

Schmiedeberg. Die Osho-Manjusha-Kommune in Schmiedeberg-Niederpöbel erwartet bis Ende dieses Jahres ein Anwachsen ihrer Mitgliederzahl. Derzeit wohnen 30 Sanyasins in Schmiedeberg, nach derzeitigem Stand werden es zum Jahreswechsel 35 sein, informierte Sorreru Bijan Schahbaz, der die Finanzen der Gruppe betreut, im Gespräch mit der SZ. Die Gruppe, die nach den Lehren des indischen Gurus Osho lebt, ist seit 1999 in Schmiedeberg ansässig, wo sie ein ehemaliges Ferienheim übernahm. Vorher lebte sie in Höckendorf. (SZ/fh)

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77

Sächsische Zeitung
Mittwoch, 7. September 2005
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=944923

 

 


Raum für hundert Menschen
Von Franz Herz

   

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Sorreru Bijan Schahbaz steht vor der Meditationshalle der Osho-Manjusha-Commune in Schmiedeberg. Durch die Bäume ist die Baustelle für das nächste Appartementhaus zu sehen, das die Gruppe derzeit baut. Es soll im Oktober fertig werden. Foto: Peter Kuner

 

Schmiedeberg. Die Siedlung von Osho-Manjusha in Niederpöbel wächst.

Eine Stahltreppe führt momentan ins Nichts. Einst konnte man über sie in die Bettenbaracke des Waggonbau-Ferienheims in Schmiedeberg-Niederpöbel gelangen. Dessen Überreste verschwinden aber Stück für Stück. Die neuen Häuser der Osho-Manjusha-Commune wachsen im Gegenzug eines nach dem anderen in die Höhe.

„Wir lassen die Treppe mal so stehen, vielleicht können wir sie noch in den nächsten Bau integrieren“, sagt Sorreru Bijan Schahbaz, der für die Finanzen der Osho-Manjusha-Commune verantwortlich ist. Sorreru ist sein Sanyas-Name. Sanyassins nennen sich die Angehörigen der Osho-Gruppen. Wenn sie dort eintreten, bekommen sie auch neue Namen.

Ein Wohnhaus mit 13 Appartements steht kurz vor der Fertigstellung. Hier laufen die Innenausbauarbeiten. Das derzeitige trockene Wetter ist günstig für die Fassadenarbeiten. „Ende Oktober soll Einzug sein. Das ist aber ein gewagtes Ziel“, sagt Sorreru.

Angehörige der Commune haben die Baugenossenschaft „Komm in die Sonne“ gegründet. Sie trägt die Bauvorhaben und hat bisher rund 1,4 Millionen Euro in Niederpöbel investiert. Neu entstanden sind die Meditationshalle, ein großer Rundbau, in dem sich die Gruppe mit ihren Gästen zum Meditieren und zum Feiern trifft.

„Wer zu uns gehört, nimmt jeden Tag an einer Meditation teil“, berichtet Sorreru. Die erste findet um 4.45 Uhr statt für Frühaufsteher. Um 6 Uhr, 17.30 Uhr, 18 Uhr und um 22 Uhr sind weitere Meditationszeiten. Die meisten Mitglieder verdienen ihr Geld außerhalb, deswegen herrscht tagsüber Ruhe auf dem Gelände.

Neben der Halle steht ein kleines Wohnhaus am Hang und darunter die ersten zwei von insgesamt drei identischen Appartementhäusern. Das erste wurde vergangenes Jahr fertig, das zweite ist in Bau und das dritte soll folgen, sobald es die Möglichkeiten der Commune zulassen. „Derzeit errichten wir ein Haus pro Jahr. Dabei richten wir uns auch nach dem, was gebraucht wird“, sagt Sorreru. Noch dieses Jahr rechnet die Gruppe mit Zuwachs. Derzeit leben 30 Menschen in Niederpöbel, bis Ende des Jahres soll ihre Zahl auf 35 ansteigen.

