vikas
Die Sicht von aussen
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hm, finde eure diskussion sehr interessant. beschäftige mich seit einiger zeit auch mit dem thema weil ein freund da drin hängt und dem geht es gerade wirklich nicht gut. habe auch etwas in ein osho buch geschaut und fand es zunächst faszinierend, dann habe ich mich geärgert und zum schluss fand ich es nur noch langweilig, weil der typ sich ja ständig wiederholt, mal davon abgesehen dass er sich auch ständig wiederspricht... aber dass scheint viele nicht zu stören. Ausserdem hat er nur gekupfert und wenn Sylvie sagt, man solle lieber die orginale lesen meint sie garantiert nich "osho im orginal" (dass du das getan hast glaub ich dir aufs wort, lieber Michael) sondern halt die philosophen, psychologischen studien oder einfach auch mal die Bibel oder Veden, die er zu SEINER Lehre verwurstet hat. Hej, der Typ hält sich selbst fuer eine art Jesus: "Jch aber sage euch.... Ohren habt ihr, aber hören könnt ihr nicht..." etwas gößenwahnsinnig der gute.
Hm, aber was ich euch eigentlich fragen wollte, was hat euch am meisten geholfen, als ihr aus der bewegung raus wolltet? wodurch ist der anstoß gekommen? kann man von aussen überhaupt was machen?
als ich so langsam mitbekommen habe, was hinter osho steckt, hatte ich zunächst angst... angst da selber mit hineingezogen zu werden... wollte erst weglaufen, habe mir dann aber gedacht, dass das auch nicht hilft - ihm zumindest....habe auch einige male vorsichtig versucht anzufragen was mit ihm ist, aber er will nicht drüber reden... vielleicht ist das einzige geduld, akzeptanz und vertrauen, das er selbst erkennt, was für ihn gut ist....ich weiss es nicht. versuche ihm zu zeigen, dass es noch eine andere welt gibt, die gar nicht so böse ist wie osho seinen anhängern weis machen will. aber das ist verdammt schwer...
Ursula und wolfie, wünsch euch viel kraft ! Falls ihr noch nähere infos über Mahamudra / Schmiedeberg oder das New Dawn habt würd ich mich freuen! die scheinen in Dresden recht aktiv zu sein.
Alles gute euch allen
Verfasst am: 13.09.2006 18:49 Birke (Dresden) - EX-SITE-Forum
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vikas
Amritam - ein Worker
Im Manjusha habe ich als Worker liebenswerte Menschen getroffen, mit denen ich gerne zusammen war. Es war eine wertvolle Erfahrung. Jetzt aus dem Abstand von fast 3 Monaten habe ich aber auch Klarheit gewonnen. Mahamudra: um sie wird ein regerechter Personenkult betrieben und man kann sich ihr nur schwer entziehen und ich selber konnte mich ihr auch nicht entziehen. Ich denke, dass diesen Personenkult oder ihre regelrechte Verehrung jeder bestätigen kann, der dort war. Sie hat Macht. Wer dort als Gast oder Worker ist und zur Kommune paßt wird „bearbeitet“. Da ist dann auf einmal von einem Missbrauch in der Kindheit die Rede, den Mahamudra gesehen hat und so war es auch bei (X). Auch bei ihr kam auf einmal eine Missbrauchsgeschichte hoch, als sie als Workerin dort war. Zufall?? (X) ist dann ja auch sehr schnell ins Manjusha gezogen. (X) Entschluß ins Manjusha zu ziehen, habe ich respektieren müssen, aber wieviel und was hat (X) wirklich dort gesehen? Ich weiß nur, dass sie dort nicht glücklich war. Freiheit: Natürlich war es ihr Entschluß, ins Manjusha zu ziehen und ihr alle, die ihr dort wohnt, seid freiwillig dort. Ihr seid alle Sannyasin und Osho hat sehr oft von Freiheit geredet aber hat er wirklich diese Freiheit gemeint? Das Manjusha ist ein besonderer Ort aber es ist Mahamudras Ort und das sollte jeder wissen.
Wirkliche Freiheit sehe ICH anders.
Der Autor ist dem Verfasser bekannt.
Aus dem Gästebuch des Osho-Manjusha-Meditationszentrums Schmiedeberg (Stand: Februar 2006, vom Betreiber der Seite inzwischen gelöscht)
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vikas
Ein Arzt im Osho-Manjusha
In einer e-mail äußert sich der in der Osho-Kommune in Schmiedeberg lebende Dr. Jochen Handel (Sannyasname Toshi) , der als Arzt im Krankenhaus von Dippoldiswalde tätig ist, zu den "Fähigkeiten" von Mahamudra.
Auf die Anfrage, ob unser Sohn, der sich seit Anfang 2005 in dieser Kommune aufhält, vielleicht Hilfe bräuchte, erhielten wir folgende Antwort:
"Ja, ich bin Arzt. Approbiert und promoviert und jeden Tag versuche ich, dazuzulernen und diesem Beruf mehr gerecht zu werden . . . ja vielleicht braucht dein Sohn Hilfe (ist doch ein Zeichen von Größe, wenn man es schaffl um Hilfe zu bitten und sie auch anzunehmen). Ich finde, er ist bei Mahamudra an der kompetentesten Stelle, viel besser als alle Ärzte, Psychiater, Psychologen oder sonstigen Heilkundigen, die ich in meinen Studien- und Berufsjahren kennen gelernt habe. "
(Verfasst durch Toshi, Osho-Manjusha Schmiedeberg, Fr 24.03.2006 21:25)
Dazu ein Kommentar von Florec auf EX-SITE vom 12.07.2007
....diese Töne kommen mir bestens bekannt vor . In der Oshoszene ist es üblich , über Ärzte , Psychologen , und allgemein Wissenschaftlichkeit herzuziehen . Sie glauben wirklich , dass Psychologen etwas schlimmes sind . Osho hat es ja selbst verkündet .
Oshos Aussagen zur Psychologie sind allerdings jahrzehnte alt , und sowieso ideologisch total durchsetzt , aber die Sannyasins glauben wahrscheinlich noch in Hundert Jahren an Oshos Worte .Es wurde sicherlich auf dem Psychotherapiesektor viel Schindluder betrieben , aber es hat sich doch sehr viel geändert . Wenn man sich heute eine kompetente gut ausgebildete Therapeutin oder Therapeut sucht , kann man , denke ich , davon ausgehen , dass man zumindest nicht mit einer Schädigung aus dieser Beziehung herausgeht . Bestmöglich natürlich bereichert und gestärkt . Und vor allem findet man sich dort nicht in einem neuen Abhängigkeitsverhältnis wieder , bzw der Therapeut achtet darauf , dass es nicht entsteht . Das ist der zentrale Unterschied zu den Gurutherapeuten . Sie sind nur auf Abhängigkeit aus .
Leute wie Mahamudra ziehen Psychotherapie ,und reale Methoden , die wirklich in der Lage sind , Menschen Selbstvertrauen und Stärke zu geben in den Dreck und propagieren irgendetwas `transzendentes Höheres` , was viel wichtiger und besser sei . Damit halten sie die Menschen klein und binden sie gleichzeitig an sich .
Und die Leute glauben es , sogar Ärzte in diesem Fall . Osho ist eh eine Sekte , die viel von Akademikern besucht wird......
Ergänzung vom 26.10.2007
Toshi (Dr. Jochen Handel) - zukünftig niedergelassener Arzt in Schmiedeberg ?
Während eines Aufenthaltes in Schmiedeberg im September 2007 wurde uns bekannt, das Toshi (Dr. Jochen Handel) nicht mehr im Krankenhaus von Dippoldiswalde, sondern in einer Praxis in Schmiedeberg tätig ist. In verschiedenen Gesprächen in Schmiedeberg und Dippoldiswalde wurde uns mitgeteilt, dass Toshi anstrebt, sich in Schmiedberg als Arzt niederzulassen. Dazu beabsichtigt er nach Aussage unserer Gesprächspartner, eine bestehende Arztpraxis zu übernehmen, die in naher Zukuft altersbedingt aufgegeben werden soll. Dies wäre aus unserer Sicht ein wichtiger Schritt für den Fortbestand der Commune in Schmiedeberg, sowohl unter finanziellen als auch sozialen Aspekten.