Auf der jüngsten Gemeinderatssitzung in Schmiedeberg lag ein Bauantrag der Genossenschaft vor für einen neuen Parkplatz. „Es geht um eine Fläche, die die Gemeinde verkauft hat. Vor einigen Jahren haben wir dem Vorhaben schon mal zugestimmt. Da spricht nichts dagegen“, sagte Bürgermeister Karl-Günter Schneider (CDU). So sah es auch der Rat und stimmte zu.

Bisher hat „Komm in die Sonne“ noch reichlich Parkraum – aber auch noch weitere Baupläne. Am Ende soll auf dem Gelände in Niederpöbel Raum für rund 100 Menschen sein, 50, die dauernd dort wohnen, und 50 Gäste. Die brauchen dann mehr Parkplätze.

Wie die Siedlung der Commune am Ende ausstehen soll, ist schon auf einer Zeichnung zu sehen. Geplant ist, das jetzige Empfangsgebäude abzureißen und neu aufzubauen mit einem Restaurant, Küche und Gästezimmern. Es wird der Gemeinschafts- und Versorgungsbau. Daneben ist ein kleines Bürogebäude vorgesehen. Gegenüber steht auf der Zeichnung ein Haus, das kleine Werkstätten, Sauna, Physiotherapie und Wellnessbereich beherbergen wird, die den Bewohnern und Gästen offen stehen.

Etwas abwärts am Pöbelbach, wo jetzt Autos parken, sind weitere Appartementhäuser vorgesehen. Das ist noch Zukunftsmusik, aber eine Stahltreppe, die ins Nichts führt, wird es dort nicht mehr geben.

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2006

88

Sächsische Zeitung
Samstag, 17. Juni 2006
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1189082

 

 


Neue Situation bei Osho Manjusha
Von Franz Herz

Schmiedeberg. Auch Kritiker wollen den Tag der offenen Tür der Osho-Commune besuchen.

Die Osho-Manjusha-Commune in Schmiedeberg öffnet am Sonntag ihre Tore für die Öffentlichkeit. Von 10 bis 18 Uhr ist Tag der offenen Tür. Dazu werden aber auch Besucher kommen, die genauer hinter die Kulissen schauen wollen: Mitglieder der „Vogtländischen Informations- und Kontaktstelle für Angehörige Sektengeschädigter“ haben ihre Besuch zu diesem Tag angekündigt. Diese Gruppe beobachtet speziell die Osho-Gruppen in Sachsen und Thüringen.

Die Schmiedeberger Osho-Gruppe ist in einer neuen Situation. Sie hat vor einigen Wochen ihre Gründerin und geistige Führerin verloren. Mahamudra Hauke Messerschmidt ist gestorben. Ein Vortrag über sie unter dem Titel „Mahamudra – Gründerin des Osho Manjusha: Ihr Leben und ihre Vision“ wird zum Tag der offenen Tür an sie erinnern.

Eröffnet wird der Tag um 10 Uhr mit einem Sommertanz, dazu gibt es Führungen um den Platz in Schmiedeberg-Niederpöbel und einen Infopavillon. Um 11 Uhr findet eine Meditation zum Zuschauen und Teilnehmen statt, um 12 Uhr der Vortrag über Mahamudra. Um 14 Uhr folgt ein Vortrag über Meditation und Bewusstsein mit anschließender Diskussion. Um 15 Uhr werden Führungen um den Platz und ein lockeres Nachmittagsprogramm geboten mit Meditation, Entspannung, Seidenmalerei sowie Pfeil- und Bogenschießen. Für Kinder ist eine Spiel- und Bastelecke mit Betreuung vorbereitet.

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99

Sächsische Zeitung
Mittwoch, 1. November 2006
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1311148

 

 


Diskussionen über die Osho-Bewegung

Schmiedeberg/Altenberg. Auf zwei Informationsveranstaltungen in der Friedenskapelle in Schmiedeberg und in der Kirche in Altenberg wird diese Woche über die Osho-Bewegung informiert und diskutiert, informiert Wolfgang Rühle. Der Verein Sonnenblume lädt am 2. November, 19.30 Uhr, in Schmiedeberg ein. Hier nehmen als Gäste der Theologe Winfried Müller aus Jena, sowie Wolfgang Rühle aus Syrau teil, die sich kritisch mit der Osho-Bewegung befassen.