Denn, so ist im Osho-Manjusha-Newsletter ( http://www.oshomanjusha.de/newsletter/archiv/0705.htm) vom Mai dieses Jahres nachzulesen, aus Sicht der der Commune ist das Projekt Osho-Manjusha-Meditationszentrum noch lange nicht vollendet, sondern ein Pionierprojekt, "aus den unendlichen Geschenken..von Osho und Mahamudra" etwas zu machen.
30. Oktober 2007 Amtsblatt der Gemeinde Schmiedeberg Ausgabe 11, 7. Jahrgang:
Privatarztpraxis
Dr. med. Jochen Handel
Tätigkeitsschwerpunkt: Akupunktur
(Colleg Akupunktur und Naturheilkunde)
Niederpöbel 27, Schmiedeberg
Telefon 0151 17648522
Sprechzeiten:
Mo + Mi 17.00 - 19.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ergänzung vom 07.02.2009
Der nächste Schritt - In den Räumen der ehemaligen Arztpraxis Winkler etabliert.
Arztpraxis
Dr. Jochen Handel
Altenberger Straße 22, Schmiedeberg
Telefon 035052 63289 (Praxis)
Sprechzeiten:
Mo - Fr 8.00 - 11.00 Uhr
Di + Do 8.00 - 11.00 Uhr und
16.00 - 19.00 Uhr
Quelle: Gemeindeblatt Schmiedeberg Februar 2009
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vikas
Noch einmal Amritam
Nachricht 25 - Von Amritam aus dem (inzwischen gelöschten) Gästebuch desOsho-Manjusha
..... Ich respektiere jede andere Meinung und wenn jemand sich sehenden Auges in ein " Kloster " mit absoluter Kontrolle mit absoluter Führung begeben will, so ist es sein Ding. Was ich NICHT akzeptiere und wogegen ich meine Meinung offen sagen werde ist, wenn dort nach außen ein schöner Schein vorgespiegelt wird, ein falsches Bild, um Gäste und Gelder anzulocken und auch im Newsletter und um Ajitas Tod (http://www.oshomanjusha.de/newsletter/texte/0601/0601ajita.htm) schlicht gelogen wird.........
Dienstag 21 März 2006- Köln/Eitorf
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vikas
Auf Umwegen - die Alterspräsidentin des Bayr. Landtages
Alters-Torheit?
Barbara Rütting, Alterspräsidentin des Bayerischen Landtages, seit 1995 Sannyasin, äußerts sich in der DLF-Sendung der Redaktion "Freistil" vom 03.09.2006 zum Leben als Sannyasin:
"Wenn ich Kinderfotos sehe, da war ich wirklich das sensible Mädchen, das ich jetzt wieder bin. Und das verletzliche. Und zwischendurch hatte ich durch die Schauspielerei doch ein bisschen angenommen, wie man wohl zu sein hat. Ich habe Pelzmäntel gehabt, ich habe Fleisch gegessen, als Kind hatte ich sowieso keinen Pelzmantel, aber ich habe eben als Kind kein Fleisch, keine Tiere essen wollen und diese Dinge waren abhanden gekommen und ich bin jetzt wieder da, wo ich als Kind war. Man fragt sich, wozu der lange Umweg, aber jetzt ist es mir eben bewusst und als Kind habe ich das unbewusst gemacht."
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vikas
Manjula im Rausch
Ein sehr moderne, zeitgemäße und praktische Variante der Dynamischen Meditation hat Manjula für sich entwickelt: Schreien, Lachen und Weinen während der Autofahrt, am besten auf dem Nachhauseweg von einem stressigen Arbeitstag. Das "let go" und "freak out" war dabei total, so dass kürzlich eine Polizeistreife auf sie aufmerksam wurde und ihr Fahrzeug mit der Frage anhielt: "Haben Sie Betäubungsmittel genommen? Oder Alkohol getrunken?"
http://www.oshomanjusha.de/newsletter/archiv/0612.htm
10.12.2006
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vikas
Das Wunder in uns selbst
Das einzige Wunder lebt in uns selber, denn erst wenn du deine innerlichen Werte durch diese heiligen Männer verlierst, dann weißt du was Wunder sind. Ärgere dich nicht, nimm am Leben teil und freue dich , dass du nicht von solchen Menschen abhängig sein mußt.
(14.06.2007, Autor der Nachricht bekannt)
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vikas
Notschreie einer geschändeten Seele
......als ich heute morgen deine Antwort gelesen habe, wurde ich zuerst noch mal ziemlich wütend auf den schwarzmagischen Scheissdreck namens Osho. Mein Bruder ist in einem Zustand , der so schlimm ist, dass man in kaum beschreiben kann. Als er mich zum letzten Mal in München besuchte, heute lebe ich in der Schweiz, fing er zuerst an in der Küche alle Lebensmittel aus den Schränken zu räumen, alle Etiketten abzureissen; Deckel abzuschrauben, Verpackungen aufzureissen usw. Dann stellt er sich plötzlich in der Küche auf ein Bein wie ein Storch, und es wundert mich, das er nicht nach Fröschen suchte. Das ist der übliche schon fast rituelle Anfang eines Besuches. Wenn mein Bruder dies Aktionen ausführt, ist er nicht anzusprechen, und meine früheren Versuche diese Aktionen, die ja eigentlich recht harmlos sind , in dem Sinn, dass sie nicht schaden, habe ich mittlerweile aufgegeben(zu unterbrechen - d.V.). Alles in allem die sicherlich verzweifelten Notschreie einer zutiefst geschändeten Seele...
Er hat auch immer wieder eine Zeitlang bei meinen Eltern gelebt, aber für sie ist das alles zu viel geworden umso mehr, als mein Vater krank geworden ist. Wenn er dort zu Besuch war, hat er auch nicht mit meinen Eltern gegessen, sondern sich in sein ehemaliges Zimmer zurückgezogen. In seinem Zimmer, das meiste einen gruftartigen Geruch annahm, legte er seine zerrissenen Kleider wie kleine zusammengerollte Schutzwälle aus um sich offensichtlich vor etwas zu schützen...Du kannst dir sicher vorstellen, dass es unmöglich ist mit ihm längere Zeit zu verbringen.
Angefangen von einem schweren Autismus(Unfähigkeit soziale Beziehungen einzugehen) bis hin zu unerträglichen Wahnvortsellungen und Angstpsychosen: Das ganze geht nun seit 20 Jahren so.......
(14.06.2007, Autor der Nachricht bekannt)
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vikas
Anfrage im EX-SITE-Forum - Wie "gefährlich" ist OSHO?
Anfrage von U. im EX-SITE-Forum - Wie gefährlich ist Osho?
Verfasst am: 14.11.2007 22:44
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.......ich mache mir ziemliche sorgen wegen meiner freudin, sie hat seit neuesten bilder von osho in ihrer wohnung hängen. sie ist zudem die freudin seit 5 jahren von meinem bruder. wir verstehen uns eigentlich immer sehr gut und konnten auch über alles reden aber irgendwie kapselt sie sich total ab. sie macht irgendwelche "medi-ausbildungen" in köln und war auch schon in mallorca mit einer gruppe. nach jedem mal ist sie wie auf einen höhenflug und man kommt garnicht an sie ran. jetzt habe ich schon verschiede informationen im internet gesammelt zu osho. aber ich dachte ich informiere mich am besten hier bei welchen die wirklich schon was damit zu tun hatten.