Am 3. November findet in der Altenberger Kirche ein Informationsabend zum gleichen Thema statt. Diesen moderiert die Pfarrerin und Theologieprofessorin Angelika Engelmann. (SZ/fh)

Informationsabende jeweils um 19.30 Uhr in der Friedenskapelle Schmiedeberg am 2. November und in der Altenberger Kirche am 3. November.

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111

Sächsische Zeitung
Samstag, 4. November 2006
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1313830

 

 


Das Mosaik zu Osho bleibt bruchstückhaft
Von Franz Herz

Schmiedeberg. 80 Gäste diskutierten kontrovers über die Kommune im Pöbeltal.

Einzelne Informationssteinchen zu der Osho-Kommune in Schmiedeberg fanden sich auf einer Diskussionsveranstaltung am Donnerstagabend, aber kein aktuelles Gesamtbild. Der christliche Verein „Begegnungszentrum Sonnenblume“ hatte in Schmiedeberg in die Friedenskapelle eingeladen.

Ein Steinchen ist die Familiengeschichte eines Elternpaares aus dem Vogtland. Sie machen sich Sorgen, nachdem ihr Sohn in die Kommune nach Schmiedeberg gezogen ist. Seitdem beschäftigen sie sich mit dem Thema und gaben offenbar den Anlass zu dem Abend.

Den Einstiegsvortrag hielt der evangelische Theologe Winfried Müller. Er betreibt in Jena einen Informationsdienst zu Sekten, neuen religiösen und ideologischen Gemeinschaften und Psychogruppen. Nach einem Überblick über den Osho/Baghwan-Kult blieben zur Kommune in Schmiedeberg viele Fragen offen. Müllers Hauptkritikpunkt war, dass in Schmiedeberg therapieähnliche Verfahren angewendet werden, ohne dass dort jemand als Psychotherapeut zugelassen sei. Er sagte: „Die Aktivitäten sind nicht an der wissenschaftlichen Medizin orientiert, sondern allein an den Kriterien der Hauke Messerschmidt.“ Sie ist als „Mahamudra“ bekannt, hat die Kommune gegründet und war ihre geistige Leiterin, ehe sie im Mai dieses Jahres starb.

Müller deutete an, dass die Kommune auch eine wirtschaftliche Macht darstelle mit einer Reihe von Vereinen und Firmen im Umfeld. Seine Frage, wie sich das im Ort auswirke, blieb offen.

Angehörige von Osho Manjusha antworteten mit persönlichen Erfahrungsberichten über die Rolle der Kommune für ihr Leben. Diese und speziell Mahamudra hätten ihnen geholfen, mit Lebensproblemen und Krankheiten fertig zu werden. Einschränkungen ihrer persönlichen Freiheit oder Hindernisse beim Wunsch auszuscheiden, gibt es nach ihrem Bekunden nicht.

Ihnen antworteten Mitglieder der Schmiedeberger Baptistengemeinden mit christlichen Glaubensbekenntnissen. Überraschend schnell beendete dann Diskussionsleiter Markus Geiger die Veranstaltung. Für die Hauptfrage des Abends „Was ist los im Pöbeltal?“ fand sich so keine tiefer gehende Antwort mehr. Die Diskussion setzte sich danach in vielen Einzelgesprächen fort.

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222

Sächsische Zeitung
Samstag, 4. November 2006
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1314064

 

 


Die Osho-Manjusha-Kommune in Schmiedeberg

Die Kommune besteht in ihren Ursprüngen seit 1987. Sie geht zurück auf den indischen Guru Bhagwan, der seit seinem Tod Osho genannt wird.

1993 kaufte die Gruppe die ehemalige Arztpraxis in Höckendorf vom Landratsamt. Die Kommune wuchs, so dass sie mehr Raum benötigte.

1999 zog sie um nach Schmiedeberg, wo sie ein ehemaliges Ferienlager zu Meditations- und Wohnzwecken umbaut.