ich weiß nicht wie ich mit ihr darüber reden soll weil ich sie nicht noch weiter von mir distanzieren will. mir fehlt einfach die lebenslustige ausgehfreudige und liebevolle freundin von damals. ich kann ja nicht zu ihr sagen: sag mal ist das ne sekte wo du da drin bist??
sie hat mich vor einiger zeit zu "ihrem tag" eingeladen da soll sie einen spirituellen namen bekommen und wir sollen uns alle weis anziehen.
was ist das? ist das schon eine sekte? oder was machen die mit ihr?
hat jemand informationen was ehr negativ daran ist oder auch positive dinge. ich mag einfach informationen haben um das ich vorbereitet mit ihr darüber reden kann.
kann mir jemand von euch dabei helfen.
ich mag weden sie noch meinen bruder verlieren...
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Antwort R.
Verfasst am: 15.11.2007 06:58
Hallo......,
ich antworte dir jetzt mal. Hier ist natürlich ein Sektenforum und du wirst auf Menschen treffen, die in irgendeiner Art von so einer Gruppierung geschädigt wurden. Wir "Sektengeschädigte" haben zu dem Thema natürlich eine sehr eindeutige Meinung, das gibt es zu bedenken, wenn du hier nach Meinungen fragst. Andere Menschen haben scheinbar andere Erfahrung damit gesammelt und nicht jeder geht mit dem was er da erlebt gleich um.
Die Erfahrung zeigt, dass, wenn jemand in so eine Gruppierung reingerät, dass nichts und niemand ihn da so einfach wieder rausziehen kann. So war es zumindest bei mir.
Was du über deine Freundin schreibst wirkt auf mich sehr bedenklich und ist der übliche Weg wie man in so eine Sekte hineingerät.
Da gibt es eben jetzt zwei Ebenen dabei. Die eine Ebene ist, dass deine Freundin, die "Nicht"-Lehre Oshos indoktriniert bekommt (das heißt, dass wie sie meinen wird, ihr die Welt neu erklärt wird und sie endlich die Augen geöffnet bekommt, zügig voranschreitend zur Erleuchtung).
Und auf der zweiten Schiene (Ebene) ihr eingeredet werden wird (mit vielen Widersprüchen, die man nicht erkennt, anspielend auf die "Erleuchtung", wo ja alles so widersprüchlich ist, dass der Verstand es nicht mehr fassen kann , dass eben die "Normalbevölkerung" da nicht mehr mitkommt.
Dadurch entsteht eine Schere, in der sie freiwillig alle früheren Freunde aufgibt ohne mit der Wimper zu zucken. Denn die Erleuchtung, auf die man da eingeschworen wird, ist ja das einzig Wichtige geworden.
Das was du da erzählst "vom Rückzug" deiner Freundin ist etwas, was ich als sehr typisch wiedererkenne, wenn ich an meine Zeit in den Osho-Gruppierungen denke. Uns wurde es so dargestellt, als wäre das ein Zeichen (dass wir die laute, oberflächliche Welt als quälend empfinden) auf dem Weg zur Erleuchtung: Man ist eben sensibler und feinporiger geworden.
Wenn dann jemand damit übertrieben hat, und man gemerkt hat, dass er anfängt zu spinnen, dann hieß es eben, der ist auf einem Trip. Und dann hat man wieder von Zorba the Buddha geredet (seid auf dieser Welt aber nicht von der Welt oder so ähnlich).
Sich auf die Lehre Oshos einzulassen ist ein Experimentierfeld (so bezeichnenen sie es selbst). Sie sagen selbst, dass es gefährlich ist, allerdings in der Form (reden sie einen ein), dass man dabei erleuchtet werden wird und der Verstand will das natürlich nicht und wehrt sich. Man könnte den Verstand verlieren und damit die Erleuchtung erlangen.
In Wirklichkeit ist es deswegen so gefährlich, weil man tatsächlich den Verstand so verwirrt kriegt, dass man sich möglicherweise, wenn man sich so tief eingelassen hat wie empfohlen, sich in der Psychiatrie wiederfindet oder Selbstmord begeht. Ja, es ist gefährlich, man kann das Leben verlieren, ohne der Erleuchtung einen Schritt näher gekommen zu sein, weil in Wahrheit gar keiner dieser Gurus "erleuchtet" ist.
Es ist wie des Kaisers neue Kleider. Nur es reicht nicht, dass einer sagt, der Kaiser ist nackt. Der Verstand ist so verwirrt, dass man tatsächlich vermeint das feine Gespinst wahrzunehmen.
Was deine Freundin betrifft. Ich kann dir nicht helfen, so Leid es mir tut. Ich habe keine Lösung für dieses Problem bis jetzt gefunden. Ich kann nur immer wieder dasselbe sagen. Bleib in der Nähe und pass auf dich selber auf. Je mehr du dagegen reden wirst, desto schneller verlierst du sie. Sie wird in diesen Gruppierungen auf subtile Art gegen alle Argumente, die man nur man nur irgendwie bringen kann "geimpft". |
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vikas
Ein Beitrag zur Erleuchtung......
| Verfasst am: 22.11.2007 18:16 |
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Ich kann da zu dem Thema natürlich auch was beisteuern, weil ich ja denselben Verein vertraut habe wie der Sohn der Wolfies.
Ich denke, dass der Sohn auch nicht darüber reden will, eigentlich gar nicht kann, weil
1) ist es unaussprechlich, sagt ja schon Jesus.
2) hat es sich im Laufe der Sannyasinzeit für jeden auch noch individuell ständig so verändert, dass es sowieso nicht fassbar ist, was Erleuchtung überhaupt ist. Dann
3) kursieren auch noch ständig Gerüchte, alle glauben was anderes, was Erleuchtung sei und
4) weiß man es sowieso erst dann, wenn man erleuchtet ist.
Also die übliche Verwirrtaktik der Sannyasins.
Für mich hat es sich subjektiv so angefühlt wie es Andre van der Braak (Liegestütz zur Erleuchtung) in seinem Buch beschreibt: Als wäre ich fast schon erleuchtet als ich da hinkam. Weil eigentlich gibt es ja Erleuchtung gar nicht. Eines dieser Paradoxe, die der Verstand halt nicht verstehen kann. Also eigentlich war ich erleuchtet. Ich wusste, ich war "DAS". Je länger ich dabei war, desto mehr Osho-Übungen musste ich machen und desto unerleuchteter wurde ich behandelt, desto verrückter ist auch alles geworden, desto mehr hat sich dieser elendige Pfad gezogen. Bis ich in der Situation war, dass ich gleichzeitig erleuchtet war und todunglücklich. Das war dann der Punkt wo ich merkte, jetzt keinen Schritt weiter, sonst geht's ab in die Psychose.
Die Leute bleiben dabei, weil sie völlig psychologisch erklärbaren Phänomenen aufsitzen und das für Zeichen auf dem Weg deuten. Krankheiten (körperliche und psychische) werden als positiv auf dem Weg gedeutet. Unglück wird als positiv gedeutet.
Oder wenn schon nicht als positiv (das war ja auch immer verschieden), dann sollte man doch "unabhängig" vom Aussen sein oder erkennen, dass man das alles selbst war oder zumindest soweit sein, die Gefühle zu fühlen ohne zu werten.
Nicht zu vergessen natürlich das, was man in der Literatur über Sekten das "magische Denken" nennt.
Dass alles von einem "Gott so geplant wurde" und man den göttlichen Plan erfüllt. Ich war fest überzeugt, einer derjenigen zu sein, die mithilft den Planeten zu retten. Für weniger lässt man sich da ja wohl nicht so quälen.
Irgendwann mal konnte ich dann nicht mehr glauben, dass es mir schlechter und schlechter ging und mein gesamtes Leben den Bach runter ging und das als so toll hingestellt wurde. Was ist daran wohl toll?