Gründerin und spiritueller Kopf war Mahamudra, mit bürgerlichem Namen Hauke Messerschmidt, die am 18. Mai 2006 starb.

Quelle: Osho Manjusha

www.religio.de;

www.oshomanjusha.de

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333

Sächsische Zeitung
Mittwoch, 8. November 2006
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1317455

 

 


Führungen bei Osho am Sonntag

Schmiedeberg. Nach den beiden Informationsveranstaltungen über die Osho-Manjusha-Kommune von evangelischer Seite in Schmiedeberg und Altenberg sind noch Fragen offen geblieben. Diese will nun die Kommune selbst beantworten, informierte Bijan Schahbaz, der in der Kommune Sorreru genannt wird. Sie bietet kommenden Sonntag Führungen an sowie die Möglichkeit zu Gesprächen. (SZ/fh)

Führungen durch die Osho-Manjusha-Kommune, Niederpöbel 27, Schmiedeberg am Sonntag, dem 12. 11. von 14 bis 16 Uhr.

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6

Sächsische Zeitung
Freitag, 1. Dezember 2006
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1338839

 

 


Eine andere Art zu leben
Von Franz Herz

   

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Die Meditation ist das wesentliche gemeinsame Element der Osho-Manjusha-Kommune in Schmiedeberg. Hier sind Kommune-Mitglieder bei der „Dynamischen Meditation“, die helfen soll, sich von unausgedrückten Emotionen zu befreien und sich wach und lebendig zu fühlen.Foto: Egbert Kamprath

 

Schmiedeberg. Die Osho-Manjusha-Gruppe hat sich nach dem Tod ihrer Gründerin neu gefunden.

Die eigentliche Frage ist doch: Was bewegt Menschen in der heutigen Zeit, in so einer Kommune zu leben?“, sagt Sahaja, der mit bürgerlichem Namen Richard Löffler heißt und in der Osho-Manjusha-Kommune im Pöbeltal in Schmiedeberg lebt. Es gibt verschiedene Antworten darauf. Eine Gemeinsamkeit nennt Bijan Schahbaz, der in der Kommune Sorreru heißt. „Alle, die hier leben, sind stark an Meditation interessiert“, sagt er. „Unser Leben hier ist reicher, intensiver und lebendiger als alleine oder in einer Kleinfamilie“, fügt Sahaj hinzu. „Wir sind keine Sekte und keine Religion“, betont Dharma. Er heißt bürgerlich Robert Stone und hat die Kommune 1993 in Höckendorf mitgegründet. „Es ist einfach eine andere Art zu leben“, sagt Navyo, alias Maximilian Doppel.

Insgesamt wohnen 30 Leute auf dem Areal in Niederpöbel. Dort errichtete die Gruppe eine große Meditationshalle und mehrere Wohnhäuser. Die Kommune hat durch den Tod ihrer Gründerin eine große Umstellung hinter sich. Hauke Messerschmidt, Mahamudra genannt, war bis dahin Herz des Ganzen. Sie ist im Mai dieses Jahres gestorben. „Niemand kann sie ersetzen“, sagt Sorreru. Daher hat die Gruppe ein siebenköpfiges Leitungsgremium gewählt.

Rechtlich ist das Leben in Niederpöbel in drei Gremien organisiert. Die Kommune ist erstens ein Verein, in dem alle die Mitglied sind, dort wohnen. Er regelt den Alltag und das Zusammenleben. Die Vereinskasse ist sozusagen die Haushaltskasse. „Wer in die Kommune will, kann aber nicht einfach kommen, sondern er muss erst einmal für eine Art Probezeit hier wohnen. Das dauert in der Regel drei Monate“, berichtet Sorreru. „Alle hier sind freiwillig da. Bei uns gibt es keinen Zaun und jeder hat einen Schlüssel“, sagt Dharma. „Wer zu uns kommt, nähert sich meist allmählich an, besucht mal ein Fest, arbeitet eine Weile mit. Wenn man dann sieht, dass es gut geht, ziehen die Leute hier ein“, schildert Sahaj. Alle Bewohner der Osho-Manjusha-Kommune in Schmiedeberg sind Sannyasins, also Anhänger der Lehre von Osho oder Bhagwan. „Das ist aber keine Bedingung, um hier zu leben“, sagt Sorreru.