Um zum Thema zurückzukommen. Solange man an diese "Erleuchtung", die wie vorweg schon erwähnt gar nicht definierbar ist, glaubt und nicht darüber blickt, wozu dieser Begriff benutzt wird (als Machtinstrument gegen die Person), solange rennt man eben dieser Sannyasin-Karotte nach.
Ach ja, exzessive Meditation, Schweigen und diese extremen Therapieformen machen tatsächlich "high", es scheint sich um körpereigene Drogen zu handeln, die psychogen wirken und zu Zuständen führen können ähnlich wie Cannabis oder in extremen Fällen wie LSD. Zumindest hatte ich einige Gespräche mit Betroffenen darüber und Laurin hat auch so einen Thread zu diesen Zuständen aufgemacht: Alpha-Zustand.
(Autor bekannt) |
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vikas
Droge Meditation (?)....
| Verfasst am: 16.01.2008 21:20 |
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Ach ja, exzessive Meditation, Schweigen und diese extremen Therapieformen machen tatsächlich "high", es scheint sich um körpereigene Drogen zu handeln, die psychogen wirken und zu Zuständen führen können ähnlich wie Cannabis oder in extremen Fällen wie LSD.
Ist das wahr? Woher hast Du das? Das könnte eine Erklärung dafür sein, warum ich diese extremen Meditationstage (Sesshins) in der Zen-Gemeinschaft so vermisse. Ich habe auch Meditation mit dem Bogen geübt un d bin an diesen Tagen immer völlig über meine Kräfte gegangen. Es ging ja darum, alles zu akzeptieren, was da ist, auch die Erschöpfung und dann zu dem Augenblick zurückzukehren und die Erschöpfung "loszulassen", aber die "erschöpfung" kam natürlich wieder und so habe ich dieses "Loslassen" stundenlang geübt. Und genau das vermisse ich glaube ich, diesen absoluten Erschöpfungszustand, Hinterher ist immer so eine Ruhe eingekehrt und ich habe alles sehr klar, scharf umrissen und intensiver gesehen, wie man es über Drogen liest.
(Autor bekannt)
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vikas
Die Liebe für den Sohn kann nicht genommen werden
| Verfasst am: 06.06.2008 12:53 |
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Hallo Ursula, ich finde es sehr schön was du für deinen Sohn empfindest und toll das du bereit bist ihn aufzufangen und für ihn da zu sein falls er aussteigt. ich finde es sollten mehr eltern tiefer über sekten bescheid wissen und fähig sein ihre kinder nach einem ausstieg aufzufangen. was aber sehr schwierig ist weil die sekte, auf jedenfall beim bhagwan, sehr stark gegen die eltern proklamiert. da kann man seine kinder noch so lieben, vor allem am anfang ist es sehr hart durch die glasscheibe sekte zu penetrieren. das was der guru war oder ist, was man lernt was der einem gibt, kann niemand in der welt geben usw. ich glaube es braucht mehr als die eltern am anfang eines ausstiegs. auch wenn man seine eltern und verwandten, freunde und geschwister wieder lieben möchte, so ein "programm" einer sekte ist unwahrscheinlich stark. alles ist einbezogen worden, haut und haar, die haben nichts ausgelassen. Vor allem ist das was man in der sekte "bekommen" hatt wie eine überdimensionale droge wo man wenn man aussteigt einfach das gefühl hatt nichts könne dem gefühl der sekte gleichkommen. obwohl die elternliebe wahre liebe ist, das spürt man gar nicht mehr. Man hatt kein vertrauen mehr.
Aber hör nicht auf zu lieben, ich bin sicher dein sohn weiss dass, tief drinnen, dass du ihn liebst. Schliesslich hast du ihn geboren und das kann dir und deinem sohn niemand wegnehmen.
viele grüsse sylvie |
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Bhagwan Sree Rajneesh alias Osho Aussteigerin
Mein Leben gehört mir... |
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vikas
Ich fühle mich belogen, verraten....
| Verfasst am: 03.07.2008 19:08 |
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Ich bin jetzt, fast zwei Jahre nachdem ich meine verrückt gewordene Psychogruppe verlassen habe, in der Schweiz angekommen.