Zweitens besteht die Wohnungsgenossenschaft „Komm in die Sonne“. Sie ist Eigentümerin der Immobilien. Die Genossenschaft hat einen neuen Vorstand gewählt. Dort stehen Navyo, Maximilian Doppel, Tamanna, Helke Heyken und Toshi, Jochen Handel, in der Verantwortung. Die Genossenschaft will im Jahr 2007 ihr nächstes Wohnhaus errichten. Die Fundamente dafür liegen schon. Im Frühjahr soll der Rohbau kommen und Ende 2007 wollen die neuen Bewohner einziehen.

Als dritte Organisation arbeitet das Meditationszentrum. Dieses bietet Veranstaltungen an und stellt die Osho-Manjusha-Kommune nach außen dar. „Das wird eine eigene Firma, die aber erst gegründet wird“, sagt Sorreru.


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2007

 

5 Sächsische Zeitung
Montag, 19. März 2007
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1438220


In zwei Tagen wird aus einem rohen Holzstück ein Bogen
Von Franz Herz

   
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Vikas Rosenthal aus Schmiedeberg hält einen fast fertigen Bogen aus Eschenholz und Rohmaterial, darunter ein unbearbeitetes Stück Eibe mit der typischen dunklen Färbung im Kern und hell im Splintholz. Foto: Peter Kuner
 

Vikas Rosenthal aus Schmiedeberg sucht Eibenholz. Das ist selten, aber für Bögen geeignet.

Vikas Rosenthal nimmt das schmale, etwa zwei Meter lange Stück Eibenholz in die Hand. Außen ist noch die Rinde dran, dann kommt das gelbliche Splintholz und innen der rotbraune Kern. Diese Farben sind typisch. „Eibe ist ein hervorragendes Bogenholz. Das Kernholz ist druckelastisch, und das Splintholz hält Zug besonders gut aus“, erklärt der Schmiedeberger.

Mit diesen Eigenschaften machte die Eibe Geschichte. Seit der Steinzeit bis ins Mittelalter war der Bogen über Jahrtausende eine wichtige Waffe. Bögen und Armbrüste aus Eibe halfen den Engländern im Mittelalter, sich die Vorherrschaft auf den britischen Inseln zu sichern, erzählt Rosenthal.

Er hat keine kriegerischen Absichten mit den Bögen, sondern nutzt sie zur Meditation und bietet Kurse an. Wie die meisten Jungen spielte er mit Pfeil und Bogen, später war er in seinem Heimatort Schweinfurt in einem Verein. Seit 1999 lebt er in Schmiedeberg im Osho-Manjusha-Zentrum. „Hier überlegten wir vor einiger Zeit, was wir zum Frühlingsfest anbieten könnten. Dabei kamen wir auf das Bogenschießen, allerdings nicht in seiner westlichen, zielorientierten Form, sondern in der östlichen, asiatischen. Dabei geht es um den inneren Aspekt, den Körper auszurichten, seine Energien zu sammeln und im Pfeilschuss zusammenzuführen“, erzählt Rosenthal.

So beschäftigte er sich mit dem Bogenschießen und fand schnell zum Bauen eigener Bögen. Vor Jahren hatte der 48-Jährige in seiner Ausbildung an der Kunstakademie München auch in der Kunsttischlerei gearbeitet. Dort lernte er, mit Holz umzugehen.

„Beim Bogenbau geht es um die klassische Anforderung an gutes Design, Form und Funktion in Einklang zu bringen. Es soll ja doch ein Leistungsinstrument werden“, beschreibt er. Anforderungen an gutes Design sind ihm vertraut. Er arbeitet als Lehrer für Gestaltung in Dresden. Etwa zwei Tage dauert es, um aus einem rohen Holzstück einen fertigen Bogen zu bauen. „Erst wird die Bogenform auf dem Holz vorgezeichnet. Dann arbeite ich mit groben Werkzeug wie Hobel und Feile aus dem Holz die Bogenform heraus“, erzählt er. Weiter geht es mit der Ziehklinge, manchmal schleift er nur etwas ab.

Eibe als Rohmaterial für seine Bögen zu bekommen, ist schwierig. Der Baum ist selten geworden. Erstens weil er in früheren Jahrhunderten als Rohmaterial für die Rüstung gedient hat. Zweitens weil er hochgiftig ist und ihn beispielsweise Waldbauern bewusst rodeten, damit sich ihre Pferde daran nicht vergiften. „Der Baum hat aber auch etwas Mystisches. Bei den Kelten durfte sich das normale Volk gar nicht unter Eiben aufhalten. Das war ausschließlich den Druiden vorbehalten“, erzählt Rosenthal.

Heute stehen die Eiben in Europa meist unter Naturschutz. In Deutschland ist er besonders streng. Hier steht die Eibe auf der roten Liste der Arten, die vom Aussterben bedroht sind. „So ist es fast unmöglich, Eibenholz zum Bogenbau zu bekommen“, sagt Rosenthal. Er hofft aber dennoch, dass vielleicht jemand noch aus früheren Zeiten ein Stück irgendwo in der Scheune hat, das er nicht mehr benötigt. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass aus anderen Gründen eine Eibe gefallen ist. Solches Holz sucht er für seine Bögen.

Kontakt: 0170/4776965


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2 Sächsische Zeitung
Freitag, 1. Juni 2007
URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1505704


Osho-Zentrum in Schmiedeberg öffnet die Türen

Schmiedeberg. Das Osho-Manjusha-Meditations-Zentrum in Schmiedeberg lädt am Sonntag ein, die Anlage und die Kommune kennen zu lernen. Der Tag der offenen Tür bietet Führungen, Kostproben von Meditation, Wellness und Kreativität, informiert Tamanna Heyken vom Zentrum. Ein Video zeigt das Leben von Mahamudra, der Gründerin des Zentrums.

Das Programm beginnt um 10Uhr mit den M-Dancers. Um 11Uhr steht Lachyoga auf dem Programm und anschließend ein Vortrag: Was ist Meditation? Um 12Uhr folgt eine Herzchakra-Meditation, um 14 Uhr das Video „Mahamudra: Der Weg des Herzens“. Daran schließen sich kreative Angebote wie Reiki, Bogenschießen, oder Klangmassage an. Nach einer Blühen-Meditation um 16Uhr klingt der Tag aus. (SZ/fh)

Info: 035052 / 224 56


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2008

1 Mittwoch, 28.05.2008

 

Bauchtanz, Band und Meditationen geplant

Beim Tag der offenen Tür zeigt am Sonntag die Osho-Manjusha-Gruppe in Schmiedeberg ihre Anlage.

Die Osho-Manjusha-Kommune im Schmiedeberger Pöbeltal öffnet am kommenden Sonntag, dem 1.Juni, ihre Türen für die Öffentlichkeit, wie Vikas Rosenthal von der Kommune informierte. Von 10 bis 18Uhr können Gäste die Anlage besuchen, ansehen, wie die Mitglieder als Gemeinschaft zusammenleben, wie die Häuser innen aussehen oder was das Meditations-Zentrum bietet.

Die Osho-Manjusha-Kommune lebt seit 1993 im Osterzgebirge. Erst war sie in Höckendorf ansässig, ehe sie 1999 nach Schmiedeberg zog, wo sie ein ehemaliges Ferienlager für ihre Zwecke umbaute. Eine Meditationshalle und mehrere Wohnhäuser gehören zum Anwesen der Gruppe. Ihre Mitglieder sind Sanyasins, so werden die Anhänger der Lehre des indischen Gurus Osho oder Bhagwan genannt.