Ich habe 2000 in Paris eine Psychoanalyse nach Jung begonnen. Anderthalb Jahre später empfahl mir meine Analystin stark ihrer Gruppentherapie beizutreten, um mich von der limitierten Bindung mit ihr zu lösen. Es wäre auch wichtig, dass mein Lebensgefährte in dieselbe Art von Arbeit einstiege, damit unsere Liebe sich in dieselbe Richtung entwickeln kann. Ich hatte mich schon sehr verändert, die Beziehung zu meiner Familie in Frage gestellt, unsere Hochzeit abgesagt « damit unsere Liebe pur bleiben konnte » … mein Freund und ich fühlten beide eine Verbesserung in unserem Leben, eine neue Art der Beziehung. Er trat ein, ich begann in der Gruppe, hatte plötzlich neue Freunde, wo ich mich davor in der fremden Kultur sehr einsam fühlte.
Zunächst war alles schön… ich lernte zu kommunizieren, hörte auf mich selbst zu verletzen, lachen, tanzen, mich an den Kleinigkeiten des Lebens zu freuen, mein Innerstes kennenzulernen, alles bekam Sinn… ich machte mit, obwohl die starke Präsenz unserer « therapeutischen Führerin » mich irritierte, aber ich lernte, dass ich mein Herz erst öffnen könne, wenn ich mich ihr öffnete.
Ich nahm Abstand zu meiner Familie, meinen Freunden, die « mich alle daran hinderten, glücklich zu werden », öffnete mich dem « Spirituellen, Energetischen, das hinter allen Worten stünde. »
Ich hatte 5 Jahre lang das Gefühl glücklich und erfüllt zu sein, bis wir 2005 nach Indien fuhren, und unsere « Führerin » uns eine Schüler-Meister-Beziehung anbot. Ich nahm an, mit starken Zweifeln und physischem Schwindel, und ab da wurde ich bearbeitet, um endlich « unserem Lichtführer » mein volles Vertauen zu schenken. Mein Ego musste zerstört werden, bis ins Kleinste, um neu geboren zu werden…
Ich bin im August 2006 ausgetreten, am Rande des Wahnsinns, ich habe meinen Lebensgefährten verlassen, der nicht bereit war zu gehen, und habe alles woran ich gelernt hatte zu glauben, hinter mir gelassen.
Und fange an, die Augen zu öffnen… Zusammenhänge zu entdecken. Meine Psychoanalystin hat nie selber eine Analyse gemacht, sie war « Autodidaktin ». Zehn Jahre hat sie in der Osho-Kommune in Poona und Oregon gelebt, mit ihrem Partner, der seit 30 Jahren Sannyasin war. Und der sich im Sommer 2005 durch Shiva inkarniert fühlte, seine Partnerin verliess und mit seiner Shakti ( die jüngste Frau in seiner eigenen Gruppe) verschwand.
Alles, was ich hier in diesem Forum lese über Osho, all das habe ich schon gehört, und höre es immer noch mit der Stimme meines « Führers ».
Ich fühle mich belogen, verraten.
Verloren, mein neues Leben hier alleine zu beginnen, auch wenn alles hier sehr schön ist und mir nur Gutes widerfährt. Ich bin am liebsten alleine, ziehe mich zurück in meine Wohnung, mit meiner Katze. Ich möchte niemanden an mich rankommen lassen…
Ich habe hier wieder eine Therapie begonnen, die mir hilft, diese Situation momentan zu akzeptieren, aber ich fühle mich sehr einsam.
Wie komme ich wieder ins Leben rein ?
Wie kann ich neue Menschen kennenlernen, ohne mich in einer anderen Welt zu fühlen ?
Wie habt ihr das gemacht ?
Quelle: EX-Site
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Quellen: Ex-Site-Forum, e-mail an Fam. Rühle, Gästebuch und Newsletter des Osho-Manjusha-Meditationszentrums Schmiedeberg
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