Für den Tag der offenen Tür haben die Schmiedeberger Snacks, Kaffee und Kuchen vorbereitet. „Es gibt Führungen um den Platz, Fotos und Videos über Veranstaltungen und Entwicklung des Manjusha, einen Vortrag über Meditation und das Leben in unserer Gemeinschaft mit anschließendem Gespräch“, informiert Vikas Rosenthal. Als musikalische Einlage spielt die Manjusha Band einen eigenen Song. Am frühen Nachmittag tritt eine Bauchtanzgruppe mit Teilnehmerinnen aus der Umgebung auf.

Besucher müssen mit dem Auto aber einen Umweg auf dem Weg zu der Kommune einkalkulieren und am besten über Bärenfels und von oben her ins Pöbeltal reinfahren. Am Wochenende sind Asphaltarbeiten auf der Pöbeltalstraße in Schmiedeberg geplant. (SZ/fh)

Tag der offenen Tür im Osho-Manjusha-Meditationszentrum in Schmiedeberg von 10 bis 18Uhr, am Sonntag, dem 1. Juni.


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bogenschiessen im manjusha Donnerstag, 05.06.2008

 

Wochenende mit Bogenschießen

Schmiedeberg. Ein Wochenende mit Bogenschießen und Meditation steht in der Osho Manjusha Commune in Schmiedeberg vom 7. bis 8. Juni auf dem Programm, informiert Vikas Rosenthal. Der Umgang mit Pfeil und Bogen in der freien Natur soll als Beitrag zur Meditation helfen, dass die Teilnehmer mit sich in Einklang kommen. Vertiefen der Technik, Fließen mit der Atmung und Freude am Bogenschießen sollen am Wochenende vermittelt werden. (SZ/fh)


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Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Dienstag, 15. Juli 2008

Osho Manjusha bereitet dreitägiges Sommerfest vor
Schmiedeberg

Die Osho-Manjusha-Commune in Schmiedeberg-Niederpöbel bereitet für das Wochenende vom 8. bis 10. August ein dreitägiges Sommerfest. Das Motto lautet „Lebenslust – gemeinsam feiern“, wie die Commune informiert. Zum Programm gehören Tanz, kreative Angebote und meditative Stille. Die „Laughing-Rainbow-Band“ wird ebenfalls spielen.

Parallel zum Sommerfest findet ein „Kidscamp“ speziell für die Kinder statt. Dort können die Teilnehmer Süßigkeiten selber machen oder wie Tarzan schwingen. (SZ/fh)

Termin: Freitag 8. August, 14 Uhr, bis Sonntag, 10. August, 17 Uhr. Kosten für die drei Tage 105Euro inklusive Verpflegung, 18 Euro pro Übernachtung, Tagespreis: 42 Euro inkl. Verpflegung. Kidscamp pro Tag 26 Euro mit Übernachtung, Rabatte möglich. Info 035052 /22456.



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2009


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Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Freitag, 3. April 2009

Manjusha-Fest in Schmiedeberg


Schmiedeberg

Das Osho-Manjusha Schmiedeberg feiert ein Frühlingsfest, informiert die Kommune. Es beginnt am Freitag, 14 Uhr, und endet am Sonntag um 17 Uhr. Mondschein-Wanderung, Workshops und Meditation stehen auf dem Programm. (SZ)

Frühlingsfest im Osho-Manjusha, Schmiedeberg-Niederpöbel. Eintritt 45 Euro pro Tag mit Verpflegung, drei Tage 80 Euro.




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Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Samstag, 13. Juni 2009

Offene Türen im Osho Manjusha


Schmiedeberg

Das Osho Manjusha Meditationszentrum in Schmiedeberg veranstaltet am Sonntag, dem 21. Juni, einen Tag der offenen Tür von 10 bis 18 Uhr, wie Premal Hoehle informiert. „Es gibt an diesem Tag ein kleines Programm, Führungen um den Platz, Videos über Veranstaltungen des Manjusha und Angebote zum selbst ausprobieren“, kündigt sie an. Das Programm beginnt um 11 Uhr mit einem Tanz und einem Vortrag. Um 14 Uhr beginnen Informationen zu Tarot und ein Bauchtanzworkshop. Später werden weitere Meditationen angeboten. (SZ/fh)



s.a. Tarot, Meditation, Tamanna Heyken, Osho-Manjusha

 

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